Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Evergreener Konsolen PlayStation Sony Alle Themen
Neues Gerücht

PlayStation 6 könnte doch pünktlich erscheinen

PLaystation-Logo
Wir sammeln alle wichtigen Infos zu PlayStation 6 Foto: Getty Images
Artikel teilen
Woon-Mo Sung
Marlene Polywka Techbook
, Marlene Polywka

11. Januar 2026, 9:21 Uhr | Lesezeit: 9 Minuten

Zunächst das Wichtigste: Offizielle Ankündigungen zur PlayStation 6 gibt es bisher nicht. Das wäre aber auch ungewöhnlich, da die PS5 Pro erst seit November 2024 auf dem Markt ist. Allerdings gibt es bereits viele Gerüchte und Vermutungen, die teilweise von renommierten Experten stammen. Und dass das japanische Unternehmen eine weitere PlayStation-Konsole auf den Markt bringen wird, gilt als gesetzt. Immerhin hat sich Sony die Namen bis zur PlayStation 10 bereits 2019 schützen lassen. Doch was ist bereits über die neue Hardware bekannt?

Das Wichtigste zur PlayStation 6 im Überblick

  • Ein Start der PS6 wird für 2027 erwartet.
  • Das Design wird sich vermutlich mehr an der PlayStation 5 als an vorherigen Modellen orientieren.
  • Sonys neue Konsole wird wohl noch mehr auf KI-Technologie setzen. Das dürfte allen Bereichen zugutekommen: Raytracing, Auflösung und Leistung.
  • Preislich könnte die PlayStation 6 noch über der PS5 Pro liegen. Diese kostete zum Start 800 Euro.

Wann kommt die PlayStation 6?

Ein möglicher Release-Termin der PlayStation 6 ergibt sich gleich aus mehreren Quellen. Zum einen kann man sich den bisherigen Veröffentlichungsrhythmus des Unternehmens in seiner Konsolensparte anschauen. Die PlayStation 3 erschien im November 2006, die folgende PlayStation 4 wiederum 2013. 2016 folgten sowohl die Slim- als auch die Pro-Variante. 2020 brachte Sony dann seine PlayStation 5 auf den Markt. 2023 erschien dann die PS5 Slim, 2024 die PS5 Pro.

Zwischen den beiden Generationen liegen also sieben Jahre. Das legt die Vermutung nahe, dass Sony eine Veröffentlichung der PlayStation 6 im Jahr 2027 anpeilen könnte. Im Rahmen der Activision-Übernahme durch Microsoft kamen Gerichtsunterlagen an die Öffentlichkeit, die das stützen. Daraus geht hervor, dass zumindest der Konkurrent mit einem Release in diesem Zeitraum beziehungsweise ein wenig später rechnet. Vielleicht kommt die PlayStation 6 also auch erst im Jahr 2028.

Chip-Leak zur PS6 macht Termin wahrscheinlicher

Dass die Veröffentlichung der PS6 2027 oder 2028 denkbar ist, machen auch neue Informationen des bekannten AMD-Leakers KeplerL2 deutlich. Der Chip-Hersteller arbeitet seit der PS4 mit Sony zusammen und wird auch für die kommende Konsolengeneration die entsprechenden Komponenten liefern. Diesbezüglich gibt es das Gerücht, dass ein erstes Design des SoC (System on Chip) feststeht.

Der Chip soll sich außerdem bereits in einer wichtigen Testphase befinden. Angeblich ist für Ende 2025 auch der sogenannte A0 Tapeout anberaumt, wobei der erste konkrete Chip für Testzwecke entsteht – ein wichtiger Schritt vor der Massenanfertigung. Da für gewöhnlich zwischen Tapeout und Markteinführung der Konsole zwei Jahre bei Sony liegen, wird 2027 als PS6-Verkaufsstart somit immer wahrscheinlicher.

Das soll übrigens auch dann noch gelten, obwohl eine RAM-Krise für höhere Preise sorgt und eine Verschiebung möglich macht. Angeblich würde man bei Sony derartige Gespräche bereits führen, aber noch soll eine entsprechende Entscheidung ausstehen.

Wird es doch 2029?

