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Scharnierproblem gelöst

Apples erstes faltbares iPhone steht offenbar kurz vor dem Start

Im Herbst stellt Apple nicht nur die Pro-Modelle der iPhone-18-Reihe vor, auch das erste faltbare iPhone soll kommen
Im Herbst stellt Apple nicht nur die Pro-Modelle der iPhone-18-Reihe vor, auch das erste faltbare iPhone soll kommen Foto: Getty Images
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Rita Deutschbein, Redaktionsleiterin TECHBOOK
Redaktionsleiterin

26. Juni 2026, 17:45 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Apple hat die Entwicklung seines ersten faltbaren iPhones offenbar weitgehend abgeschlossen. Nach Angaben aus der Lieferkette soll die Massenproduktion Ende Juli beginnen. Trotz zwischenzeitlicher Spekulationen über Verzögerungen wegen Problemen mit dem Scharnier wird derzeit weiterhin mit einer Präsentation des iPhone Fold im September gerechnet.

Apple schließt Vorbereitungen für Serienproduktion ab

Apple hat die wichtigsten Spezifikationen seines ersten faltbaren iPhones festgelegt. Dazu gehören das Display, das Gehäuse sowie die mechanischen Komponenten. Wie das südkoreanische Portal „The Elec“ mit Hinweisen aus Informationen aus der Lieferkette berichtet, laufen inzwischen die letzten Vorbereitungen für die Serienproduktion.

Die erste Testproduktion hat bereits im April begonnen. Dabei wurden Konstruktion, Bauteile, Montageabläufe und Qualitätsstandards unter realen Fertigungsbedingungen überprüft. Dieser Schritt gilt als letzte Verifizierungsphase vor der Serienfertigung neuer Produkte. Foxconn soll die erste Produktionscharge übernehmen. Der Beginn der Massenproduktion wird für Ende Juli erwartet. Auch die Vorstellung im September soll nach aktuellem Stand planmäßig erfolgen. Erste Hinweise im Code von iOS 27 hat man bereits entdeckt.

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Scharnier bleibt entscheidender Qualitätsfaktor

Für das faltbare iPhone kommen faltbare OLED-Panels, Scharniermodule, Deckglas und weitere mechanische Komponenten von Samsung Display zum Einsatz. Das Unternehmen erhielt bereits die Freigabe für die erste Lieferung faltbarer OLED-Module aus seinem Werk in Vietnam. Die Vorbereitungen reichen bis zur Modulmontage, bei der unter anderem Ansteuerschaltungen, flexible Leiterplatten und Schutzkomponenten integriert werden.

Die Scharniere stammen von den Unternehmen Hsinchu Hsing aus Taiwan sowie Amphenol aus den USA. Sie fertigen die 3D-gedruckten Scharniermodule, die maßgeblich für das Öffnen und Schließen des Displays, die Ausprägung der Faltkante und die Haltbarkeit des Geräts verantwortlich sind. Anders als bei herkömmlichen Smartphones gehört das Scharnier zu den zentralen Qualitätsmerkmalen eines faltbaren Modells.

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Scharnierprobleme sollen weitgehend behoben sein

Während der Entwicklung traten jedoch Schwierigkeiten bei den Scharnieren auf. Nach Dauertests mit Millionen von Bewegungszyklen seien leichte Geräusche festgestellt worden, so „The Elec“. Zudem hätten größere Fertigungstoleranzen in einzelnen Montageschritten zeitweise zu einer erhöhten Fehlerrate geführt. Nach Angaben eines Branchenvertreters seien die meisten dieser Probleme aber inzwischen behoben.

Dennoch halten sich in der Branche Spekulationen über eine mögliche Verzögerung des Verkaufsstarts. Zwar wird die Präsentation weiterhin für September erwartet, Apple könnte jedoch aufgrund seiner hohen Qualitätsanforderungen den eigentlichen Marktstart noch verschieben. Gleichzeitig wird damit gerechnet, dass das Unternehmen seine Produktstrategie anpasst. Demnach könnten künftig vor allem die Pro-Modelle sowie das faltbare Ultra im Mittelpunkt der September-Präsentation stehen, während das Standardmodell der kommenden iPhone-18-Reihe möglicherweise erst im Frühjahr 2027 erscheint.

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