3. September 2026, 11:27 Uhr |
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Apple hat einen neuen Konzernchef. Seit dem 1. September 2026 steht John Ternus an der Spitze des Unternehmens und übernimmt damit die Nachfolge von Tim Cook. Mit dem Wechsel an der Führungsspitze steigt auch seine Vergütung deutlich. Neue Unterlagen, die Apple bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat, zeigen die Bestandteile seines Gehaltspakets.
Apple-Chef erhält Gehalt und Aktienpaket
Laut der Mitteilung an die SEC bekommt Ternus als CEO ein festes Jahresgehalt von 3 Millionen US-Dollar (circa 2,6 Millionen Euro). Zusätzlich plant Apple für das Geschäftsjahr 2027 ein Aktienpaket mit einem Zielwert von 55 Millionen US-Dollar (circa 50 Millionen Euro).
Zusammen ergibt sich daraus ein Wert von 58 Millionen US-Dollar (circa 50 Millionen Euro). Für den bereits begonnenen Zeitraum im Geschäftsjahr 2026 erhält Ternus außerdem ein separates, anteiliges Aktienpaket. Dessen Zielwert liegt bei 2,5 Millionen US-Dollar (circa 2,2 Millionen Euro).
Tim Cook kam zuletzt auf eine höhere Vergütung
Tim Cook erhielt als Apple-Chef zuletzt eine größere Gesamtvergütung. Für das Geschäftsjahr 2025 bezifferte Apple diese auf rund 74,3 Millionen US-Dollar (circa 64 Millionen Euro).
Davon entfielen 3 Millionen US-Dollar auf das Grundgehalt. Aktien machten rund 57,5 Millionen US-Dollar aus. Zusätzlich erhielt Cook 12 Millionen US-Dollar (circa 10,4 Millionen Euro) als erfolgsabhängige Barzahlung. Weitere Leistungen summierten sich auf knapp 1,8 Millionen US-Dollar (circa 1,5 Millionen Euro).
Ein direkter Vergleich zwischen Cook und Ternus ist allerdings schwierig. Apple hat für seinen neuen CEO bislang nur Angaben zum Grundgehalt und zum Aktienpaket für 2027 veröffentlicht. Bei Cook umfasst die ausgewiesene Gesamtvergütung dagegen weitere Bestandteile. Außerdem führte Cook das Unternehmen bereits fast 15 Jahre lang als CEO. Ternus hat die Position dagegen erst übernommen.
Ob John Ternus die vollen Aktien-Millionen erhält, steht noch nicht fest. Ein ähnliches Vergütungsmodell nutzte Apple bereits bei Tim Cook.
Bei dessen Aktienpaket für 2025 waren 75 Prozent an bestimmte Erfolgsziele gekoppelt. Für das Paket von Ternus im Jahr 2027 gilt derselbe Anteil. Entscheidend ist dabei, wie sich Apple an der Börse im Vergleich zum S&P-500-Index entwickelt.
Die übrigen 25 Prozent des Aktienpakets erhält Ternus unabhängig von der Börsenentwicklung. Apple verteilt diesen Anteil nach einem festen Zeitplan.
Bei Ternus erfolgt die Zuteilung halbjährlich in gleichen Teilen über einen Zeitraum von vier Jahren. Die genannten 55 Millionen US-Dollar stellen daher keine Summe dar, die sofort ausgezahlt wird. Der tatsächliche Wert hängt auch davon ab, wie sich die Apple-Aktie künftig entwickelt.
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