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Massiver Shitstorm! Warum „Stranger Things“ Staffel 5 jetzt abstürzt

Szene aus „Stranger Things“ Staffel 5
„Stranger Things“ Staffel 5 steht in der Kritik Foto: COURTESY OF NETFLIX © 2025
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Woon-Mo Sung
Redakteur

30. Dezember 2025, 13:22 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Das große Finale in Hawkins steht an und ab dem 1. Januar 2026 werden dann hoffentlich Elfie, Mike und Co. in „Stranger Things“ Vecna endgültig das Handwerk legen. Der Ansturm auf die letzten Episoden ist enorm und brachte Netflix zeitweise zum Absturz. Doch nun kehrt sich dieser Trend um und die sonst so beliebte Serie stürzt aktuell ab. Denn „Stranger Things“ Staffel 5 erntet einen veritablen Shitstorm.

Darum bekommt „Stranger Things“ Staffel 5 einen Shitstorm

Eigentlich gehört „Stranger Things“ zu den beliebtesten Serien, die Netflix selbst produziert hat. Die Abenteuer der jungen Protagonisten ziehen Millionen in den Bann und erzielen in der Regel positive Reaktionen. Doch nach dem Erscheinen der vorletzten Episode „Die Brücke“ erntet „Stranger Things“ Staffel 5 plötzlich einen Shitstorm.

Wie das US-Branchenmagazin „Variety“ schreibt, handelt es sich genauer gesagt um sogenanntes Review-Bombing, das heißt, innerhalb kurzer Zeit sind online etliche negative Bewertungen eingegangen. Bis vor Kurzem stand das durchschnittliche Bewertungsresultat der Fans bei „Rotten Tomatoes“ für Season 5 bei guten 70 Prozent. Das ist zwar das schlechteste Ergebnis von allen bislang, aber an und für sich immer noch ein solider Wert. Doch der ist jetzt stark abgefallen auf nur noch 56 Prozent – das sind Wertungsgefilde, die laut der Website offiziell zu den schlechten gehören.

Zum Vergleich: Für die erste Staffel sind 96 Prozent aller eingegangenen Fan-Bewertungen positiv ausgefallen, bei Staffel 2 sind es 90 Prozent, Staffel 3 erhielt 86 Prozent und Staffel 4 89 Prozent. Ferner erhielt „Die Brücke“ die schlechtesten Episodenbewertungen bei der IMDb der gesamten Serie bislang mit einem Ergebnis von nur 5,4. Mehr als 100.000 Personen (Stand: 30. Dezember 2025) haben die Folge beurteilt, was dem Bericht nach mehr als doppelt so viele sind als sonst im Durchschnitt.

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Darum kommt die Serie nicht mehr so gut an

Der wohl größte Moment in der vorletzten Episode ist, dass Will Byers (Noah Schnapp) sich endlich vor seinen Mitstreitern als homosexuell outet, was bereits in den vorherigen Staffeln klar angedeutet wurde. Für viele stellt diese Szene nur einen weiteren Beweis dafür dar, dass Sexualität und identitätspolitische Themen vermeintlich zu oft und zu prominent in großen Filmen und Serien platziert werden, um angeblich eine diesbezügliche Agenda zu forcieren.

Während derlei Stimmen vornehmlich aus dem konservativen Lager des politischen Spektrums kommen, sind kritische Äußerungen auch aus anderen Richtungen zu vernehmen. „Wenn selbst wir Schwule genug davon haben, dann muss es aufhören“, schrieb etwa eine Person unter ein YouTube-Video.

Elfie beiseitegeschoben

Für viele ist Wills Sexualität aber nicht das Problem. Ferner monieren viele Fans Länge und Timing der Szene, da sie die erzählerische Dringlichkeit in diesem Moment komplett herausnehmen würde, wie etwa „Bored Panda“ berichtet. Zu den allgemeinen Kritikpunkten, die dazukommen, zählen unter anderem außerdem eine holprige Erzählung, ein langsames Tempo und schlechte Dialoge.

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Zudem haben viele den Eindruck, dass vormals wichtige und länger etablierte Figuren zugunsten anderer in den Hintergrund gerückt sind. Insbesondere Elfie, die man eigentlich als eine der, wenn nicht sogar als DIE wichtigste Figur der Serie ansehen könnte, scheint man beiseitegeschoben zu haben, wie Zuschauer bei Reddit diskutieren.

Ob „Stranger Things“ mit der finalen Episode das Ruder herumreißen kann, bleibt abzuwarten. Diese erscheint in der Nacht vom 31. Dezember zum 1. Januar bei Netflix.

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