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Gesünder arbeiten

5 Computer-Monitore, die Ihre Augen schonen

Frau sitzt vor einem Computer-Monitor
Nicht nur wer mehrere Stunden täglich vor dem Monitor sitzt, sollte ein augenschonendes Modell wählenFoto: Getty Images

Wer viel am Computer arbeitet und dementsprechend vorm Monitor, kann Probleme mit den Augen bekommen. TECHBOOK stellt fünf aktuelle Monitore vor, welche die Augen ihrer Nutzer schonen.

Probleme durch langes Arbeiten am Monitor

Den ganzen Tag vor dem PC-Monitor zu sitzen – das bedeutet eine enorme Belastung für die Augen. Experten sprechen vom „digitalen Augenstress“. Die Folgen reichen von trockenen Augen, Kopfschmerzen und Müdigkeit bis hin zu Sehstörungen. Wer dann immer verkrampfter auf den Bildschirm starrt, kann auch noch Probleme mit Nacken und Rücken bekommen. Es gibt einige einfache Gegenmittel, die den Augenstress verringern:

  • Spätestens alle zwei Stunden eine Bildschirmpause
  • Absichtlich häufiger Blinzeln
  • Augentropfen
  • Auf eine wärmere Farbdarstellung des Displays umstellen
  • Möglichst kein Fenster oder eine andere Lichtquelle direkt hinter dem Monitor

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist aber die Anschaffung eines neuen, augenschonenden Monitors.

Das muss ein augenschonender Monitor mitbringen

Viele Hersteller werben mittlerweile mit augenfreundlichen und „stressfreien“ Displays. Zu den wichtigsten Kriterien zählt dabei eine möglichst hohe Auflösung. Denn je mehr Pixel, desto kleiner sind bei gleichem Monitor-Format die Bildpunkte – und desto angenehmer für die Augen. Deshalb ist Full HD (also 1.920 x 1.080 Pixel) maximal bis zu Größen von 24 Zoll zu empfehlen. Bei größeren Displays sollte auch die Auflösung höher liegen, zum Beispiel QHD (Quad High Definition) mit 2.560 x 1.440 Pixeln oder das vom Fernseher bekannte UHD (Ultra High Definition) mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Ebenfalls wichtig: Ein Blaulicht-Filter – denn gerade das kalte Licht strengt die Augen an. Die Bildwiederholrate sollte mindestens flimmerfreie 60 Hz betragen, noch angenehmer sind Werte von 100 Hz und mehr. Und ein Monitor ohne Hochglanzoberfläche, sondern mit matterer Beschichtung, entlastet die Augen ebenfalls.

Asus PB277Q (240 Euro)

Asus Fernseher
Foto: Asus

Der Asus zeigt, dass ein augenfreundlicher Monitor kein Vermögen kosten muss. Der 27-Zöller hat fast alles eingebaut, was Augenärzte für möglichst stressfreies Arbeiten empfehlen. Die QHD-Auflösung ist mit 2.560 x 1.440 Pixel viermal höher als bei konventionellen HD-Displays. Die Bildwiederholrate liegt bei angenehmen 75 Hz. Und der Asus ist sowohl höhenverstellbar als auch schwenk-, kipp- und drehbar. So sollte jeder Nutzer seinen optimalen Blickwinkel finden. Obendrauf gibt es die so genannte „EyeCare“-Technologie. Die speziellen Bildmodi „Lesemodus“ und „Dunkelkammer-Modus“ sollen den Augenstress dabei auch bei längerem Arbeiten reduzieren.

Vorteile: Viele Anschlussmöglichkeiten mit HDMI, DisplayPort und DVI / Ordentliche 3-Watt-Lautsprecher / Gute Funktionen für Gamer

Nachteile: Statt IPS nur die unterlegene TN (Twisted Nematic)-Bildschirmtechnik / Mäßiges Bild beim Blick von der Seite

Samsung U28E590D (240 Euro)

Samsung Fernseher

Foto: SamsungFoto: Samsung

Auch der 28 Zoll große Samsung bietet Augenkomfort zum vernünftigen Preis. Wer seine Augen nach wie vor mit einem der enorm belastenden Röhrenmonitore oder mit einem veralteten TFT-Display quält, findet hier kaum noch Argumente gegen einen Umstieg. Die UHD-Auflösung liegt mit 3.840 x 2.160 Pixeln noch höher als beim Asus – allerdings bei etwas weniger flüssigen 60 Hz. Top dagegen: Der „Eye Saver“-Modus, der unter anderem das Blaulicht und das Flimmern reduziert, lässt sich mit einem Klick an- und ausschalten. Wenn zum Beispiel mehrere Familienmitglieder den Bildschirm nutzen, kann jeder ganz einfach seine optimale Einstellung auswählen.

