22. Dezember 2025, 14:46 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Bislang erlaubt Apple Nutzern, weiter bei iOS 18 zu bleiben, anstatt auf iOS 26 zu wechseln. Die ältere Version erhält weiterhin relevante Sicherheitsupdates und galt als Alternative für Update-Muffel. Doch damit ist jetzt Schluss, denn mit der Veröffentlichung von iOS 26.2 macht Apple den Umstieg auch für die letzten Ausharrer zur Pflicht.
Aktuell werden iOS 18 und iOS 26 parallel entwickelt. Damit geht Apple sicher, dass iPhone XR, XS und XS Max – die nicht auf die neue Version updaten können – trotzdem mit Sicherheitspatches versorgt sind. Besitzer von iPhone 11 bis iPhone 16 konnten wählen, ob sie die neue Version installieren oder noch etwas länger bei iOS 18 bleiben wollen.
Keine neuen iOS-18-Updates für kompatible Geräte
Bereits seit Ende September blockiert Apple das Downgrade auf iOS 18 für Nutzer, die auf iOS 26 gewechselt sind. Wer jedoch bewusst bei der älteren Version blieb, konnte bislang alle Updates bis einschließlich 18.7.2 installieren.
Seit Anfang Dezember jedoch drängt Apple iPhone-Nutzer zum Umstieg auf iOS 26. Zunächst erschienen Updates für iOS 18 weiter unten in den Einstellungen, wie „MacRumors“ berichtet. Inzwischen sind neue iOS-18-Versionen auf allen Geräten, die iOS 26 unterstützen, gar nicht mehr verfügbar.
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Für iPhone 11, 11 Pro, 11 Pro Max und neuer erscheint nur noch iOS 26.2 als Update-Option. iOS 18.7.3 hingegen ist ausschließlich für iPhone XR, XS und XS Max verfügbar. Apple koppelt die Bereitstellung der aktuellen Sicherheitspatches somit direkt an das neue Betriebssystem – obwohl diese Schwachstellen auch unter iOS 18.7.3 beseitigt wurden.
Apples Update-Strategie folgt festem Muster
Das Vorgehen ist nicht neu. Mit dem Launch von iOS 15 erlaubte Apple Nutzern erstmals, vorübergehend bei iOS 14 zu bleiben. Auf der eigenen Website kündigte das Unternehmen an, dass iOS künftig „die Wahl zwischen zwei Versionen für Software-Updates“ gebe.
Diese Übergangsphase endete Anfang 2022. Mit iOS 15.2 stellte Apple die Sicherheitsupdates für iOS 14 auf kompatiblen Geräten ein. Das gleiche Muster wiederholte sich bei den Wechseln von iOS 16 zu iOS 17 sowie von iOS 17 zu iOS 18.
In diesem Jahr fällt der Zwang zum Umstieg stärker auf, da iOS 26 mit „Liquid Glass“ eine umfangreiche Überarbeitung der Benutzeroberfläche einführt. Diese Änderungen stoßen nicht bei allen Nutzern auf Zustimmung, was die Zurückhaltung beim Update zusätzlich erklärt.