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TV-Test

Gekürt! Die besten Fernseher des Jahres laut Stiftung Warentest

Man im Elektronikladen vor den Fernsehern
Die Stiftung Warentest hat die besten Fernseher 2021 gekürtFoto: Getty Images

Wer auf der Suche nach einem neuen Fernseher ist, hat die Auswahl aus schier unendlich vielen Modellen. Von 4K bis OLED, von Samsung bis LG, von klein bis groß – die aktuellen TV-Geräte unterscheiden sich in Preis, Ausstattung und Größe. Doch zu welchem Modell sollte man greifen? Die Stiftung Warentest hat die besten Fernseher 2021 gekürt.

Bei der Untersuchung der Stiftung Warentest achten die Experten auf verschiedene Kategorien. Sie schauen sich das Bild, den Ton, die Bedienbarkeit und Vielseitigkeit sowie die Umwelteigenschaften der jeweiligen TV-Geräte an. So ist eine Liste entstanden, auf der die in diesem Jahr von der Stiftung Warentest am besten bewerteten Fernseher zu finden sind. Ein Hersteller überzeugt mit seinen Modellen besonders.

Diese TV-Hersteller treten an

In ihrem Test hat sich die Stiftung Warentest vor allem auf die großen TV-Hersteller konzentriert. Untersucht wurden die 2021 auf den Markt gekommenen Fernseher von LG, Samsung, Sony, Panasonic und Philips – den fünf Größen der Branche. Dabei zeigte sich, dass es auch schon für kleines Geld gute Modelle gibt. Ganz vorn im Fernseher-Test der Stiftung Warentest landeten allerdings die teureren OLED-TVs, die durch ihre durchweg gute Bildqualität überzeugen konnten. Die Ergebnisse hat die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2021) zusammengefasst.

Die getesteten Fernseher haben allesamt eine Bildgröße von 48 bis 65 Zoll und wurden von der Stiftung Warentest in drei Kategorien eingeteilt: die großen Modelle mit 65 Zoll, die Klassiker mit 55 Zoll und die mittelgroßen TV-Geräte mit 48 bis 50 Zoll. Da sich die Experten im Test von vornherein auf die besten Modelle des Jahres bezieht, fällt auch das Testergebnis entsprechend aus. Von insgesamt 30 ausgewählten Modellen schneiden 24 mit der Note „sehr gut“ ab. Die übrigen sind immerhin noch „gut“ bewertet.

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LG im Fernseher-Test der Stiftung Warentest vorne

In der ersten Kategorie der sehr großen Fernseher landet ein Modell von LG auf Platz 1. Der OLED 65 G19LA für aktuell etwa 2300 Euro kann mit seinem hervorragenden Bild, einem sehr guten Ton und in der Vielseitigkeit der Anschlüsse überzeugen. In allen drei Bereichen vergab die Stiftung Warentest die Teilnote „sehr gut“. Insgesamt schafft es das Gerät somit auf die Note 1,6. Als Besonderheiten sind hier das kontrastreiche OLED-Display mit tiefen Schwarztönen, 120-Hz-Bildwiederholungsrate und HDR10 zu nennen. Auch Dolby Vision und Dolby Atmos, eine USB-Aufnahmefunktion und Support von Amazon Alexa und Google Assistant gehören zur Ausstattung des Testsiegers. Dank webOS haben Nutzer zudem Zugriff auf zahlreiche Apps.

Den OLED G19LA von LG gibt es auch in einer Version mit 55 Zoll für rund 1500 Euro. Bei beiden Ausführungen sollten Käufer allerdings beachten, dass LG den Fernseher ohne Standfuß ausliefert. Man muss also entweder einen dazu kaufen oder aber das TV-Gerät an der Wand montieren. In beiden Fällen sind Extrakosten einzuplanen.

