Umfangreiche Liste

Smarte Geräte, die sich mit Google Home steuern lassen

Nahaufnahme eines Google Home Mini
Google selbst hat auch einige Smart-Home-Geräte – wie hier den Home Mini – im Angebot
Foto: Getty Image

Der Smart-Home-Markt wächst immer weiter und ist dementsprechend unübersichtlich geworden. Deswegen hat TECHBOOK für Sie eine Liste mit Geräten zusammengestellt, die mit dem Google-Home-System kompatibel sind.

„Mit Google Home kompatibel“ bedeutet, dass die smarten Geräte über die Google-Home-App und per Google-Assistant-Sprachbefehl steuerbar sind. Manche System sind über eigene „Bridges“, also Schaltzentralen, mit Google Home kompatibel, andere brauchen dafür eine App.

Smart Speaker

Google

Allen voran bietet Google selbst die größte Auswahl an Google-Home-kompatiblen Smart Speakern an. Vom klassischen Google Home, über den winzigen Home Mini und Nest Mini bis hin zum großen und klangstarken Home Max gibt es viel Auswahl. Außerdem hat Google auch Geräte mit integriertem Bildschirm, den Nest Hub (früher Home Hub) und Nest Hub Max, im Angebot. Googles WLAN-Mesh-Systeme Wifi und Nest Wifi funktionieren ebenfalls mit Google Home, letzteres hat sogar einen eingebauten Smart Speaker.

Sonos

Aber auch viele andere Hersteller haben eine umfangreiche Auswahl an Google-Home-optimierten Lautsprechern und Displays. Sonos etwa unterstützt mit allen aktuellen Lautsprechern die Einbindung in das Smart-Home-System – die Sprachsteuerung per Google Assistant funktioniert jedoch nur mit der Sonos One (2. Generation) und der Sonos Beam.

Harman Kardon und JBL

Breit aufgestellt sind auch Harman Kardon und die Tochter JBL. Harman Kardon bietet Lautsprecher in vielen Größen an (Citation One 1. Generation und MKII, Citation 100 1. Generation und MKII, Citation 300 und Citation 500), daneben gibt es noch zwei Smarte Soundbars (Citation Multibeam 700 und Citation Bar) sowie Turmlautsprecher (Citation Tower). JBL hat ebenfalls Boxen in verschiedenen Größen (Link 300, Link 500 und Link Music), darunter auch tragbare Modelle (Link 10, Link 20 und Link Portable) und eine Soundbar (Link Bar).

Bose

Auch Bose will bei Smart Home mitmischen und hat ebenfalls zwei Lautsprecher im Sortiment (Home Speaker 300 und 500), der größere davon sogar mit kleinem Display. Auch ein tragbarer Lautsprecher (Portable Home) und zwei Soundbars (500 und 700) sind mit dabei.

Lenovo

Lenovo hat als einer der wenigen Hersteller Alternativen zu Googles Nest Hub im Angebot. Es gibt die kleine Smart Clock mit Bildschirm und die beiden „richtigen“ Smart Displays mit 8 Zoll und 10 Zoll.

Andere Hersteller

Es gibt noch einige andere Smart Speaker von Onkyo (VC-GX30-B), LG (XBOOM AI ThinQ (WK7)), Blaupunkt (PVA 100), Panasonic (SC-GA10) und auch einen Magenta Smart Speaker, die mit Google Home kompatibel sind.

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Lampen, Leuchtstreifen und andere Beleuchtung

Mit Hub-System

Bei Leuchtmitteln aller Art gibt es die größte Auswahl an smarten Geräten. Viele Hersteller nutzen hier ihr eigenes System, das jedoch oft in Google Home integriert werden kann. Diese Systeme verwenden zumeist den Zigbee-Standard, für den eine zentrale Steuereinheit, die sogenannte Bridge, erforderlich ist.

Beispiele für Hersteller, die auf Zigbee setzen, sind:

  • Philips mit seiner Hue-Serie
  • Samsung mit SmartThings
  • Ikea mit Tradfri
  • Lighwave
  • Osram mit Lightify/Smart+
  • Auch die Lampen des Herstellers Innr lassen sich in Zigbee-Systeme einbinden

Ein Vorteil des Bridge-Systems ist, dass zusätzliches Zubehör im System einfach integrierbar ist. So gibt es etwa Bewegungsmelder von Philips Hue und Osram Lightify, die Lampen innen oder außen aktivieren – ohne jemals ein Kabel dafür zu verlegen. Zigbee-Geräte von einem Hersteller können im Normalfall auch mit der Bridge eines anderen Herstellers funktionieren. So ist es etwa kein Problem, günstigere Tradfri-Lampen mit einer Philips-Hue-Bridge zu koppeln.

