26. April 2026, 12:48 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Samsung und Ikea haben ihre Zusammenarbeit im Smart-Home-Bereich weiter ausgebaut. Bereits im Januar 2026 hatten beide Unternehmen angekündigt, enger zusammenzuarbeiten. Jetzt zeigen sie erste konkrete Ergebnisse dieser Partnerschaft.
Der Standard Matter soll dafür sorgen, dass Geräte verschiedener Hersteller einfacher zusammenarbeiten. Ziel ist es, ein vernetztes Zuhause leichter aufzubauen. Trotz großer Ankündigungen entwickelt sich diese Vision bisher nur langsam. Samsung und Ikea treiben die Umsetzung nun gemeinsam voran.
Im Rahmen der CES 2026 im Januar hatten beide Firmen erklärt, dass Ikeas Smart-Home-Produkte in Samsungs Plattform SmartThings integriert werden sollen. Genau das wurde jetzt umgesetzt.
25 Ikea-Geräte lassen sich verbinden
Laut der offiziellen Pressemeldung können aktuell 25 Geräte aus Ikeas Sortiment direkt mit SmartThings genutzt werden. Dafür ist kein zusätzliches Gateway von Ikea nötig. Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um neuere Produkte handelt, die den Standard Matter-over-Thread unterstützen.
Zu den kompatiblen Geräten gehören unter anderem:
- Glühbirnen
- Tür- und Fenstersensoren
- Bewegungsmelder
- Wassermelder
- Temperatur- und Luftsensoren
- Bilresa-Fernbedienung
Neue Matter-Geräte von Ikea starten mit vielen Problemen
Neuer Smart-Home-Standard „Matter“ gestartet
Neue Funktionen für die Steuerung
Vor allem die Bilresa-Fernbedienung dürfte für viele Nutzer interessant sein. Sie besitzt ein Drehrad, mit dem sich Lampen stufenlos dimmen oder in der Farbe verändern lassen. Diese Funktionen stehen jetzt auch innerhalb von SmartThings ohne Einschränkungen zur Verfügung.
Künftig soll Bilresa zusätzlich smarte Rollos steuern können. Für die Integration setzt Samsung auf den Thread-Standard in Version 1.4.
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Fortschritt mit Einschränkungen
Die Integration der Ikea-Produkte in SmartThings ist ein Schritt nach vorn. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass der Matter-Standard noch nicht vollständig überzeugt.
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Matter-Geräte verschiedener Hersteller direkt miteinander funktionieren. Dass Samsung die neue Unterstützung gesondert ankündigt, deutet darauf hin, dass es weiterhin Einschränkungen gibt.