In beiden Szenarien kann man aber recht sicher von einem Start im November ausgehen. Damit würde Sony nicht nur seiner bisherigen Monatswahl treu bleiben. Es ergibt auch mit Blick auf das so wichtige Weihnachtsgeschäft Sinn.

Allerdings gibt es auch das Gerücht, dass es doch erst 2029 so weit sein könnte. Das stützt sich jedenfalls auf angebliche Angaben eines PlayStation-Ingenieurs, der in der Hardware-Abteilung arbeiten soll. Seinen Ausführungen zufolge will Sony die PS6 erst Ende 2028 der Öffentlichkeit präsentieren, was auf einen offiziellen Verkaufsstart 2029 hinauslaufen würde.

Das Design der PS6

Aktuell ist noch nichts zur Optik einer neuen Konsole bekannt. Da gerade erst mit der PlayStation 5 ein deutlich überarbeitetes Design Einzug gehalten hat, scheint es wahrscheinlicher, dass Sony diesem Weg zunächst treu bleibt. Im Gegensatz zu den eher kastenförmigen, schwarzen Konsolen zuvor kam die PS5 mit einem weißen Design. Pro- und Slim-Modell weisen zudem waagerechte Streifen an den Seiten auf, die die Konsole aber auch flexibler machen, da sie abnehmbar sind.

Mehr zum Thema

Technik in der PlayStation 6

Noch ist nichts über neue Features der kommenden Sony-Konsole bekannt. Da es sich aber um eine völlig neue Konsolengeneration handeln soll, muss der Sprung in jedem Fall größer ausfallen als zwischen der PS5 und der PS5 Pro.

PS6 mit 8K und 60 fps?

Eines der bisher vielversprechendsten Gerüchte kommt von dem bekannten Leaker „Moores Law is Dead“. Dieser stellt in Aussicht, dass die PlayStation 6 bei Auflösung und fps-Rate noch mal deutlich anziehen könnte. Laut dem Leaker wäre es möglich, dass die PS6 bei einer 4K-Auflösung mit 120 fps und bei einer 8K-Auflösung mit 60 fps kommen könnte. Ob das technisch umsetzbar ist, muss sich allerdings noch zeigen, weil die benötigte Rechenleistung deutlich höher wäre.

In einem weiteren Leak gibt es zusätzliche Specs zur Konsole, deren Codename wohl „Orion“ lautet: So könnte sie mit acht CPU-Kernen mit AMDs Zen-6-Architektur in die Läden kommen. Auch bei der Grafik dürfte Sony wieder auf AMD setzen. Im Gespräch sind 40 bis 48 Compute Units, die auf der kommenden RDNA-5-Architektur basieren. Dazu soll es schnellen GDDR7-Videospeicher mit 32 Gigatransfers pro Sekunde (GT/s) auf einem 160‑bit oder 192‑bit breiten Bus geben. Eine Taktrate von bis zu 3 Gigahertz ist ebenfalls möglich. Trotz deutlich größerer Leistung soll sich der Stromverbrauch verringern.

Ferner spekulieren die Experten von „Digital Foundry“ darauf, dass die PS6 einen 24 GB großen Arbeitsspeicher erhält. Das wäre ein signifikanter Sprung gegenüber der PS5 und der PS5 Pro, die je mit 16 und 18 GB RAM arbeiten. Das Upgrade ist für Raytracing und maschinelles Lernen bitter nötig. Zugleich könnten 24 GB einen Kompromiss darstellen, da 32 GB zwar wünschenswert wären, jedoch auch kostspieliger in der Umsetzung sind.

Raytracing

Dass die neue Konsole mit Raytracing kommt, gilt als gesetzt. Experten gehen aber darüber hinaus davon aus, dass die Technologie noch mehr im Zentrum stehen wird. Mit Raytracing werden vor allem Lichtverhältnisse besonders authentisch dargestellt – in Zeiten, in denen Spiele immer fotorealistischer werden, ein wichtiger Punkt. Schon die PS5 Pro lässt hier erahnen, dass diesem Bereich ein besonderer Fokus gilt.

