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Das beste Zubehör für die Nintendo Switch

Nintendo Switch mit Joy-Cons
Für die Nintendo Switch gibt es einiges an Zubehör, das sich richtig lohnt
Foto: Nintendo

Der Erfolg der Nintendo Switch ist einfach nicht zu stoppen. Das Besondere an der Konsole: Spieler können sie sowohl als Handheld als auch mit dem Fernseher verbunden nutzen. Passend dazu gibt es zahlreiches Zubehör. Von Controllern, über Speicherkarten bis Hüllen – TECHBOOK stellt das beste Zubehör für die Switch vor.

Wer in die bunte Spielewelt von Nintendo eintauchen möchte, hat die Wahl zwischen der normalen Switch und der Switch Lite. Letztere ist für den Handheld-Betrieb ausgelegt, verzichtet auf die abnehmbaren Joy-Cons und ermöglicht auch nicht das Spielen auf dem Fernseher. Dafür ist die Switch Lite mit Preisen von etwa 220 bis 270 Euro aber auch günstiger. Die normale Switch kostet hingegen zwischen 320 und 400 Euro, wobei Käufer hier aber vorsichtig sein sollten, welche Version sie bekommen. Denn Ende 2019 hat Nintendo eine „neue Edition“ herausgebracht, bei der sich die Laufzeit dank sparsamerem Nvidia-Prozessor auf 4,5 bis 9 Stunden verlängert. Wer diese „Switch 2“ kaufen möchte, sollte auf den neuen Karton achten, auf dem nicht mehr wie bisher die Hand zu sehen ist, die die Switch hält. Weitere Merkmale sind die neue Modellnummer HAC-001-01 und eine Seriennummer, die mit XKW beginnt, und nicht mehr mit XAW.

Für alle Switch-Modelle gilt: Mit dem richtigen Zubehör macht das Spielen noch mehr Spaß. TECHBOOK stellt die besten Zubehör-Gadgets für die Switch vor.

Nintendo Switch Pro Controller (ca. 60 Euro)

Nintendo Pro-Controller

Nintendo Pro-Controller
Foto: Nintendo

Im Gegensatz zu reinen TV-Konsolen wie PS4 und Xbox One kommt die Switch nicht mit einem echten Controller, sondern mit den beiden Joy-Cons, die links und rechts ans Gerät geklemmt werden. Beim mobilen Spielen funktioniert das okay. Fürs Zocken am Fernseher lassen sich die Joy-Cons in einer Halterung zu einem „Not-Controller“ zusammenstecken. Aber wirklich Spaß macht das Spielen mit den winzigen, fummeligen Knöpfchen nicht. Außerdem sorgt es oft für Krämpfe in der Hand. Deshalb ist Nintendos drahtloser Pro-Controller das wichtigste Zubehör für alle, die mit Mario oder Zelda-Retter Link gerne am großen Fernseher oder im Stand-Modus der Switch zocken. Denn erst damit wird Nintendos Bestseller zur echten, „erwachsenen“ Konsole. Im Vergleich zu den zahllosen Billig-Kopien verfügt der Pro-Controller von Nintendo über das NFC-Tag im rechten Joystick sowie über eine Rumble-Funktion.

Vorteile:

  • Top-Verarbeitung
  • mit Rüttel-Funktion (Rumble)
  • bis zu 40 Stunden Akku
  • NFC-Tag zum Auslesen von Spiele-Karten (beispielsweise von Animal Crossing)

Nachteile:

  • relativ teuer
  • kein Kopfhörer-Ausgang

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BigBlue 10.000 mAh Akku-Ladegerät (ca. 40 Euro)

Switch-Ladegerät von BigBlue

Powerbank und Haltegriff in einem – das Switch-Ladegerät von BigBlue
Foto: BigBlue

