24. April 2026, 17:29 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Seit Monaten gibt es Spekulationen über ein großes Kamera-Upgrade beim iPhone. Immer wieder ist von einem Sprung auf 200 Megapixel die Rede. Doch aktuelle Informationen bremsen die Erwartungen deutlich. Apple lässt sich damit offenbar mehr Zeit als gedacht.
Die Kameras der iPhone-Pro-Modelle zählen zu den besten im Smartphone-Bereich. Selbst Kinofilme wurden bereits mit ihnen gedreht. Trotzdem bleibt Apple bei der Auflösung konservativ. Während Samsung schon seit Jahren auf 200-Megapixel-Sensoren in seinen Galaxy-S-Ultra-Geräten setzt, hat Apple beim iPhone 17 Pro erst den Schritt auf 48 Megapixel bei allen Objektiven vollzogen. Zwar gibt es schon länger Hinweise darauf, dass auch Apple an einer deutlich höheren Auflösung arbeitet, doch ein schneller Wechsel scheint aktuell nicht geplant zu sein.
Start frühestens mit iPhone 20 Pro
Der bekannte chinesische Leaker „Digital Chat Station“ widerspricht früheren Erwartungen. In einem Beitrag im sozialen Netzwerk Weibo erklärt er, dass Apple zwar bereits 200-Megapixel-Sensoren in Prototypen testet, diese aber noch nicht serienreif sind. Ein konkreter Zeitplan fehlt, allerdings macht der Insider klar, dass vor 2028 kein entsprechendes Upgrade zu erwarten ist. Damit würden weder das iPhone 18 Pro noch das darauffolgende Modell mit dieser Technik ausgestattet sein.
Ob die neue Kamera dann im iPhone 20 Pro erstmals zum Einsatz kommt, bleibt offen. Laut dem Insider gibt es dafür aktuell keine belastbaren Hinweise. Noch im März 2026 hatte er selbst einen möglichen Start für 2027 in Aussicht gestellt, diese Einschätzung gilt inzwischen aber als überholt. Auch das Investment-Unternehmen Morgan Stanley hatte bereits im Januar 2026 prognostiziert, dass ein solches Upgrade frühestens 2028 erfolgen könnte.
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Blende und Kamerasoftware im Fokus
Statt sich auf immer höhere Megapixel-Zahlen zu konzentrieren, schaut Apple offenbar auf andere Bereiche. Laut Digital Chat Station stehen vor allem bessere Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen sowie mehr optische Flexibilität im Mittelpunkt der Entwicklung. Dazu passen auch jüngste Gerüchte zum iPhone 18 Pro: Demnach soll erstmals eine Hauptkamera mit variabler Blendenöffnung verbaut werden. Die Auflösung soll hingegen weiterhin bei 48 Megapixeln bleiben.