Überraschender Start?

PlayStation 5 soll zum Start in zwei Versionen erscheinen

Neue Grafik, neue CPU, neue SSD: Sony verspricht für die kommende PlayStation viel.
Foto: Getty Images

Regelmäßig gibt es neue Gerüchte und Fakten zur PS5. TECHBOOK sammelt die Neuigkeiten und gibt Einschätzungen zu Gerüchten.

Technikriese Sony arbeitet bereits mit Hochdruck an seiner kommenden Konsole, der PlayStation 5. Das aktuelle Konsolenflaggschiff des Unternehmens, die PlayStation 4, hat hat sich insgesamt häufiger verkauft, als die Konkurrenten Xbox One und Nintendo Switch. Damit das der PS5 auch in der nächsten Konsolengeneration gelingt, arbeiten die Japaner an einem absoluten High-End-Produkt. Wie das genau aussieht, was drinsteckt, was es kostet und vor allem wann es erscheint, interessiert die Fans natürlich brennend.

PS5 angeblich schon zum Start mit Pro-Version

Sony könnte mit seiner PlayStation 5 zum Start neue Wege gehen – zumindest was den Konsolenmarkt betrifft. Es steht die Vermutung im Raum, dass zum Release zwei unterschiedliche Versionen der Konsole gleichzeitig auf den Markt kommen. Diese Praxis ist hinlänglich aus dem Smartphone-Bereich bekannt. Erst jüngst brachte Apple sein neues iPhone 11 ebenfalls in einer Pro-Variante und sogar einer Pro-Max-Version auf den Markt.

Auch derzeit gibt es von der PlayStation 4 schon eine Pro-Version. Diese kam jedoch erst Jahre nach dem Release und hatte mehr den Charakter einer PlayStation 4.5. Sie war mit besserer Hardware ausgestattet und konnte dadurch viele Spiele schöner beziehungsweise flüssiger darstellen. Nach diesem Prinzip könnte die PlayStation 5 direkt zur Markteinführung sinnvollerweise in zwei Preiskategorien auf den Markt kommen und so eine größere Zielgruppe erreichen.

Sollte die PlayStation 5 gleich zu Beginn auch als Pro-Version erscheinen, könnte das auch ein weiteres Problem lösen. Im Vorfeld wurde bereits über einen sehr hohen Preis von bis zu 800 Euro spekuliert. Dieser begründete sich auf die bereits bekanntgegebene Hardware im Inneren beziehungsweise die Herstellungskosten dafür. Es wäre durchaus denkbar, dass die angegebene Hardware sich auf eine Pro-Variante bezieht.

Einschätzung der TECHBOOK-Redaktion: Unserer Meinung nach wäre dieser Schritt sinnvoll und würde eine neue Ära im Konsolengeschäft einläuten. Nach dem Vorbild von PS4 und PS4 Pro durchaus denkbar und wünschenswert. Den Wahrheitsgehalt des Gerüchtes müssen wir aber niedrig einschätzen, da es keine offiziellen Aussagen dazu gibt. Mehr erfahren wir dann wohl im Frühjahr 2020, wenn die Konsole(n) vorgestellt wird.

Weitere Gerüchte und Fakten zur PlayStation 5

Hier finden Sie alle bisherigen Gerüchte und bestätigten Daten über die TECHBOOK in der Vergangenheit bereits berichtete. Die neuesten Gerüchte und Fakten stehen immer ganz oben.

Countdown soll genaues Releasedatum der PS5 verraten

Das neueste Gerücht dreht sich um das Erscheinungsdatum der Konsole. In der Vergangenheit wurde immer wieder über ein Release zum Weihnachtsgeschäft 2020 spekuliert. Andere Quellen berichteten, dass es vor 2021 keine PlayStation 5 geben wird. Nun tauchte jedoch ein konkreter Countdown auf yourcountdown.to auf, der auf den 6. November 2020 herunterzählt und die Überschrift „PS5 Release Date“ trägt. Die Website spezialisiert sich auf Countdowns, die auf Erscheinungsdaten von Videospielen, Filmen und Serien herunterzählen. Dazu gibt es noch den Vermerk, ob das der jeweilige Countdown bereits durch Statements des Publishers bestätigt wurde oder ob es sich um ein Gerücht handelt. Im Fall der PS5 steht der Countdown auf „unbestätigt“

Einschätzung der TECHBOOK-Redaktion: Sony gibt sicherlich das Releasedatum seiner neuen Konsole nicht vorab heraus. Ob es überhaupt schon einen konkreten Zeitpunkt gibt, ist ebenfalls unklar. Deshalb glauben wir auch nicht daran, dass hier ein eingeweihter Sony-Mitarbeiter das Datum geleakt hat. Trotzdem ist zumindest der Zeitraum äußerst wahrscheinlich. Die PlayStation 3 kam im November 2006 auf den Markt, die PlayStation 4 sieben Jahre später ebenfalls im November. Weitere sieben Jahre und es wäre der November 2020.

