Gaming

Das beste Zubehör für die Nintendo Switch

Die Nintendo Switch erschien am 03. März 2017. Nintendo kann seither große Erfolge mit der Hybrid-Konsole feiern.
Die Nintendo Switch erschien am 03. März 2017. Nintendo kann seither große Erfolge mit der Hybrid-Konsole feiern.
Foto: Getty Images

Es ist das Spiele-Comeback des Jahrzehnts: Nach Nintendos gefloppter Wii-U-Konsole ist der Erfolg des Nachfolgers Switch einfach nicht zu stoppen. In Deutschland liefen sechs der zehn meistverkauften Spiele im August laut GfK-Auswertung exklusiv auf der Switch, allen voran auf Platz eins der Spiele-Baukasten „Super Mario Maker 2“ vor dem Rennspiel-Dauerbrenner „Mario Kart 8 Deluxe“.

Perfekt ist die Switch allerdings nicht. Die Akku-Laufzeit ist mit 2,5 bis 6,5 Stunden bescheiden. Deshalb ist jetzt auch für rund 300 Euro eine „neue Edition“ erschienen, die die Laufzeit dank sparsamerem Nvidia-Prozessor auf 4,5 bis 9 Stunden verlängert. Wer diese „Switch 2“ kaufen will, sollte auf den neuen Karton achten, auf dem nicht mehr wie bisher die Hand zu sehen ist, die die Switch hält. Weitere Merkmale sind die neue Modellnummer HAC-001-01 und eine Seriennummer, die mit XKW beginnt, und nicht mehr mit XAW. Auch die Bildschirmauflösung der Switch am Fernseher ist mit maximal Full HD (1080p) deutlich geringer als bei PlayStation 4 Pro und Xbox One X, die mit 4K viermal mehr Pixel aufs TV-Gerät bringen. Deshalb erschien am 20. September für 230 Euro die kleinere Switch Lite, die auf den Fernseh-Modus gleich ganz verzichtet, und die nur fürs mobile Spielen gedacht ist. Für alle Switch-Modelle gilt: Mit dem richtigen Zubehör macht’s noch mehr Spaß. TECHBOOK stellt die fünf besten Zubehör-Gadgets für die Switch vor.

Nintendo Switch Pro Controller (60 Euro)

Im Gegensatz zu reinen TV-Konsolen wie PS4 und Xbox One kommt die Switch nicht mit einem echten Controller, sondern mit den beiden winzigen Joy-Cons, die links und rechts ans Gerät geklemmt werden. Beim mobilen Spielen funktioniert das okay. Fürs Zocken am Fernseher lassen sich die Joy-Cons in einer Halterung zu einem „Not-Controller“ zusammenstecken. Aber wirklich Spaß macht das Spielen mit den winzigen, fummeligen Knöpfchen nicht. Außerdem sorgt es oft für Krämpfe in der Hand. Deshalb ist Nintendos drahtloser Pro-Controller das wichtigste Zubehör für alle, die mit Mario oder Zelda-Retter Link gerne am großen Fernseher oder im Stand-Modus der Switch zocken. Denn erst damit wird Nintendos Bestseller zur echten, „erwachsenen“ Konsole. Pflichtkauf, vor allem im Vergleich zu zahllosen Billig-Kopien.

Vorteile: Top-Verarbeitung / Mit Rüttel-Funktion / Bis zu 40 Stunden Akku

Nachteile: Relativ teuer / Kein Kopfhörer-Ausgang

BigBlue 10.000 mAh Akku-Ladegerät (40 Euro)

Im Akkubetrieb geht der Switch oft schneller als gedacht der Strom aus. Beim Über-Spiel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ ist es bei der „alten Edition“ der Konsole schon nach drei Stunden vorbei mit dem Prinzessinnen-Retten, und Zelda muss sich alleine weiterhelfen. Wer unterwegs, im Zug oder im Flugzeug zocken will, kommt an einem Akku-Pack für den Reservestrom deshalb kaum vorbei. Dank USB-C-Anschluss an der Switch klappt das mit den meisten handelsüblichen Powerbanks. Besonders clever ist aber das BigBlue-Ladegerät, bei dem der Akku in einen Switch-Ständer mit Griffen für die Joy-Cons eingebaut ist. So baumelt keine Powerbank an einem Kabel, und die Switch und der Ersatzakku bilden eine Einheit. Mit 10.000 mAh Kapazität liefert der BigBlue mehr als zwei volle Ladungen des 4.310 mAh großen Switch-Akkus – für über sechs Stunden mehr Zelda.

