19. Februar 2026, 18:10 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Videospielverfilmungen boomen und entwickeln sich mehr und mehr zu zuverlässigen Kassenschlagern wie Adaptionen wie „Super Mario Bros.“ oder die „Sonic“-Trilogie eindrucksvoll unter Beweis stellen. Von diesem Kuchen wollen auch Streaming-Dienste ein gehöriges Stück abbekommen, wobei Netflix ganz vorn mitspielt. Formate wie „Castlevania“ oder „Cyberpunk: Edgerunners“ nach Gaming-Vorlage gibt es bereits, weitere Großprojekte befinden sich aktuell in der Mache – etwa eine Serie zum erfolgreichsten Spiel aller Zeiten. Nun hat Netflix auch eine „Assassin’s Creed“-Serie offiziell bestätigt und wird damit die nächste große Spielemarke verfilmen.
Netflix-Serie zu „Assassin’s Creed“ schon lange geplant
Das geht aus einem Bericht des US-Branchenmagazins „Variety“ hervor. Demzufolge befindet sich die „Assassin’s Creed“-Serie bei Netflix bereits seit fünf Jahren in Planung, und in der Zwischenzeit hat das Projekt mehrere personelle Wechsel durchlaufen.
Aktuell sind mit Roberto Patino und David Wiener zwei äußerst fähige Leute als Serienschöpfer, Showrunner und Ausführende Produzenten besetzt – sie bilden damit eine kreative Doppelspitze. Patino hat zuvor unter anderem an „Sons of Anarchy“ und „Westworld“ mitproduziert, Wiener hingegen kann etwa „Fear the Walking Dead“ und die Spieleadaption „Halo“ als bisherige Credits vorweisen.
Genügend Erfahrung mit hochkarätigen Vorhaben haben die Produzenten also. Ebenso stellt auch das französische Spielestudio Ubisoft, Heimat der „Assassin’s Creed“-Reihe, weitere ausführende Produzenten, darunter Gérard Guillemot, seines Zeichens Gründungsmitglied von Ubisoft.
Darum soll es gehen
Viele Details, zum Beispiel zur Besetzung, gibt es bislang nicht. Immerhin gibt es eine erste vage Inhaltsangabe. Im Zentrum der Handlung stehen zwei Fraktionen, die im Schatten einen geheimen Krieg ausfechten. Eine Seite möchte die Zukunft der Menschheit durch Kontrolle und Manipulation bestimmen, während die andere für den freien Willen kämpft. Das Schicksal der Menschen entscheidet sich in Kämpfen quer über verschiedene wichtige Momente in der Geschichte. Ähnlich wie in den Spielen werden Zeitreisen und der Besuch verschiedener Epochen, Länder und Kulturen eine zentrale Rolle spielen.
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Für einen Veröffentlichungstermin von „Assassin’s Creed“ bei Netflix ist es derzeit noch zu früh. Netflix und Ubisoft unterhalten derweil einen Deal, unter dem bereits „Rabbids Invasion“ und „Captain Laserhawk: A Blood Dragon Remix“ erschienen sind. Eine Serie zu „Splinter Cell“ mit dem Titelzusatz „Deathwatch“ erscheint Ende 2025. Bei all diesen Titeln handelt es sich um Animationsserien, „Assassin’s Creed“ soll jedoch die erste Realserie des Netflix-Ubisoft-Deals werden.
Zur Spielereihe gab es übrigens 2016 einen Kinofilm, der mit unter anderem Michael Fassbender, Marion Cotillard und Jeremy Irons sehr prominent besetzt war. Allerdings erntete er seinerzeit schlechte Kritiken und entwickelte sich auch rasch zum Flop.