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Im Bundle

Lohnt sich das Moto G35 mit Moto Buds für 115 bei Aldi?

Von 1. bis 7. September gibt es das Moto G35 samt Moto Buds bei Aldi Talk
Von 1. bis 7. September gibt es das Moto G35 samt Moto Buds bei Aldi Talk Foto: Motorola
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Adrian Mühlroth
Redakteur

1. September 2025, 15:31 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Im Online-Shop von Aldi Talk bietet der Discounter ab sofort ein Bundle aus Motorola Moto G35 und Moto Buds für 115 Euro an. Das Angebot läuft bis 7. September und beinhaltet 10 Euro Aldi-Talk-Startguthaben – doch lohnt sich der Kauf?

Moto G35 mit 5G und großem Bildschirm

Mittlerweile ist 5G auch in der günstigsten Preisklammer angekommen: Das Moto G35 bietet somit auch Budget-orientierten Kunden eine schnelle Internetverbindung. Zum Surfen steht ein 6,72 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1080 zu 2400 Pixeln (FHD+) zur Verfügung. Für ein Gerät in dieser Preisklasse hat das Display eine ordentliche Helligkeit von maximal 1000 Nits und kommt sogar mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Trotz seiner Größe (166,29 × 75,98 × 7,79 mm) ist es mit 188 Gramm verhältnismäßig leicht. Vor allem das Plastikgehäuse trägt zu dem geringen Gewicht bei, denn der Bildschirm ist immerhin mit echtem Gorilla Glass 3 geschützt. Laut Motorola ist das Display auch bei Nässe bedienbar. Ein IP-Rating hat das Gerät zwar nicht, aber der Hersteller gibt zumindest ein „wasserabweisendes Design“ an.

Das Moto G35 von der Vorderseite
Das 6,7 Zoll große Display hat ein ordentliches Kinn an der Unterseite Foto: Motorola

Motorola verspricht Android-Updates

Android 14 ist als Betriebssystem vorinstalliert. Anders als viele andere Smartphone-Hersteller gibt Motorola weiterhin kein langfristiges Versprechen für Versions-Updates. Nur Sicherheitsupdates sind für drei Jahre garantiert. Immerhin soll das Moto G35 laut Support-Seite Android 15 erhalten. Zudem muss der Konzern in der EU verkaufte Modelle bis zu sieben Jahre mit Funktions- und Sicherheitsupdates versorgen. Unter der Haube läuft der Unisoc T760, der über acht CPU-Kerne verfügt und im 6-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Dazu gibt es 4 Gigabyte RAM und 128 GB Speicher. Per microSD lässt sich bis zu 1 TB Speicher nachrüsten.

Auf der Rückseite des Moto G35 befinden siche eine Haupt- und eine Ultraweitwinkelkamera
Auf der Rückseite des Moto G35 befinden siche eine Haupt- und eine Ultraweitwinkelkamera Foto: Motorola
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Nette Extras für die Preisklasse

Beim rückseitigen Kamerasystem kommen eine 50-MP-Hauptkamera mit f/1.8-Blende und eine 8-MP-Ultraweitwinkelkamera zum Einsatz. Videos nimmt die Hauptkamera mit bis zu 4K-Auflösung bei 30 fps auf. Selfies kommen von einer 16-MP-Frontkamera. Bei Audio und Konnektivität ist für die Preisklasse vieles an Bord: Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos, FM-Radio, zwei Mikrofone, NFC, Bluetooth 5.0, Dual-Band-WLAN, GPS und Dual-SIM (physisch und eSIM). Für die Sicherheit ist ein seitlicher Fingerabdrucksensor verantwortlich. Der 5000 mAh große Akku wird per USB-C geladen. Der Port unterstützt allerdings nur USB 2.0, die Übertragung größerer Dateien kann also etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Das Motorola Moto G35 mit Moto Buds im Preisvergleich

Mit dem Bundle-Preis von 115 Euro liegt das Moto G35 bei Aldi Talk deutlich unter der Hersteller-UVP von 179,99 Euro. Einzeln bekommen Kunden das Smartphone bei Shops wie Amazon zwar schon für knapp 100 Euro – allerdings ohne die Kopfhörer. Die Moto Buds allein kosten bereits circa 30 Euro. Selbst ungeachtet der 10 Euro Startguthaben, die man mit dem Aldi-Talk-Deal bekommt, liegt das Angebot also deutlich unter dem aktuellen Marktpreis für die Einzelgeräte.

Adrian Mühlroth
Redakteur

Nicht für die Zukunft gebaut

Wer jetzt ganz schnell ein günstiges Smartphone braucht, das bis auf Internet-Browsen, E-Mails, Social Media und Nachrichten nicht viel können muss, kann getrost zum Moto G35 greifen. Als Einstieg für die Kinder in die Smartphone-Welt ist es ebenfalls nicht verkehrt. Allerdings müssen sich Käufer der Tatsache bewusst sein, dass das Gerät nicht für die Zukunft gebaut ist. Durch den kleinen Arbeitsspeicher und das dürftige Software-Support-Versprechen könnte das Moto G35 schon in zwei bis drei Jahren obsolet sein.

Wie viele günstige Android-Smartphones hat auch das Moto G35 zwar die Möglichkeit, den Arbeitsspeicher zu „erweitern“. Dabei legt das Smartphone seltener genutzte Daten aus dem Arbeitsspeicher auf dem internen Speicher ab, um Platz für dringendere Daten zu schaffen. Das hat aber zur Folge, dass die Daten aus dem internen Speicher deutlich länger laden, wenn sie gebraucht werden. 4 GB sind für viele Apps im Jahr 2025 einfach zu wenig. Die „RAM-Boost“-Lösung ist jedoch Augenwischerei, denn RAM lässt sich nicht so einfach „boosten“ – entweder man hat den Arbeitsspeicher oder eben nicht.

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