Vorteile: Sehr ergonomische Bedienung / Auch Smartphone & Co. lassen sich laden / Powerbank sehr schnell wieder aufgeladen

Nachteile: Switch wird durch den Akku relativ schwer / Verarbeitung nicht allzu hochwertig

Nintendo Switch-Tasche & Schutzfolie (17 Euro)

Nintendo liefert die Switch mit jeder Menge Zubehör aus – bis hin zu Joy-Con-Handgelenksschlaufen und Joy-Con-Halterung. Das wichtigste Accessoire fehlt aber: Eine vernünftige Tasche, in der sich Konsole und Spiele transportieren lassen, und die den Bildschirm schützt. Hier springen die Zubehör-Spezialisten aus China ein, die den Markt mit zahllosen Taschen schon für ein paar Euro überschwemmen. Aber auch hier bleibt das Original von Nintendo in Sachen Qualität und schlichtem Design mit Switch-Prägung auf der Oberseite ungeschlagen. Die Nintendo-Tasche bietet Platz für Konsole samt Joy-Cons, für Handgelenksschlaufen und fünf Spielmodule (notfalls gehen auch zehn). Eine Schutzfolie für den Bildschirm ist ebenfalls dabei. Wer auf seine Switch achtgibt, braucht sie aber eigentlich nicht.

Vorteile: Schlicht, aber praktisch / Innenlasche dient als Switch-Ständer / Sinnvolle Innenausstattung mit Fächern für die Spiele

Nachteile: Relativ teuer / Konkurrenz oft robuster und mit noch mehr Extras

8BitDo Wireless USB Adapter (15 Euro)

Joy-Cons oder Nintendo Pro Controller? Wer sich nicht entscheiden kann, findet mit diesem winzigen USB-Stick im klassischen Mario-Ziegelstein-Design eine geniale Alternative. Denn mit dem 8BitDo funktionieren auch die Controller von PlayStation 4 und Xbox One im TV-Modus drahtlos an der Switch. Wer die Steuerung von Sony oder Microsoft gewöhnt ist, wird diesen Adapter lieben. Er kommt in den USB-Port am TV-Dock der Switch. Und nach dem etwas zähen erstmaligen Einrichten verbindet er sich künftig automatisch mit der Konsole. Die Steuerung funktioniert problemlos und ohne Verzögerungen – auch wenn Knöpfe und Sticks natürlich nicht für die Switch ausgelegt sind, und sich Nutzer erst umstellen müssen.

Vorteile: Kein Extra-Controller für die Switch mehr nötig / Verbindet Konsolen-Controller auch mit Mac, PC und Android / Mit PlayStation-DualShock 4 weiterhin Bewegungssteuerung und Rütteln

Nachteile: Einige Nintendo-Sonderfunktionen nicht möglich / Mit Xbox-One-Controller keine Bewegungssteuerung und Rütteln

SanDisk microSDXC Card für Switch 128 GB (28 Euro)

Mit 32 GB internem Speicher hat Nintendo die Switch sehr sparsam ausgestattet. Zur Orientierung: Allein „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ braucht 13,4 GB Platz, „Mario Kart 8 Deluxe“ schluckt 8 GB. Und „Dragon Quest Heroes I & II“ beansprucht die 32 GB ganz alleine. Wer Spiele also öfter aus Nintendos eShop lädt, kommt an einer Speichererweiterung per microSD-Karte nicht vorbei. Prinzipiell eignen sich alle Karten mit dem Standard UHS-I. Nintendo erlaubt Kapazitäten von bis zu zwei TB – auch wenn es solche Größen noch gar nicht gibt. Um sicherzugehen, dass die Karte perfekt mit der Switch funktioniert und das optimale Tempo bietet, ist die offiziell von Nintendo lizensierte Speicherkarte von SanDisk ideal. Zehn bis 15 Spiele sollten darauf Platz haben.

Vorteile: Gute Datenraten von bis zu 100 MB pro Sekunde / Optimal auf die Switch abgestimmt / 30 Jahre Garantie / Cooles Design für Nintendo-Fans

Nachteile: Gibt günstigere Alternativen