Langsames Internet?

Wie Sie die 4 größten WLAN-Probleme im Handumdrehen lösen

Router
Wenn das WLAN nicht funktioniert, sollten Sie einen Rundum-Check machen. So können Sie das Problem schnell lösen.
Foto: dpa / Picture Alliance

Ein Internet-Zugang ist für viele mittlerweile genauso wichtig wie die Wasser- oder Stromzufuhr geworden. Wie sehr Sie davon abhängen, merken Sie spätestens, wenn es gestört ist. TECHBOOK zeigt Ihnen, wie Sie die Ursache finden und das Problem lösen.

Grundlegende Voraussetzungen für guten WLAN-Empfang

  1. Stellen Sie sicher, dass das Gerät mit Strom versorgt wird. Das erkennen Sie daran, dass die Leuchten eingeschaltet sind.
  2. Wenn das WLAN-Licht nicht blinkt und dauerhaft leuchtet, liegt eine Störung vor. Versuchen Sie diese zu beheben, indem Sie den Router ausschalten und ein paar Minuten später neu starten.
  3. Stellen Sie sicher, dass die neueste Version der Software installiert ist.
  4. Falls Sie eine neue Internet-Karte oder einen neuen Stick verwenden, sollten Sie vielleicht den Mac-Adressen-Filter deaktivieren, damit das neue WLAN-Gerät zugelassen werden kann.
  5. Überprüfen Sie das WLAN-Passwort. Oft werden Nullen und Einsen mit den Buchstaben I und O verwechselt. Falls Sie ein eigenes Passwort auswählen, vermeiden Sie Sonderzeichen, weil diese vermutlich nicht gelesen werden können.
  6. Das Client-Gerät und der Router sollten dieselbe Verschlüsselung verwenden.

Freien Kanal wählen

Moderne WLAN-Router senden Signale auf einer Vielzahl von Kanälen aus, damit sich mit dem WLAN verbundene Geräte wie Smartphones und Laptops nicht in die Quere kommen. Es kann allerdings vorkommen, dass auch andere WLAN-Router auf den gleichen Kanälen aussenden, wodurch es zu Interferenzen – also Überlagerungen – und somit zu Störungen kommen kann. Erfahren Sie in unserer Anleitung, wie Sie den besten Kanal herausfinden und am Router einstellen können:

Schlechtes WLAN? Vielleicht ist Ihr Nachbar schuld!

Störungen durch andere Geräte vermeiden

Wenn Sie das WLAN nicht mehr richtig empfangen können, kann die Ursache dafür in der Küche lauern. Eine Mikrowelle etwa erzeugt Funkwellen in einem Bereich, der auch vom Router genutzt wird. Das Fachmagazin „Connect“ (7/2018) berichtet, dass auch andere Haushaltsgeräte sowie Geräte, die mit Funkwellen arbeiten, Frequenzen nutzen würden, die das WLAN beeinträchtigen können. Auch Babyfone oder kabellose Mäuse können das WLAN stören.

Warum die Mikrowelle Ihr WLAN stören kann

Störende Router-Funktionen abschalten

Sogenannte Dualband-Router sind heute quasi Standard: Die meisten Modelle, selbst die günstigeren, setzen beim WLAN inzwischen auf zwei Frequenzbänder. Auch wenn Ihr Router nun beide Frequenzbänder beherrscht und sich auf den ersten Blick einige Vorteile ergeben – es lohnt sich manchmal, das 2,4 Band komplett abzuschalten und nicht beide Bänder parallel laufen zu lassen. Warum und wie Sie das anstellen, erfahren Sie hier:

Diese Router-Funktion sollten Sie deaktivieren

Repeater, Powerline-Adapter oder LAN-Kabel in Erwägung ziehen

Funktioniert das WLAN einwandfrei, aber ist das Signal zu schwach, sollten Sie überlegen, es mit einem zusätzlichen Gerät zu verbessern. Befindet sich Ihr Gerät nur ein oder zwei Zimmer weiter, empfiehlt sich ein Repeater. Liegt es stattdessen am anderen Ende der Wohnung, ist schon der Kauf eines Powerline-Adapters ratsam, der direkt über das Stromnetz läuft. Wenn es sich anbietet, bleibt aber die beste Variante immer noch das klassische LAN-Kabel.

Wie Sie mit einem Powerline-Adapter Ihr WLAN verbessern

Themen