Nur unwesentlich schlechter als der G19LA hat die Stiftung Warentest den ebenfalls von LG stammenden Fernseher OLED 65 B19LA bewertet. Er kommt auf die Note 1,7. Ihn gibt es aktuell zu Preisen ab 1400 Euro, also 900 Euro günstiger als den gleich großen Testsieger. Das Modell kommt zwar nur auf eine Bildwiederholungsrate von 100 Hz, dafür ist ein Standfuß im Lieferumfang enthalten.

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Die 65-Zoll-Alternativen zu LG

Der Samsung GQ 65 QN95AAT für 1800 Euro hat ebenfalls die Note 1,7 bekommen, obwohl er ohne OLED-Display auskommt. Stattdessen setzt Samsung auf die neue Neo-QLED-Technologie. Statt wie bei OLEDs jedes einzelne Pixel zu beleuchten, kommt bei QLED-Displays wie bei LCDs eine flächendeckende Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Sie ist dank Quantum-Mini-LEDs aber nochmals kleinteiliger, was den Kontrast erhöht und ebenfalls für gute Schwarzwerte sorgt. Außerdem brauchen Neo-QLED-Displays weniger Platz, wodurch die Fernseher nochmals schlanker werden.

Wer es in der Kategorie 65 Zoll besonders günstig mag, der kann guten Gewissens zum Panasonic TX-65JXW854 greifen. Der LED-Fernseher wurde von der Stiftung Warentest mit der Note 2,3 immerhin noch als „gut“ bewertet und ist mit einem Preis von aktuell 1100 Euro das günstigste Modell der Gruppe. Beim Bild, den Anschlüssen und der Bedienbarkeit schneidet er jeweils mit guten Ergebnissen ab. Nur der Ton konnte die Tester nicht überzeugen, was sich aber mithilfe einer Soundbar beheben lässt.

Die Spitzenmodelle bis 50 Zoll

Wer im Wohnzimmer nicht so viel Platz hat, greift zu den kleineren Modellen. Hier sticht im Test der besten Fernseher 2021 von der Stiftung Warentest wieder ein Modell von LG hervor. Der 48 Zoll große OLED 48 C17LB kommt auf die Gesamtnote 1,8, was er vor allem seiner sehr guten Bildqualität zu verdanken hat. Auch hier konnte das OLED-Displays von LG wieder überzeugen. Der Fernseher verfügt über ausreichend Anschlüsse (viermal HDMI, dreimal USB, Bluetooth, LAN und WLAN), unterstützt 4K Cinema HDR, Dolby Atmos und 120-Hz-Bildwiederhoungslrate und kommt mit webOS inklusive Google Assistant, Amazon Alexa und Apple AirPlay 2. Der Preis von aktuell 1050 Euro ist dabei noch überschaubar.

Etwas teurer und mit 1,9 auch geringfügig schlechter, wenngleich immer noch mit „sehr gut“ bewertet, kommen die beiden Samsung-TVs auf Platz 2 und 3 dieser Größenklasse. Der GQ50QN90AAT und der GQ50QN94AAT sind mit 50 Zoll etwas größer als das Modell von LG und jeweils mit einem Neo-QLED-Display ausgestattet. Sie kosten ab 1150 bzw. 1250 Euro. Beide besitzen ein schnell reagierendes 100-Hz-Panel mit HDR10+, vier HDMI- und zwei USB-Anschlüsse und laufen mit Samsungs Betriebssystem Tizen OS.

Eher für den kleinen Geldbeutel ist der 50NAN0809PA von LG zu empfehlen, den es aktuell für 629 Euro gibt. Die Stiftung Warentest hat den Fernseher mit 2,1 als „gut“ bewertet. Abstriche müssen Nutzer im Vergleich mit den teureren TV-Geräten zum Teil in der Ausstattung machen. So kommt der LG-TV ohne OLED-Display, dafür mit LCD und auch nur mit 60 Hz. Auch hat er nur zwei statt drei USB-Anschlüsse. WebOS, die Sprachassistenten und HDR10 gibt es aber auch bei diesem Modell.

Quelle

Mit Material der dpa

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