Ohne Hub-System

Es gibt jedoch auch andere Methoden, wie Leuchtmittel in Google Home eingebunden werden können. Viele Hersteller setzen auf Geräte, die direkt mit dem WLAN verbunden werden und über eine App steuerbar sind. Diese Apps können mit Google Home kombiniert werden.

Einige Beispiele für Hersteller, die auf diese Methode setzen, sind:

  • Nanoleaf
  • TP-Link
  • Lifx
  • Eufy
  • Meross
  • Kasa
  • Hama
  • Teckin
  • Emberlight
  • Kiwi

Mittlerweile hat Philips auch Hue-Lampen im Angebot, die keine Bridge benötigen. Sie werden nicht per WLAN, sondern per Bluetooth und über die App gesteuert – und sind somit weiter mit Google Home kompatibel. Allerdings ist die maximale Anzahl auf fünf Lampen begrenzt.

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Smarte Steckdosen und Schalter

Viele der Hersteller, die Zigbee-System mit smarten Lampen verkaufen, bieten dazu auch die passenden Lichtschalter an.

Um nur ein paar zu nennen:

  • Philips Hue
  • Osram Lightify
  • Ikea Tradfri
  • Lightwave
  • Samsung SmartThings

Bei Spezialisten wie Homematic finden Sie sogar Unterputzschalter, die Ihre analogen Lichtschalter direkt in der Wand ersetzen. Viele Hersteller vertreiben oft auch smarte Steckdosen, die per Sprachsteuerung oder Smartphone jedes beliebige Gerät, das an eine Steckdose angeschlossen wird, an- und ausschalten kann.

Smarte Steckdosen gibt es unter anderem von:

  • Philips
  • Lightwave
  • Samsung
  • Bosch
  • Innogy
  • Iotty
  • Belkin
  • TP-Link
  • D-Link
  • Devolo
  • Deako
  • Nubryte
  • Gosund
  • Wemo

Ähnlich wie bei smarten Lampen setzen Hersteller, die für ihre Geräte keine Bridge benötigen, auf WLAN und eine Smartphone-App zur Einbindung ihrer Geräte in Google Home.

Smart Home Security

Die Sicherheit des eigenen Zuhauses hat durch Smart Home eine ganz neue Dimension erreicht. Nun ist es kinderleicht – und günstig – praktisch das gesamte Zuhause mit Sensoren und Kameras zu sichern. Die Auswahl an Geräten geht sogar bis hin zum elektrischen Garagentor und selbstschließenden Türschloss.

Aber auch eine andere Komponente der häuslichen Sicherheit wird durch Smart Home abgedeckt. Es gibt smarte Sensoren, die erkennen, wenn es zu Hause brennt oder ein Wasserrohr bricht.

Schlösser, Kameras und Alarme

Auch für das sichere Zuhause bietet Google mit seinen Nest-Geräten zahlreiche Optionen an. Diese werden direkt in die Google-Home-App eingebunden und funktionieren daher am besten mit der Sprachsteuerung und anderen Features. Zu den Geräten, die Google im Programm hat, gehören ein Rauchmelder (Nest Protect), die Sicherheitskameras Nest Cam und Nest Cam IQ (als Indoor- und Outdoor-Varianten verfügbar) und die Türklingel mit Kamera Nest Hello.

Vor allem bei Überwachungskameras ist die Auswahl an Alternativen riesig. Google-Home-kompatible Geräte werden von Logitech, Kasa, Netgear und D-Link angeboten. Blink, Ezviz, Arlo und Canary bieten neben „normalen“ Überwachungskameras auch Türklingeln mit integrierter Kamera an.

Ein Spezialist für smarte Schlösser ist Nuki. Das Unternehmen bietet nicht nur Türöffner und Gegensprechanlagen, sondern auch ausgefallene Entsperrmöglichkeiten wie etwa Codeschlösser und Bluetooth-Türöffner. Um die Schlösser per Sprachsteuerung oder App zu entsperren, wird die Nuki Bridge benötigt. Auch der Hersteller August ist Experte bei Türschlössern. Das Unternehmen bietet neben einem WLAN-Schloss und anderen Smart-Lock-Modellen auch eine Videotürklingel und ein Codeschloss. Eine gesonderte Bridge wird auch hier benötigt. Eine umfangreiche Auswahl an Kameras, Türschlössern, Sensoren und sogar eine Garagentorsteuerung führt Hersteller Vivint. Apropos Garagentoröffner: Hersteller Ismartgate hat sich genau auf diese Nische spezialisiert.

