23. Februar 2026, 13:31 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Einst machte Netflix das Binge-Format salonfähig: einfach alle Episoden einer neuen Serienstaffel auf einmal veröffentlichen und Fans dazu bringen, sie sich in möglichst kurzer Zeit anzuschauen. Doch in jüngerer Vergangenheit ist der Branchenprimus selbst dazu übergegangen, dieses Veröffentlichungsmodell zu unterwandern. In Bezug auf „Bridgerton“ Staffel 4 Teil 2 sorgt das aktuell für Unmut bei Fans.
Zu lange warten auf „Bridgerton“ Staffel 4 Teil 2
Auch die aktuelle Season der beliebten Romantikserie wurde von Netflix aufgeteilt. Der erste ging bereits am 29. Januar 2026 an den Start, „Bridgerton“ Staffel 4 Teil 2 folgt nun die Tage am 26. Februar. Zwischen beiden Veröffentlichungen liegt also ein ganzer Monat – und das ist für etliche Fans einfach zu lang.
Bei der Internetplattform Reddit etwa postete eine Person einen Beitrag, der nicht nur genau dieses Sentiment aufgreift. Zugleich sagt sie, sie würde deswegen schon „das Interesse verlieren“. Die neue Veröffentlichungsstrategie würde „nerven“ und keinen Sinn ergeben. „Warum den Schwung verlieren, wenn man so einen starken Start hatte?“
Aber offenbar ginge es Netflix, so der Vorwurf, nur darum, mehr Geld dadurch zu scheffeln. Leute, die nur wegen „Bridgerton“ ein Abo abschließen, müssten dadurch eben einen weiteren Monat bezahlen, antwortete jemand anders.
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Netflix verpasst perfektes „Bridgerton“-Timing
Klar, die echten Fans werden sich schon „Bridgerton“ Staffel 4 Teil 2 anschauen. Trotzdem erhält der Beitrag viel Zuspruch, mit knapp 9000 Upvotes und zahlreichen Kommentaren. Andere Nutzer sehen das ähnlich und empfinden die Warterei als „ermüdend“. So schreibt etwa ein Nutzer: „Ein Teil von mir will den zweiten Teil aus lauter Trotz nicht einmal anschauen.“
Zudem habe Netflix den perfekten Zeitpunkt verpasst: den Valentinstag. Eine Serie über allerlei Romanzen nicht an diesem Tag zu veröffentlichen oder weiterlaufen zu lassen, ist in den Augen einiger Fans eine vertane Chance, da es die richtige „Marketing-Gelegenheit“ gewesen wäre.
Was ist noch mal passiert?
Und in den vier Wochen Wartezeit könnten nicht wenige Fans auch schlicht und ergreifend vergessen, was sie im ersten Teil gesehen haben. Das wiederum hätte zur Folge, dass sie sich diesen erneut anschauen müssten, was den Abrufzahlen und damit Netflix nur zugutekäme.
Aufgrund des Erfolgs wird sich Netflix deswegen eher darin bestärkt sehen, auch bei zukünftigen Episoden auf eine Aufteilung zu setzen. Die „Bridgerton“-Staffeln 5 und 6 sind jedenfalls bereits bestätigt. Dann können Fans nur hoffen, dass Netflix die Folgen nicht mehr aufteilt oder, falls doch, den zeitlichen Abstand zumindest verkürzt.