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Neue Anforderungen und Code-Hinweise

Apple bereitet Entwickler auf faltbares iPhone vor

Craig Federighi auf einer Bühne im Apple-HQ mit WWDC26-Grafik im Hintergrund
Auf der WWDC 2026 hat Apple weitreichende Neuerungen für Entwickler angekündigt, die iPhone-Apps vertreiben Foto: JOSH EDELSON / Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

9. Juni 2026, 15:18 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Im Herbst steht der Start des ersten faltbaren iPhones bevor, von dem Apple bereits erste Prototypen für Testzwecke hergestellt hat. Doch nicht nur der Konzern allein bereitet sich auf das Gerät vor – auch die zahlreichen Software-Entwickler, die ihre Apps für iPhones anbieten, sollen mithelfen. Zudem sind Hinweise auf das als iPhone Ultra gehandelte Foldable im Code von iOS 27 zu finden.

Apps sollen sich flexibel anpassen

Im Anschluss an die Keynote zum Auftakt der WWDC 2026 hat der Apple-Developer-Account auf YouTube ein „Platforms State of the Union“ veröffentlicht. In der Übersicht über die neuen Entwicklungen in den Software-Plattformen spricht Apple Dinge an, die Entwickler künftig beachten müssen.

Youtube Platzhalter
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In dem Abschnitt über iPhone-Synchronisierung auf MacBook und iPad kündigt Cindy Barrett, Senior Engineering Manager für das Systemerlebnis, eine relativ große Umstellung an. Apps sollen demnach nicht mehr für feste Geräteklassen und starre Ausrichtungen entwickelt sein: „Anstatt für bestimmte Geräte und Ausrichtungen zu gestalten, gestaltest Du für eine dynamische Bandbreite an Größen und Seitenverhältnissen.“

Der iPhone-Simulator in dem Programmier-Tool Xcode soll Entwickler dabei unterstützen, Layouts auf verschiedenen Displaygrößen und Seitenverhältnissen zu testen. Zusätzlich stellt Apple eine Funktion für Coding-Agenten bereit. Sie soll typische Probleme bei der Größenanpassung erkennen und beim Beheben helfen.

Laut „MacRumors“ deutet die Anforderung, dass sich App-Inhalte über verschiedene Formfaktoren anpassen müssen, auf ein faltbares iPhone hin. Denn hier müssen Apps in der Lage sein, nahtlos zwischen dem kleineren Außen- und dem größeren Innendisplay zu wechseln.

Hinweise im Code von iOS 27

Noch konkreter wird Apple in den Frameworks von iOS 27. Hier hat Entwickler @samhenrigold die Einträge „foldState“ („Falt-Status“) und „angleDegrees“ („Winkelgrad“) gefunden und in einem Post auf X (ehemals Twitter) veröffentlicht. Beide Begriffe deuten direkt auf faltbare Hardware hin.

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Zudem ist an einer weiteren Stelle im Code ein Wert zu finden, der angibt, wie viele Displays in einem Gerät verbaut sind. Da kein iPhone oder iPad bislang über mehr als einen Bildschirm verfügt, ist das ein ziemlich sicherer Hinweis auf das iPhone Ultra.

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