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Google plant offenbar neuen Display-Standard für Pixel 11

Die Pixel-10-Reihe erscheint im August mit vorerst vier Modellen – großartige Preis-Änderungen gibt es nicht
In diesem Jahr kommt das Pixel 11 Foto: Getty Images
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Manuel Bauer

20. April 2026, 9:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Schon Monate vor der erwarteten Vorstellung im August 2026 tauchen erste Informationen zum Google Pixel 11 auf. Im Fokus steht dabei das Display. Demnach plant Google, ein neues OLED-Panel von Samsung zu verbauen. Dabei handelt es sich um das Modell M16, das bislang noch in keinem Smartphone offiziell eingesetzt wurde. Samsung gehört zu den wichtigsten Herstellern von Smartphone-Displays weltweit und beliefert neben eigenen Geräten auch Unternehmen wie Apple und Google.

Samsung liefert Technik für mehrere Hersteller

Der südkoreanische Konzern entwickelt seine Bildschirme nicht nur für eigene Smartphones, sondern verkauft sie auch an andere Hersteller. Gerade bei neuen Technologien konkurrieren große Marken oft darum, früh Zugriff zu bekommen. Beim M16-Panel könnte Google diesmal einen zeitlichen Vorteil haben. Wie das koreanische Online-Magazin „ETNews“ unter Berufung auf Insider berichtet, setzt auch Apple auf diese Display-Generation. Allerdings erscheinen neue iPhones traditionell erst im September, während Google seine Pixel-Modelle meist schon im August vorstellt.

Das könnte bedeuten, dass Nutzer eines Pixel 11 früher als andere das neue Display sehen. Apple plant offenbar, das Panel im iPhone 18 Pro sowie im iPhone Fold zu nutzen. Samsung selbst wird die Technik zunächst nicht in eigenen Geräten einsetzen. Das kommende Galaxy S26 soll noch das ältere M14-Panel verwenden. Ein Umstieg auf M16 wird frühestens mit dem Galaxy S27 erwartet, das Anfang 2027 erscheinen dürfte.

Auch interessant: Erste Bilder zum Pixel 11! So sieht das neue Google-Smartphone aus

Konkrete Funktionen noch unklar

Welche Neuerungen das M16-Display genau bietet, ist derzeit nicht bekannt. Es gibt jedoch Spekulationen rund um mögliche Einsatzbereiche. So wird berichtet, dass Apple beim iPhone 18 Pro erstmals den Face-ID-Sensor unter dem Display platzieren könnte. Dadurch könnte die bisher sichtbare Aussparung, die als Dynamic Island bekannt ist, kleiner werden oder ganz entfallen. Es wäre möglich, dass das M16-Panel die technische Grundlage dafür liefert.

Seit dem Pixel 8 nutzt Google überwiegend Displays von Samsung, greift aber vereinzelt auch auf Panels des Konkurrenten BOE zurück. Ob das Pixel 11 tatsächlich das erste Smartphone mit dem neuen M16-Display sein wird, ist derzeit nicht bestätigt. Ebenso bleibt offen, ob ein anderer Hersteller möglicherweise noch früher ein Gerät mit dieser Technik auf den Markt bringt.

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