13. April 2026, 15:31 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Seit September 2025 testet Google eine neue Schutzfunktion gegen Ransomware für seinen Cloud-Dienst Drive. Jetzt ist das Feature offiziell für alle Google-Workspace-Nutzer verfügbar. Die Technologie soll Angriffe erkennen und Dateien automatisch sichern, bevor sie verschlüsselt werden.
Ransomware ist eine besonders gefährliche Form der Cyberkriminalität. Angreifer verschlüsseln Daten auf infizierten Geräten und fordern Geld für die Freigabe. Besonders Unternehmen sind häufig Ziel solcher Attacken. Googles neue Funktion überprüft während der Synchronisation zwischen lokalem Rechner und Cloud kontinuierlich die Daten. Sobald verdächtige Verschlüsselungen erkannt werden, stoppt die Übertragung automatisch.
Ransomware Detection nur für bestimmte Abos
Die Ransomware-Erkennung ist ab Version 114 fester Bestandteil des Desktop-Clients von Google Drive. Laut Google erkennt das Tool in der finalen Version bis zu 14 Mal mehr Infektionen als zuvor. Allerdings steht die Funktion nur in bestimmten Abo-Tarifen für Google Workspace zur Verfügung:
- Geschäftskunden: Business-Standard, Business-Plus
- Unternehmen: Enterprise Starter, Standard und Plus
- Bildungseinrichtungen: Education Standard und Plus
- Frontline-Mitarbeiter: Standard und Plus
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Privatnutzer ohne Abo können das Feature nicht nutzen, sie profitieren allerdings von der Dateiwiederherstellung, die ebenfalls Ransomware-Angriffe abmildert.
Dateiwiederherstellung für alle
Zusätzlich führt Google eine Dateiwiederherstellung ein, die allen Drive-Nutzern zur Verfügung steht. Mit diesem Feature lassen sich von Ransomware betroffene Dateien eigenständig auf einen vorherigen Zustand zurücksetzen. Damit verlieren Angreifer ihr Druckmittel, da verschlüsselte Dateien nicht mehr für Lösegeld gehalten werden müssen.