11. September 2026, 16:15 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Wer beim Kauf eines iPhones nicht automatisch zum neuesten Modell greift, konnte bislang oft Geld sparen. Nach der Einführung einer neuen Gerätegeneration wurden ältere Varianten bei Apple in der Regel günstiger. Genau das passiert diesmal jedoch nicht. Stattdessen hat der Hersteller die Preise mehrerer bereits erhältlicher iPhones angehoben. Je nach Modell und Speicherausstattung fällt der Aufschlag unterschiedlich aus. Teilweise verlangen die Kalifornier mehrere Hundert Euro mehr als zuvor.
iPhone Air mit besonders großem Preissprung
Am stärksten steigen die Preise beim iPhone Air. Die Ausführung mit 256 Gigabyte Speicher kostet nun 1299 Euro. Zuvor lag der Preis bei rund 1200 Euro.
Auch die Varianten mit mehr Speicher werden teurer. Für das Modell mit 512 Gigabyte verlangt Apple jetzt 1549 Euro statt rund 1450 Euro. Wer zur Version mit einem Terabyte Speicher greift, zahlt nun 2049 Euro. Zuvor lag der Preis bei rund 1700 Euro. Damit beträgt die Differenz rund 350 Euro.
Preissteigerungen gibt es auch beim iPhone 17e. Obwohl es weiterhin das günstigste iPhone bleibt, das Apple selbst anbietet, müssen Käufer nun mehr bezahlen. Die Version mit 256 Gigabyte Speicher kostet jetzt 849 Euro statt zuvor rund 700 Euro. Für das Modell mit 512 Gigabyte werden inzwischen 1099 Euro fällig. Der Aufschlag liegt damit bei rund 150 Euro.
Nicht nur das iPhone Air und das iPhone 17e werden teurer. Auch beim iPhone 16 und beim iPhone 17 steigen die Preise.
Das iPhone 16 mit 128 Gigabyte Speicher kostet im Apple Store nun 999 Euro. Zuvor lag der Preis bei rund 850 Euro. Beim iPhone 17 mit 256 Gigabyte Speicher steigt der Preis von rund 950 auf 1099 Euro. Für die Variante mit 512 Gigabyte werden nun 1349 Euro verlangt. Bisher lag der Preis bei rund 1200 Euro.
Die Preisänderungen folgen unmittelbar auf Apples große Vorstellung der neuesten iPhone-Generation. Gleichzeitig verändert das Unternehmen sein Angebot im eigenen Online-Shop. Das iPhone 16 Plus, das iPhone 17 Pro sowie das iPhone 17 Pro Max werden dort nicht mehr verkauft. Wer eines dieser Geräte kaufen möchte, muss deshalb auf andere Händler ausweichen.
Tim Cook hatte Preiserhöhungen angekündigt
Ganz unerwartet kommt die Entwicklung nicht. Der bis dahin noch aktive Apple-Chef Tim Cook hatte bereits im Juni in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ auf steigende Kosten hingewiesen. Als Grund nannte er höhere Ausgaben für Speicherchips und weitere Bauteile. Deshalb seien Preiserhöhungen „unvermeidlich“, erklärte Cook.
Nach Angaben von Cook habe Apple versucht, die gestiegenen Kosten nicht vollständig an Kunden weiterzugeben. Welche Geräte betroffen sein würden, wann die Anpassungen erfolgen und wie hoch die Preisaufschläge ausfallen könnten, hatte der Apple-Chef damals jedoch nicht genannt.
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