Im Akkubetrieb geht der Switch oft schneller als gedacht der Strom aus. Beim Über-Spiel „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ ist es bei der „alten Edition“ der Konsole schon nach drei Stunden vorbei mit dem Prinzessinnen-Retten, und Zelda muss sich alleine weiterhelfen. Wer unterwegs, im Zug oder im Flugzeug zocken will, kommt an einem Akku-Pack für den Reservestrom deshalb kaum vorbei. Dank USB-C-Anschluss an der Switch klappt das mit den meisten handelsüblichen Powerbanks. Besonders clever ist aber das BigBlue-Ladegerät, bei dem der Akku in einen Switch-Ständer mit Griffen für die Joy-Cons eingebaut ist. So baumelt keine Powerbank an einem Kabel, und die Switch und der Ersatzakku bilden eine Einheit. Mit 10.000 mAh Kapazität liefert der BigBlue mehr als zwei volle Ladungen des 4.310 mAh großen Switch-Akkus – für über sechs Stunden mehr Zelda.

Vorteile:

  • sehr ergonomische Bedienung
  • auch Smartphone & Co. lassen sich laden
  • Powerbank sehr schnell wieder aufgeladen

Nachteile:

  • Switch wird durch den Akku relativ schwer
  • Verarbeitung nicht allzu hochwertig

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Nintendo Switch-Tasche & Schutzfolie (ca. 17 Euro)

Switch Tragetasche „Splatoon 2“-Edition

Tragetasche im
Foto: Nintendo

Nintendo liefert die Switch mit jeder Menge Zubehör aus – bis hin zu Joy-Con-Handgelenksschlaufen und Joy-Con-Halterung. Das wichtigste Accessoire fehlt aber: Eine vernünftige Tasche, in der sich Konsole und Spiele transportieren lassen, und die den Bildschirm schützt. Hier springen die Zubehör-Spezialisten aus China ein, die den Markt mit zahllosen Taschen schon für ein paar Euro überschwemmen. Aber auch hier bleibt das Original von Nintendo in Sachen Qualität und schlichtem Design mit Switch-Prägung auf der Oberseite ungeschlagen. Die Nintendo-Tasche bietet Platz für Konsole samt Joy-Cons, für Handgelenksschlaufen und fünf Spielmodule (notfalls gehen auch zehn) und ist auch in den Designs beliebter Spiele zu haben. Eine Schutzfolie für den Bildschirm ist ebenfalls dabei. Wer auf seine Switch achtgibt, braucht sie aber eigentlich nicht.

Vorteile:

  • schlicht, aber praktisch
  • Innenlasche dient als Switch-Ständer
  • sinnvolle Innenausstattung mit Fächern für die Spiele

Nachteile:

  • relativ teuer
  • Konkurrenz oft robuster und mit noch mehr Extras

8BitDo Wireless USB Adapter (ca. 15 Euro)

Joy-Cons oder Nintendo Pro Controller? Wer sich nicht entscheiden kann, findet mit diesem winzigen USB-Stick im klassischen Mario-Ziegelstein-Design eine geniale Alternative. Denn mit dem 8BitDo funktionieren auch die Controller von PlayStation 4 und Xbox One im TV-Modus drahtlos an der Switch. Wer die Steuerung von Sony oder Microsoft gewöhnt ist, wird diesen Adapter lieben. Er kommt in den USB-Port am TV-Dock der Switch. Und nach dem etwas zähen erstmaligen Einrichten verbindet er sich künftig automatisch mit der Konsole. Die Steuerung funktioniert problemlos und ohne Verzögerungen – auch wenn Knöpfe und Sticks natürlich nicht für die Switch ausgelegt sind, und sich Nutzer erst umstellen müssen.