Hoher Preis für die PS5

Im Juli spekulierte ein Analyst darüber, die PlayStation 5 könnte zum Preis von 800 US-Dollar in den Vereinigten Staaten erscheinen. In Deutschland würde das wohl 800 Euro bedeuten. Er stützte seine Analyse auf die Preise der verbauten Teile. Die gesamte Geschichte und unsere Einschätzung lesen Sie im folgenden Artikel:

So teuer könnte die PlayStation 5 werden

PS5 zehnmal schneller als PS4

Sony selbst präsentierte eine Demo, die zeigen soll, dass die neue Konsole zehnmal schneller laden soll als die PlayStation 4 Pro. Auch wenn die Zahlen nicht final sind, handelt es sich hierbei nicht um ein Gerücht, sondern um offizielle Daten. Sony strebt diese Leistung sicherlich wirklich an. Welche Faktoren noch für ein flotteres Spielen sorgen sollen verrät unser Artikel:

Sony zeigt, wie schnell die Playstation 5 laden soll

PlayStation 5 erscheint frühestens 2020

In einem exklusiven Interview mit dem amerikanischen Magazin Wired sprach der Lead System Architect, Mark Cerny, über die geplante Next-Gen-Konsole. Und bestätigte außerdem einige kursierende Gerüchte. So soll der Release der neuen Konsole nicht vor kommendem Jahr stattfinden, wahrscheinlich wäre etwa Herbst 2020, um das traditionell starke Weihnachtsgeschäft entsprechend mitzunehmen. Zahlreiche Studios arbeiten laut Cerny bereits an neuen Spielen, die entsprechenden Entwicklerkits seien bei allen relevanten Entwicklern platziert. Darüber hinaus machte der Systemarchitekt deutlich, dass es sich nicht einfach um ein Upgrade der bestehenden PlayStation 4 handele, sondern um eine neue Konsole, die aber auf der Architektur der PS4 beruht.

PlayStation 5: 8K, Ray-Tracing, 3D-Sound und SSD-Speicher

Das zeigt sich auch in der Ausstattung. So setzt Sony beim Prozessor auf eine speziell angefertigte Variante der kommenden dritten Generation der AMD-Ryzen-Serie mit 8 Kernen. Der Prozessor wird auf AMDs neuer 7nm-Zen-2-Mikroarchitektur basieren. Auch der Grafikchip wird von AMD geliefert und kommt aus der in den Startlöchern stehenden Radeon-Navi-Serie, die nicht nur 8K-Auflösung, sondern erstmals bei einer Konsole auch Echtzeit-Ray-Tracing bieten soll. Daneben spricht der Sony-Mitarbeiter von einem speziellen AMD-Audio-Chip, der ein vollkommen neues 3D-Sounderlebnis kreieren soll – etwas, das beim Sprung von PlayStation 3 auf PlayStation 4 vernachlässigt wurde.

Eine der wichtigsten Neuerungen dürfte aber der Einbau einer neuentworfenen SSD-Festplatte sein. Damit sollen Ladezeiten beim Spielen drastisch reduziert werden. Als Beispiel nennt Cerny das Spiel Spider-Man, bei dem Ladezeiten von 15 Sekunden auf 0,8 Sekunden verkürzt würden. Damit sei die dann verbaute SSD schneller als jedes bislang für PCs verfügbares Modell.

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Abwärtskompatibilität und Laufwerk

Mit dem Spider-Man-Beispiel deutet sich auch eine weitere Neuerung an, die vor allem PS4-Besitzer freuen dürfte und ein weiteres Gerücht bestätigen würde. Die kommende Konsole könnte abwärtskompatibel sein und alte Spiele unterstützen. Die PlayStation 5 wird außerdem weiterhin physische Medien abspielen. Auch das Thema VR ist für Sony von hoher Relevanz. So wird eine neue VR-Plattform und Unterstützung des aktuellen PSVR-Modells angekündigt.

Auch interessant: Wie Sony die Zukunft seiner Spiele sieht

Preis, Software, Service

Wie teuer die neue Konsole wird, welche Services Sony darüber hinaus anbietet und welche Besonderheiten noch kommen, ist allerdings noch unklar. Es könnte aber durchaus sein, dass die neue PlayStation zu einem höheren Startpreis in den Läden steht als damals die PlayStation 4. Diese kostete bei Markteinführung 2013 knapp 400 Euro.

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Auch interessant: Ab sofort kann der Username im PlayStation-Network geändert werden

Ein höherer Preis lässt sich etwa durch die verbauten Komponenten erklären. So kostet ein günstiger AMD Achtkernprozessor aktuell rund 200 Euro, für den Grafik-Chip kommen noch mal rund 250 Euro drauf. Eine schnelle SSD von Samsung bspw. mit 512 GB kostet derzeit 160 Euro. Sony wird diese Preise sicher nicht komplett auf den Verkaufspreis umschlagen, wird die Komponenten aber auch nicht verschenken wollen.