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Mit iOS 26.4.2

Apple schließt FBI-Hintertür im iPhone

Mit dem Update auf iOS 26.4.2 sind Nutzer besser vor Zugriffen durch das FBI geschützt
Mit dem Update auf iOS 26.4.2 sind Nutzer besser vor Zugriffen durch das FBI geschützt Foto: Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

23. April 2026, 14:29 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung von iOS 26.4.1 hat Apple ein zweites Mini-Update für das iPhone auf den Weg gebracht. Anstatt neuer Funktionen ist darin ein wichtiger Patch für eine Sicherheitslücke enthalten, die das FBI in den USA aktiv zum Ausspionieren von Messenger-Nachrichten genutzt hat.

Wie bei dieser Art von Update üblich, nennt Apple in den Versionshinweisen keine genaueren Details zum Inhalt von iOS 26.4.2. Stattdessen ist in den Einstellungen nur der generische Text „Dieses Update enthält wichtige Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates für dein iPhone.“ zu finden.

App-Benachrichtigungen nachträglich einsehbar

Ein kurzer Blick in die Übersichtsseite für Apple-Sicherheitsupdates und -maßnahmen verrät uns jedoch, dass mehr hinter dem Patch steckt, als die Versionshinweise vermuten lassen. Denn hier nennt Apple konkret einen sicherheitsrelevanten Fehler, den iOS 26.4.2 korrigiert: „Zum Löschen markierte Mitteilungen wurden möglicherweise unerwartet auf dem Gerät behalten.“

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Das bedeutet im Klartext, dass App-Benachrichtigungen auch nach der Löschung – etwa durch Wegwischen oder Lesen der Nachricht – noch auf dem Gerät gespeichert und nachträglich einsehbar waren. Apple zufolge ist das Problem bei der Protokollierung durch eine verbesserte Datenbereinigung in iOS 26.4.2 behoben.

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FBI konnte gelöschte Nachrichten lesen

Der Zeitpunkt für die Veröffentlichung des Updates kommt nicht von ungefähr. Erst Anfang April hatte „404 Media“ berichtet, dass das FBI gelöschte Signal-Nachrichten eines Verdächtigen aus der Mitteilungsdatenbank auf dem iPhone extrahieren konnte. Die US-Ermittlungsbehörde hatte physischen Zugriff auf das Gerät erhalten. Im Zuge der forensischen Sicherung konnte sie die darauf gespeicherten Push-Benachrichtigungen aufrufen.

Zwar hatte der Verdächtige den Signal-Messenger bereits von dem Gerät entfernt. Durch den weiter oben beschriebenen Fehler in der Protokollierung der iPhone-Mitteilungen konnten die Benachrichtigungen jedoch trotzdem nachträglich aufgerufen werden.

Sollte man das Update gleich installieren?

Der Inhalt von iOS 26.4.2 dürfte nur einen vergleichsweise kleinen Nutzerkreis treffen. Es kann jedoch nicht schaden, den Zugriff auf den Benachrichtigungsspeicher im iPhone für Strafverfolgungsbehörden – und weitere externe Zugreifer – zu sperren. TECHBOOK empfiehlt deshalb die Installation.

iOS 26.4.2 steht für iPhone 11 und neuer sowie in Form von iPadOS 26.4.2 auch für iPad Pro 12.9 Zoll 3. Generation und neuer, iPad Pro 11 Zoll 1. Generation und neuer, iPad Air 3. Generation und neuer, iPad 8. Generation und neuer sowie iPad mini 5. Generation und neuer bereit. Um den gleichen Schutz vor Zugriff auf gelöschte Benachrichtigungen zu erhalten, können Besitzer von iPhone XR, XS und XS Max auf iOS 18.7.8 updaten.

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