Vorteile:

  • kein Extra-Controller für die Switch mehr nötig
  • verbindet Konsolen-Controller auch mit Mac, PC und Android
  • mit PlayStation-DualShock 4 weiterhin Bewegungssteuerung und Rütteln

Nachteile:

  • einige Nintendo-Sonderfunktionen nicht möglich
  • mit Xbox-One-Controller keine Bewegungssteuerung und Rütteln

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SanDisk microSDXC Card für Switch 128 GB (ca. 28 Euro)

Switch MicroSD-Speicherkarte

Speicherkarte für die Nintendo Switch
Foto: SanDisk

Mit 32 GB internem Speicher hat Nintendo die Switch sehr sparsam ausgestattet. Zur Orientierung: Allein „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ braucht 13,4 GB Platz, „Mario Kart 8 Deluxe“ schluckt 8 GB. Und „Dragon Quest Heroes I & II“ beansprucht die 32 GB ganz alleine. Wer Spiele also öfter aus Nintendos eShop lädt, kommt an einer Speichererweiterung per microSD-Karte nicht vorbei. Prinzipiell eignen sich alle Karten mit dem Standard UHS-I. Nintendo erlaubt Kapazitäten von bis zu zwei TB – auch wenn es solche Größen noch gar nicht gibt. Um sicherzugehen, dass die Karte perfekt mit der Switch funktioniert und das optimale Tempo bietet, ist die offiziell von Nintendo lizensierte Speicherkarte von SanDisk ideal. Zehn bis 15 Spiele sollten darauf Platz haben.

Vorteile:

  • gute Datenraten von bis zu 100 MB pro Sekunde
  • optimal auf die Switch abgestimmt
  • 30 Jahre Garantie
  • cooles Design für Nintendo-Fans

Nachteile:

  • gibt günstigere Alternativen

Batterieaufsätze für die Joy-Con (ca. 30 Euro)

Batterieaufsätze für die Switch Joy-Cons

Batterieaufsätze für die Switch Joy-Cons
Foto: Nintendo

Nichts ist ärgerlicher, wenn am während des Spielens plötzlich der Akku der Joy-Cons schlapp macht. Während die Switch selbst über den TV-Dock mit Strom versorgt wird, sind die kleinen Controller auf ihre interne Stromquelle angewiesen. Hier hat sich Nintendo ein interessantes Zubehör einfallen lassen – Batterieaufsätze, die über zwei AA-Batterien nicht nur mehr Strom liefern, sondern die die Joy-Cons dank ihrer dicken Form auch griffiger machen.

Vorteile:

  • längere Spiele-Session ohne Aufladen der Controller möglich
  • durch Batteriebetrieb kein Aufladen nötig
  • machen die Joy-Cons griffiger

Nachteile:

  • nicht ganz günstig

Bluetooth-Adapter (ca. 40 Euro)

Ein Nachteil der Switch ist die fehlende Bluetooth-Unterstützung. Wer kabellose Kopfhörer beim Spielen tragen möchte, muss somit nachrüsten. HomeSpot bietet dafür einen interessanten Adapter, der entweder unten an der Konsole im USB-C-Port eingesteckt wird oder sich dank mitgeliefertem Steckeraufsatz auch am Dock der Switch anbringen lässt. So funkt die Nintendo Switch sowohl im Handheld-Modus als auch im Konsolenbetrieb über Bluetooth. Der kleine Dongle ist technisch auf dem aktuellen Stand: Er unterstützt Bluetooth 5.0 mit aptX Low Latency für einen stromsparenden Betrieb und eine verzögerungsfreie Übertragung von Musik und Sprache. Auch ein integriertes Mikrofon für die Sprachübertragung bringt der Dongle mit.

Vorteile:

  • individuelle Nutzung
  • in verschiedenen Farben erhältlich und so auf die Switch abstimmbar
  • Bluetooth 5.0 mit aptX Low Latency
  • integriertes Mikrofon für Voice-Chats beim Spielen

Nachteile:

  • relativ teuer
  • Sprachübertragungen klingen teils dumpf

Silikon-Aufsätze für Switch-Buttons (ca. 10 Euro)

Es gibt sie in ganz verschiedenen Designs, Höhen und Ausführungen – kleine Kappen aus flexiblem Silikon (Thumbsticks), die über die Joystick-Buttons der Switch gezogen werden und den Daumen somit einen besseren Halt geben. Die Aufsätze sind leicht anzubringen und austauschbar. So können Nutzer ihre Switch immer wieder nach Lust und Laune gestalten.