Hersteller Gigaset ist im Bereich Home Security auch gut aufgestellt. Neben Überwachungskameras, Bewegungssensoren, Tür- und Fensteralarmen findet man hier auch eine richtige Alarmanlage. Zum Verbinden der Geräte untereinander und mit Google Home ist die Gigaset Base notwendig.

Bosch ist mit seiner Smart-Home-Produktreihe ebenfalls auf häusliche Sicherheit spezialisiert. Das Unternehmen bietet Tür- und Fensterkontakte, Überwachungskameras für Innen und Außen sowie Bewegungsmelder an. Diese schlagen Alarm, wenn Bewegung entdeckt wird, während Sie nicht zu Hause sind. Ein zusätzlicher Controller wird für Bosch Smart Home benötigt.

Besonders viel Auswahl bei der Smart-Home-Sicherheit hat Netatmo. Das Unternehmen führt Kameras und zahlreiche Alarmsirenen für Innen und Außen. Es gibt auch Tür- und Fensteralarme, eine Videotürklingel ist zudem angekündigt.

Ein weiterer Hersteller mit Google-Home-kompatiblem Alarmsystem ist Devolo. Das Unternehmen verkauft Bewegungssensoren, Tür- und Fensteralarme sowie eine passende Alarmsirene. Auch hier braucht man eine zentrale Steuereinheit wie die Devolo Home Control.

Rauchmelder und Sensoren

Viele der obenstehenden Hersteller bieten auch vernetzte Rauchmelder und Bewegungsmelder in ihren Smart-Home-System an – darunter Google, Devolo, Gigaset, D-Link, Bosch und Netatmo. Samsung hat in seinem SmartThings-Angebot neben Tür/Fensterkontakten ebenfalls Rauch- und Bewegungsmelder im Angebot. Auch einen Wassersensor, der etwa feststellen kann, wenn die Wasch- oder Spülmaschine ausläuft, verkauft das Unternehmen. Wassersensoren werden auch von D-Link, Gigaset und Devolo geführt.

Thermostate

Ähnlich wie bei der Home Security bietet Smart Home beim Heizen deutliche Vorteile gegenüber dem klassischen Thermostat. In den meisten Fällen wird die Steuerung der Heizkörper im Haus durch vernetzte Heizkörperthermostate erreicht, die mit einer zentralen Steuereinheit verbunden sind. Solche Systeme werden von Herstellern wie Samsung, Devolo und Gigaset angeboten. Andere Unternehmen wie Netatmo, Bosch, Homematic und Innogy haben auch vernetzte Raumthermostate, die bereits vorhanden Thermostate ersetzen. Für die heißen Sommer gibt es bei Tado außerdem vernetzte Klimaanlagensteuerungen.

Ein paar Unternehmen wie Gigaset, Homematic und Devolo verkaufen sogar Feuchtigkeitssensoren, um das optimale Raumklima zu wahren und Schimmel zu verhindern.

Andere Geräte

Neben klassischen Smart-Home-Feldern gibt es auch immer mehr aufstrebende Bereiche, in die vernetzte Geräte vordringen. Selbst die an sich noch relativ neuen Saugroboter kommen nun vermehrt mit der Möglichkeit, per Sprachbefehl oder App die Reinigung zu starten. Beispiele für Google-Home-kompatible Modelle sind iRobots Rooma, Ecovacs Deebot und Neatos Botvac. Dicht gefolgt werden Saugroboter von Mährobotern. Prominentes Beispiel: Bosch mit seinem Indego M+ und S+.

Weitere vernetzte Geräte, die mit Google Home funktionieren, sind ein Garthermometer von Anova, ein Rasensprenger von Rachio, eine Digitaluhr mit Wetteranzeige von Lametric, sowie Luftreiniger und Duft-Diffusoren.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Gerät oder ein Hersteller mit Google Home kompatibel ist, gehen Sie in der Google-Home-App auf Einstellungen und dann Works with Google. Dort sind alle Apps und Dienste aufgelistet, die mit Google Home funktionieren.