Vorteile: Zwei HDMI-Anschlüsse / Bild-in-Bild-Funktion / Aufhellungs-Modus für Spiele

Nachteile: Keine Höhenverstellung oder Drehung / Keine Lautsprecher eingebaut

LG 34UC98-W (690 Euro)

LG Mondi

Foto: LGFoto: LG

Mit dem extrabreiten LG steigt im Vergleich zum Asus und zum Samsung die Größe nochmals deutlich auf 34 Zoll – und damit auch der Preis. Er bietet mit IPS (In-Plane-Switching) die derzeit augenfreundlichste Display-Technologie, bei der das Bild unabhängig vom Blickwinkel auch von der Seite noch gut zu erkennen ist. Außerdem sind die Farben dabei besonders natürlich. Der gebogene Bildschirm mit breitformatiger WQHD-Auflösung sorgt dafür, dass auch die weiter entfernten Inhalte an den Ecken des Displays „näher“ beim Nutzer und damit angenehmer zu sehen sind. Ebenfalls an Bord: „Flicker Save“-Technik für flimmerfreies Sehen und ein vielfach verstellbarer ergonomischer Fuß.

Vorteile: 21:9-Format perfekt für Kinofilme / Bildschirm in vier Bereiche unterteilbar / Gute Anschlussmöglichkeiten für MacBooks

Nachteile: Mit nur 60 Hz nicht allzu flüssig / Braucht viel Platz

Acer Nitro XV273K (900 Euro)

acer Nitro

Foto: AcerFoto: Acer

Der 27 Zoll große Acer ist speziell für Spieler gedacht. Aber die augenfreundlichen Funktionen, die lange Gaming-Sessions erlauben, sind auch für ausdauernde Büroarbeiter ideal. Die Bildwiederholrate des IPS-Monitors liegt bei rekordverdächtigen 144 Hz mit einer Millisekunde Reaktionszeit – ein angenehmeres, flüssigeres Bild ist kaum vorstellbar. Das 4K-Display ist mit einer Anti-Reflex-Oberfläche beschichtet, Acer spricht hier vom besonders komfortablen „ComfyView“. An den Seiten halten Schutzblenden irritierendes Licht ab. Und ein Blaulicht-Filter sowie Flimmerfrei-Technologie gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Lesen Sie bei unseren Kollegen von FITBOOK: 6 Lebensmittel, die gut für die Augen sind

Vorteile: Kontraststarke HDR-Bilder / Mit 350 cd/m² besonders hell / Farbdarstellung sehr genau

Nachteile: Hintergrundbeleuchtung stört bei dunklen Bildern / 144Hz-Darstelllung erfordert zwei Kabel

Eizo Flexscan EV3285 (1.120 Euro)

Eizo Flexscan

Foto: Eizo

4K-Auflösung, IPS-Technologie und 31,5 Zoll – das macht den Eizo zu einem der aktuell besten und schärfsten Büro-Monitore. Neben einem Filter für blaues Licht und Flimmerfrei-Funktion entlastet vor allem der so genannte „Paper-Modus“ die Augen. Bei dieser Einstellung sollen optimale Werte für Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur das angenehme Lesegefühl liefern, das man sonst nur von Papier kennt – oder von E-Book-Readern wie dem Amazon Kindle Paperwhite. Weil sich die Augen gerade im Büro dadurch nicht ständig vom Bildschirm auf Papier (und zurück) umstellen müssen, soll das für besonders augenschonendes Arbeiten sorgen.

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Vorteile: Docking-Funktion mit USB-C / 2 x HDMI, 2 x DisplayPort / Extrem dünner Gehäuserahmen

Nachteile: Kaum Funktionen für Gamer / Mäßige Lautsprecher