Die PS6 soll außerdem zur PS5 und PS4 abwärtskompatibel werden. Ob dies auch für ältere Generationen gelten wird, ist allerdings bislang nicht bekannt.

Wie genau Raytracing funktioniert, erklären wir im Video:

PS6 könnte wieder Disc-Laufwerk bekommen

Zwar geht der Verkauf physischer Medien und insbesondere physischer Spielekopien beständig und deutlich zurück. Nach wie vor gibt es aber zur Genüge Fans, die auf Disc-Versionen ihrer liebsten Titel schwören. Auf sie wartet Insider-Informationen zufolge die Möglichkeit, bei der PlayStation 6 ein extra Disc-Laufwerk dazuzukaufen.

Damit würde Sony das mit der PS5 Slim eingeführte modulare System beibehalten. Dieses ermöglicht Kunden mehr Flexibilität beim Kauf der Konsole oder beim Ersatz des Laufwerks. Dem Hersteller erlaubt der Ansatz wiederum Ersparnisse bei Produktion und Versand. Insgesamt könnten wieder drei Varianten der PS6 auf den Markt kommen: digital, mit Laufwerk oder als optionales Upgrade.

Neue Konsole könnte laut Ex-Chef enttäuschen

Im Dezember erschien bei „Eurogamer“ ein Interview mit dem ehemaligen PlayStation-Chef Shawn Layden. Dieser zog sich 2019 aus dem Unternehmen zurück, äußerte sich dann allerdings anlässlich des 30. Geburtstags der PlayStation zur Zukunft der Konsolenmarke. Und er geht dabei auch auf die Hoffnungen ein, die sich vermutlich viele in Richtung der PlayStation 6 machen. Laut Layden würden die Sprünge zwischen den Konsolengenerationen von Natur aus immer kleiner.

Aus meiner Perspektive […] war der Sprung von der PS1 zur PS2 dramatisch […]. Der Sprung von der PS2 zur PS3 war ebenfalls bemerkenswert. Wir erreichten einen HD-Standard […]. Es gab eine Netzwerkfähigkeit, obwohl sie noch im Entstehen war. Dann war der Übergang von der PS3 zur PS4 nur noch, die Netzwerksache richtigzumachen. Dann zur PS5, die ein fantastisches Stück Technik ist, aber der tatsächliche Leistungsunterschied […] wir erreichen, ehrlich gesagt, einen Bereich, in dem nur noch Hunde den Unterschied hören können.

Shawn Layden, „Eurogamer“

Die jüngsten Entwicklungen geben Layden recht. Zum Start der PS5 Pro sorgte der Preis der Konsole für viel Aufsehen, zumal sich viele die Frage stellten: War der Leistungssprung groß genug, um die 800 Euro zu rechtfertigen, die Sony für seine Konsole verlangt?

Laut Hideaki Nishino, Senior Vice President von Sony Interactive Entertainment (SIE), plane man allerdings durchaus einen spürbaren Sprung. Dieser soll ungefähr gleichbedeutend mit dem zwischen der PS4 und PS5 sein. Das hängt sicherlich auch davon ab, was sich vor allem im KI-Bereich in den kommenden Jahren noch tun wird.

So viel könnte die PlayStation 6 kosten

Lange war vermutet worden, dass die PS6 preislich bei 700 US-Dollar und 800 Euro liegen könnte. Da nun aber bereits die PS5 Pro diese Grenze erreicht hat, legt das eher einen noch höheren Preis für die neue Konsole nahe. Experten rechnen mit Kosten zwischen 700 und 800 US-Dollar und 800 und 900 Euro. Kurzfristig könnte die über 2026 anhaltende Speicherkrise jedoch auch Sony dazu bewegen, den Preis weiter zu erhöhen.

Allerdings sollen Unterlagen aus einer AMD-Präsentation von 2023 nahegelegt haben, dass Sony einen anderen Weg einschlagen könnte. Darin heißt es, dass man zwar eine stärkere Konsole, jedoch zu einem günstigeren Preis auf den Markt bringen wolle. Da diese Informationen bereits einige Jahre alt sind, ist es aber gut möglich, dass sie nicht mehr aktuell sind.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.