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Account für immer weg

8 Fehler, die Ihnen das WhatsApp-Konto kosten können

WhatsApp Regeln
Wer gegen die WhatsApp-Regeln verstößt, muss sich wohl einen anderen Messenger suchenFoto: Getty Images

Beim beliebten Messenger WhatsApp gibt es ganz klare Regeln. Wer diese nicht einhält, kann seinen Account für immer verlieren. Zu finden sind sie in den Nutzungsbedingungen. TECHBOOK hat sie herausgesucht.

Wie kann WhatsApp überhaupt prüfen, ob jemand gegen eine Regel verstößt? Ganz einfach: Andere Nutzer können das Fehlverhalten mittels der „Melden“-Funktion anzeigen. Auf acht WhatsApp-Regeln kommt es dabei besonders an, um eine dauerhafte Kontosperrung zu vermeiden.

Die wichtigsten WhatsApp-Regeln im Überblick

1. Keine Aufrufe zur Gewalt

Aggressives Verhalten wie etwa Bedrohen, Belästigen, Einschüchtern und anderweitig hasserfüllte Inhalte sind bei der Messenger-App absolute No-Go´s. Auf „Verherrlichung von Gewalt und Verbrechen“ droht WhatsApp streng zu reagieren. Ein Verhalten, das zukünftig übrigens nicht nur eine Sperrung des Kontos zur Folge haben kann. Denn jüngst wurde ein Gesetz verabschiedet, das solche Handlungen auch gesetzlich unter Strafe stellen wird.

2. Bösartige Gerüchte, Verleumdungen und Fake-News

Ähnlich unzulässig wie Fake-News werden auch Verleumdungen und „das Veröffentlichen von Unwahrheiten, Falschdarstellungen oder irreführenden Aussagen“ bestraft. Diese WhatsApp-Regel trifft übrigens nicht nur Nutzer, die sich solche Inhalte ausdenken. Auch das Verbreiten kann bei entsprechender Meldung zur Kontosperrung führen. Leiten Sie solche Informationen also auch nicht ungeprüft weiter.

3. Beleidigungen sind nicht gestattet

Es dürfen keinerlei Inhalte erstellt werden, die in irgendeiner Form „obszön, beleidigend, […] rassistisch oder ethnisch anstößig sind, oder zu einer Verhaltensweise anstiften oder ermuntern, die illegal oder auf sonstige Weise unangemessen wäre […].“ Auch hier gilt, dass solche Aussagen zusätzlich auch strafrechtlich relevant sein können.

4. Das Versenden von Kettenbriefen ist verboten

Wohl kaum ein WhatsApp-Nutzer dürfte damit rechnen: Das Kopieren und Weiterleiten „unzulässiger Mitteilungen wie Massennachrichten“ oder eben Kettenbriefen ist illegal und bei WhatsApp strikt verboten. Vor allem in Corona-Zeiten verbreiten sich Fake-News und Abzocken so nämlich besonders schnell. So wurde in einem konkreten Beispiel mit den Ängsten vor dem Virus gespielt.

5. Kein Identitätsdiebstahl

Das  Annehmen einer fremden Identität ist bei WhatsApp nicht erlaubt. Jeder Nutzer darf für sein Profil einen Namen anlegen, welchen seine Kontakte sehen. Dabei ist die Verwendung eines Klarnamens keine Pflicht. Ein fremder Klarname führt in Verbindung mit einem geklauten Foto aber möglicherweise schon zur Sperrung.

6. Mindestalter von 16 bei WhatsApp

EU-Bürger müssen mindestens 16 Jahre alt sein, um den Dienst nutzen zu dürfen. Wobei manche EU-Länder ein eigenes Alter vorgeben. In Ländern außerhalb der Europäischen Union beläuft sich das Mindestalter auf lediglich 13 Jahre. Deutschland allerdings zählt zu den EU-Staaten mit 16-Jahre-Regel. Jüngere User könnte man melden.

7. Nur eigene Fotos verschicken

Das „Recht am geistigen Eigentum bzw. sonstige Eigentumsrechte“ ist heikel und darf nicht verletzt werden. Entsprechend darf man nur Fotos verschicken, welche selbst produziert wurden oder an welchen man die Rechte hält. Nicht nur Bestandteil der WhatsApp-Regeln, sondern auch des Gesetzes.

8. Schadsoftware verbreiten

Relativ naheliegend ist hingegen, dass WhatsApp die Konten von Nutzern, welche Viren und Schadsoftware in Umlauf bringen umgehend sperrt. Dies könne der Fall sein, sobald man Nachrichten verschickt und diese Anhänge Viren enthalten. Selbst wenn man diese Dateien (Fotos, Videos, Dokumente etc.) nur weiterleitet und nicht selbst erstellt. Eine der sinnvollsten WhatsApp-Regeln. Melden Sie solche Verstöße also am besten umgehend.

Die meisten Verstöße werden nicht geahndet

Wie jedem klar sein dürfte, führt nicht jeder Verstoß gegen eine der WhatsApp-Regeln gleich zur Kontosperrung. Nicht zuletzt bedarf es schließlich immer auch einer Meldung, die in den meisten Fällen nicht stattfindet. Während beim Verschicken von Bildern sicherlich auch selten ein anderer Nutzer aktiv wird, kann dies bei Bedrohungen und Beleidigungen durchaus passieren. TECHBOOK rät dazu, bei diesen Delikten unbedingt eine Meldung abzusetzen.

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