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Im Play Store

Google trennt KI-Apps von herkömmlichen Apps

Apps können auch mithilfe von KIs entwickelt werden.
Apps können auch mithilfe von KIs entwickelt werden. Foto: Getty Images

29. September 2026, 17:35 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Google arbeitet an einer neuen Funktion für den Play Store, die vorwiegend für Nutzer interessant sein dürfte, die mit Vibecoding experimentieren. Im Code der aktuellen Play-Store-Version 53.2.23-34 wurde ein neuer Menüpunkt mit der Bezeichnung „Deine Kreationen“ entdeckt. Noch ist die Funktion nicht aktiv. Die Einträge im Programmcode liefern jedoch erste Hinweise darauf, wohin die Entwicklung geht.

Zentraler Ort für KI-Projekte

Wie das Online-Magazin „Android Authority“ berichtet, handelt es sich dabei um eine zentrale Anlaufstelle für Apps, die per Prompteingabe mithilfe einer generativen KI entstanden sind – das sogenannte Vibecoding. Nutzer beschreiben dabei die gewünschte Funktion in natürlicher Sprache, während die KI große Teile, wenn nicht sogar komplett, der Programmierung übernimmt.

Alternative zum Sideloading

Die meisten dieser Anwendungen sind keine vollwertigen Massenmarkt-Apps, sondern kleine Werkzeuge für sehr spezielle Aufgaben. Genau deshalb landen sie in der Regel nicht im regulären Play Store. Wer solche Projekte heute nutzen möchte, muss die Apps häufig per Sideloading installieren. Das funktioniert zwar, ist aber deutlich weniger komfortabel als eine Installation über den offiziellen Store. Ein eigener Bereich für KI-Kreationen könnte diese Hürde reduzieren und die Verwaltung vereinfachen.

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Teilen von Apps offenbar geplant

Für Nutzer hätte der neue Bereich noch einen weiteren Vorteil. Er könnte als persönliche Übersicht für alle mit Google-KI erstellten Anwendungen dienen. Zusätzlich finden sich Hinweise auf eine  Teilen-Funktion. Damit könnten User ihre KI-generierten Apps direkt an andere weitergeben. Gerade für kleine Projekte im Freundes- oder Kollegenkreis wäre das deutlich praktischer als bisherige Verteilungswege.

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Sicherheitskonzept bleibt offen

Noch unbeantwortet ist allerdings die Frage, wie Google dabei mit Sicherheitsrisiken umgehen will. Apps im Play Store durchlaufen normalerweise verschiedene Prüfprozesse.

Ebenso unklar ist, ob die Funktion ausschließlich mit Apps aus Google AI Studio arbeitet oder auch Projekte anderer KI-Plattformen unterstützt. Da die Hinweise bislang nur aus einer Testversion stammen, bleibt offen, ob und wann Google die Funktion tatsächlich veröffentlicht.

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