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ADAC-Nutzer aufgepasst! Diese Aktion ist eine Falle

Große gelbe ADAC-Buchstaben an der Fassade eines modernen Gebäudes. Die Aufnahme zeigt das Logo schräg von unten vor blauem Himmel. Die Gebäudefassade besteht aus hellen Metall- und Glaselementen.
Betrüger missbrauchen aktuell den Namen des ADAC für eine Phishing-Kampagne Foto: Getty Images
Andy Voß

8. September 2026, 14:55 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Kriminelle nutzen aktuell den Namen des ADAC für eine betrügerische Aktion. Nutzer erhalten eine Nachricht, in der ihnen eine Auto-Kühlbox im Wert von 129 Euro versprochen wird. Angeblich soll die Belohnung als Gegenleistung für die Teilnahme an einer kurzen Umfrage ausgegeben werden.

Nach Angaben der Faktenprüfer von „Mimikama“ handelt es sich dabei jedoch um einen Phishing-Versuch. Wer der Aufforderung folgt, riskiert die Weitergabe persönlicher Daten und möglicherweise auch finanziellen Schaden.

So läuft die Betrugsmasche ab

Die Nachricht trägt den Titel „ADAC Umfrage-Belohnung“ und richtet sich an „liebe ADAC-Fans“. Empfänger sollen auf einen Button klicken und anschließend eine Umfrage beantworten, die laut Nachricht nur zwei Minuten dauert. Danach sollen sie ihre Lieferadresse angeben.

Obwohl die Kühlbox als kostenlos beschrieben wird, sollen Nutzer für den Versand 2,85 Euro bezahlen. Zusätzlich wird Druck aufgebaut. In der Nachricht heißt es, das Angebot gelte nur noch am selben Tag. Danach werde die Belohnung angeblich an einen anderen Teilnehmer vergeben. Außerdem wird eine Lieferung innerhalb von drei Werktagen versprochen.

Diese Merkmale sprechen für einen Betrug

Mehrere Hinweise zeigen laut Mimikama, dass die Nachricht nicht vom ADAC stammt:

  • Die Absenderadressen stammen von Domains wie „carpecool.fr“ oder „salmonserenade.com“ und haben keine Verbindung zum ADAC.
  • Als Absender erscheint häufig „ADAC Umfrage-Insider“.
  • Die Kühlbox wird zwar als kostenlos beworben, gleichzeitig werden jedoch Versandkosten verlangt.
  • Die allgemeine Anrede „Lieber ADAC-Fan“ passt nicht zu einer mitgliederorientierten Organisation.
  • Der Button „JETZT UMFRAGE STARTEN“ führt nicht auf eine offizielle ADAC-Seite.
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Ähnliche Phishing-Angriffe gab es bereits

Der Missbrauch bekannter Markennamen ist nicht neu. Kriminelle verschickten zuletzt auch gefälschte E-Mails im Namen der Deutschen Post. Darin behaupteten sie, es gebe Probleme bei der Paketzustellung und Nutzer müssten ihre Daten bestätigen.

Außerdem waren gefälschte Elster-Mails im Umlauf. Diese versprachen Empfängern eine Steuererstattung in Höhe von 1459 Euro und sollten sie ebenfalls zur Eingabe persönlicher Daten bewegen.

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So sollten Betroffene reagieren

Wer eine solche Nachricht erhält, sollte nicht auf den enthaltenen Button klicken und keine persönlichen Daten eingeben. Ob ein Angebot tatsächlich vom ADAC stammt, lässt sich ausschließlich über die offizielle Website oder die App des Automobilklubs prüfen.

Die Nachricht sollte gelöscht oder als Spam gemeldet werden. Falls bereits Zahlungsdaten eingegeben wurden, empfiehlt es sich, die Bank oder den Kreditkartenanbieter umgehend zu kontaktieren. Dadurch lässt sich ein möglicher Schaden unter Umständen begrenzen.

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