„Flintstones“ kehren zurück, doch Fred ist nicht der Star
Die Flintstones gehören zu den bekanntesten Zeichentrickfiguren und könnten bald ein neues Kinoabenteuer erhalten Foto: picture alliance/United Archives
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Charlotte Ziesing
28. August 2026, 18:05 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
„Die Flintstones“ zählen zu den bekanntesten Zeichentrickfamilien der Fernsehgeschichte. Nun soll das Franchise erneut den Sprung auf die große Leinwand schaffen. Hinter dem Projekt sollen Ryan Gosling und Jessie Henderson stehen, die den Film über ihre Produktionsfirma Open Invite gemeinsam mit Warner Bros. entwickeln.
Gosling setzt auf bekannten Nebendarsteller
Besonders interessant ist die Neuauflage wegen ihrer geplanten Ausrichtung. Statt Fred Feuerstein und seiner Familie soll laut dem Branchen-Magazin „Deadline“ Bamm-Bamm Rubble (deutscher Name: Bamm-Bamm Geröllheimer) im Mittelpunkt stehen. Die Figur ist als Adoptivsohn von Barney und Betty Geröllheimer aus der Originalserie bekannt. Dabei soll Bamm-Bamm im neuen Film bereits erwachsen sein.
Ganz neu wäre diese Darstellung allerdings nicht: Bereits in der Zeichentrickserie „The Pebbles and Bamm-Bamm Show“, die zwischen 1971 und 1972 ausgestrahlt wurde, war die Figur als Teenager zu sehen. Dort ging er gemeinsam mit Pebbles zur Schule, hatte seinen ersten Job und spielte mit ihr in der Band Bedrock Rockers.
Die Originalserie feierte 1960 ihre Premiere im US‑Fernsehen. Sie gilt als erste Animationsserie, die einen festen Sendeplatz zur Hauptsendezeit erhielt. Im Mittelpunkt standen damals Fred und Wilma Feuerstein, ihre Tochter Pebbles, die Nachbarn Barney und Betty Geröllheimer sowie Haustier-Dinosaurier Dino.
Für das Kino wurden die Figuren bereits mehrfach adaptiert. 1994 erschien ein Live-Action-Film mit John Goodman als Fred Feuerstein und Rick Moranis als Barney Geröllheimer. Die beiden Werke spielten weltweit rund 401 Millionen US-Dollar ein. 2000 folgte mit „Die Flintstones in Viva Rock Vegas“ ein weiteres Kinoabenteuer, das zeitlich vor den Ereignissen des ersten Films angesiedelt war.
Noch viele offene Fragen
Ob Ryan Gosling neben seiner Produzentenrolle auch vor der Kamera zu sehen ist, ist derzeit nicht bekannt. Da sich das Projekt noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet, gibt es bislang weder Informationen zur Besetzung noch zu einem möglichen Starttermin.
Auch weitere Details zur Handlung sind nicht bekannt, da angeblich aktuell noch nach einem Drehbuchautor gesucht wird. Ob die Rückkehr auf die Leinwand nach über 25 Jahren gelingt, ist abzuwarten.
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