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Netflix plant zukünftig noch mehr Werbung

Mehr Werbung, neue Formate und ehrgeizige Ziele: Netflix treibt seine Werbeoffensive weiter voran.
Mehr Werbung, neue Formate und ehrgeizige Ziele: Netflix treibt seine Werbeoffensive weiter voran. Foto: Getty Images
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Manuel Bauer

22. Januar 2026, 16:48 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Netflix verdient mit Werbung so viel wie nie zuvor und will diesen Kurs deutlich verschärfen. KI-gestützte Anzeigen und interaktive Formate sollen die Einnahmen bis 2026 verdoppeln, doch bei Nutzern und Investoren wächst die Skepsis.

Seit Ende 2022 bietet Netflix ein günstigeres Abonnement mit Werbeunterbrechungen an. Bereits 2024 meldete das Unternehmen eine große Nachfrage nach diesem Modell. Laut der aktuellen Quartalsbilanz verdoppelten sich die Werbeeinnahmen im Vergleich zum Vorjahr auf 1,5 Milliarden US-Dollar, was rund 1,28 Milliarden Euro entspricht.

Erweiterung der Werbeformate

Co-Chef Greg Peters kündigte an, dass die Werbeeinnahmen bis 2026 erneut verdoppelt werden sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, plant Netflix, sein Portfolio an Werbeformaten zu erweitern. Dazu gehören KI-gestützte Werbeschaltungen, die den Übergang zwischen Streaming-Inhalten und Werbung durch inhaltlich passende Spots fließender gestalten.

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Interaktive Anzeigen, die eine Reaktion der Nutzer erfordern, sollen zusätzlich für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Diese neuen Werbeformate sind für einen Start im Jahr 2026 vorgesehen und könnten die Anzahl der eingeblendeten Werbungen erhöhen.

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Reaktion der Börse und zukünftige Pläne

Abseits des Werbegeschäfts erhöhte Netflix seinen Umsatz im vierten Quartal 2025 um knapp 17 Prozent auf 12,05 Milliarden US-Dollar. Um diese Entwicklung fortzusetzen, plant das Unternehmen, seinen Fokus auf neue Inhaltsformate wie Video-Podcasts zu legen.

Trotz der positiven Umsatzentwicklung reagierten Investoren verhalten auf die Quartalszahlen. Die Aktie fiel um etwa fünf Prozent, was weniger auf die Umsatzzahlen als vielmehr auf die riskanten Übernahmepläne von Warner Bros. Discovery zurückzuführen ist. Diese Pläne stehen aufgrund der Einmischung von US-Präsident Donald Trump und eines Gegenangebots von Paramount auf unsicherem Boden.

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