28. September 2026, 15:28 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Die Strähne der Leaks aus Apples eigenem Programmcode reißt nicht ab. Aktuell haben Softwareanalysten Hinweise auf drei neue Geräte gefunden, die noch 2026 erscheinen sollen. Mit dabei sind ein neues iPad mini, der HomePod mini 2 und das Apple TV 4K der 4. Generation.
Neues iPad mini mit A20 Pro
TECHBOOK hatte bereits Ende 2025 berichtet, dass ein iPad mini mit einem OLED-Display und einem neu designten, wasserdichten Gehäuse in Arbeit und für Ende 2026 geplant ist. Jetzt konnte „MacRumors“-Analyst Aaron Perris das Gerät zusammen mit Produktbildern in Apples Programmcode finden.
Wie die aktuellen iPhone-Modelle 18 Pro und 18 Pro Max sowie das kommende iPhone Duo soll das neue iPad mini den leistungsstarken und energieeffizienten Apple-Chip A20 Pro erhalten. Den geleakten Bildern zufolge könnte das Gerät erstmals seit fünf Jahren deutlich dünnere Displayränder bekommen. Zudem wandert die Frontkamera von dem kurzen an den langen Displayrand – wie bei mittlerweile allen anderen iPad-Modellen. Es ist somit in erster Linie auf die Nutzung im Querformat ausgerichtet.
Am oberen Rand des Displayglases ist eine kleine Aussparung zu erkennen, die ähnlich wie beim iPhone für einen Lautsprecher dienen könnte. Frühere Berichte sprachen davon, dass das iPad ein neues, vibrationsbasiertes Lautsprechersystem für das wasserdichte Gehäuse bekommen könnte.
Der Preis für das derzeitige iPad mini mit 128 GB Speicher ist im Juni 2026 von 599 Euro auf 679 Euro gestiegen. Die stärkere Hardware und das erwartete OLED-Display dürften das Nachfolgermodell noch teurer machen.
Apple TV 4K mit KI-Unterstützung
Bereits im August wurde eine Produktkennung in Apples Programmcode entdeckt, die auf eine neue Siri Remote für das kommende Apple TV 4K verweist. Jetzt sind im Code nicht nur mehr Informationen zu der TV-Box selbst, sondern auch Produktbilder aufgetaucht.
Äußerlich soll sich das Gerät nicht von dem aktuellen Apple TV 4K unterscheiden. Im Inneren sollen jedoch mindestens ein A17 Pro und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher zu finden sein. Der leistungsfähigere Chip ermöglicht eine höhere Grafikleistung und könnte die TV-Box zusammen mit den ebenfalls geleakten Gaming-Controllern der Apple-Marke Beats zu einer echten Gaming-Konsole machen. Chip und Arbeitsspeicher sollen das Apple TV 4K zudem bereit für Apple Intelligence und Siri AI machen.
Zudem soll die TV-Box den Apple-N1-Chip erhalten, der WiFi 7 und Bluetooth 6 unterstützt. WiFi 7 kann Daten über alle gängigen Frequenzbänder (2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz) gleichzeitig übertragen und ist damit theoretisch bis zu viermal schneller als WiFi 6.
Das aktuelle Apple TV 4K stammt aus Oktober 2022 und kommt noch mit A15 Bionic und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher. Erst im Juni 2026 hat Apple den Preis für die Version mit 64 GB Speicher von 169 Euro auf 220 Euro und für 128 GB von 189 Euro auf 299 Euro erhöht. Ob das neue Modell aufgrund der anhaltenden RAM- und Speicherkrise noch teurer wird, ist unklar.
Neuer Apple TV wartet nur noch auf Siri
Apple plant noch eine Produkt-Offensive
HomePod mini 2 in fünf Farben
Auch Produktbilder für den HomePod mini 2 sind im Programmcode aufgetaucht. Demnach behält der Nachfolger die kugelförmige Bauweise, soll aber in neuen Farben erscheinen. Den Bildern zufolge stehen Grün, Pink, Blau, Weiß und Schwarz zur Auswahl. Grün und Pink ersetzen Gelb und Orange, der neue Blauton fällt etwas heller aus als bisher. Weiß und Schwarz/Mitternacht dürften gleich bleiben.
Für die neue Generation gelten ein neuer Chip und die Unterstützung von Siri AI als wahrscheinlich. Apple hatte im Juni 2026 auch den Preis für den HomePod mini von 109 auf 139 Euro angehoben.
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Start noch 2026
Alle drei Produkte könnten noch 2026 auf den Markt kommen. Außerdem werden weiterhin drei weitere Neuheiten erwartet, die ebenfalls noch im Lauf des Jahres erscheinen könnten:
- iMac mit M6
- Neues Smart-Home-Hub
- MacBook Ultra mit OLED-Display
Apple ist in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, im Oktober sowohl neue Macs als auch iPads vorzustellen. Der kommende Monat ist daher ein vielversprechender Kandidat für eine ganze Reihe neuer Geräte.