Im Vergleich

Die 6 besten smarten Steckdosen für Ihr Zuhause

Eine smarte Steckdose
Die Installation von smarten Steckdosen funktioniert kinderleicht.
Foto: Elgato

Steckdosen liefern Strom – und das mittlerweile auch intelligent: Sie überwachen und regeln den Stromverbrauch, so wie es sich für Zeiten, in denen das Umweltbewusstsein stark gewachsen ist, gehört. TECHBOOK stellt die interessantesten smarten Steckdosen für den Einsatz in Wohnungen und Häusern vor.

Fernseher, Soundbar, smarte Speaker, Haushaltsgeräte – aufgrund neuartiger Geräte steigt der Stromverbrauch rapide. Mit smarten Steckdosen kann man nicht nur dafür sorgen, dass die nächste Stromabrechnung moderater ausfällt, sondern die kleinen und preiswerten Aufsätze haben auch noch andere Vorteile. Das Ranking verrät, welche smarten Steckdosen sich besonders lohnen.

AVM Fritz!DECT 210 (um 45 Euro)

Nicht nur für FRITZ!Box-Besitzer ist die smarte AVM-Steckdose eine klare Kaufempfehlung. Die Schaltung kann manuell oder auch automatisch erfolgen. Die Automatisierung der Stromzufuhr von Lampen, Speakern oder anderen Geräten bietet laut AVM vielfältige Optionen: einmalig, täglich, wochentäglich, rhythmisch, zufällig, je nach Zeitpunkt von Sonnenauf und -untergang und sogar via Google-Kalender. Praktisch: Fritz!DECT 210 kann nicht nur über das Fritz!Fon und die Fritz!Box, sondern auch über den Computer, das Smartphone, ein Tablet oder die MyFritz!-App gesteuert werden.

Vorteile:

  • Hersteller sitzt in Berlin, Support ist somit auf Deutsch
  • Steuerung über App, PC, Mac oder Fritz!-Geräte
  • spritzwassergeschützt und daher auch als Outdoor-Steckdose im Garten geeignet
  • hohe Reichweite (40 Meter in Gebäuden, 300 Meter outdoor)
  • leicht zu bedienen, aber auch deutsche Anleitung im Lieferumfang
  • starke Verschlüsselung seitens AVM

Nachteile:

  • Preis im Vergleich zu Konkurrenzangeboten recht teuer
  • Variante Fritz!DECT 200, die nur für den Innenbereich gedacht ist, genauso teuer wie In- und Outdoor-Lösung Fritz!DECT 210
  • Menüführung in der MyFritz!-App etwas umständlich

Passend dazu: Wie viel Smart Home bieten die beliebten Fritzbox-Router?

Hue Smart Plug (um 27 Euro)

Perfekte Ergänzung zum Smart-Home-Lineup eines jeden Hue-Besitzers: Der Hue Smart Plug erlaubt zum kleinen Preis das Steuern jeder (Hue-)Lampe über Bluetooth und Amazons Sprachassistent Alexa via Echo Speaker oder Echo Dot. Als Timer ebenso nutzbar wie als Zubehör zum Koppeln von Hue-Schaltern oder Hue-Sensoren bzw. Smart-TVs über die Hue Bridge.

Vorteile:

  • für sämtliche Hue-Lampen oder auch gewöhnliche LED-Lampen geeignet
  • intuitive Bedienung
  • umständliche Neuverkabelung entfällt dank Hue Smart Plug
  • Zusammenschalten mit Hue Bridge möglich
  • schmales unauffälliges Design

Nachteile:

  • keine Messung des Stromverbrauchs der angeschlossenen Geräte
  • rote Signallampe zu hell und störend, wenn die Steckdose abgeschaltet ist
  • nicht kompatibel mit HomeKit (Hue Bridge Voraussetzung)
  • Leistung nur bei maximal 2300 Watt, die Konkurrenz schafft hier bis zu 3600 Watt

Eve Energy (2er-Pack 90 Euro)

Der Klassiker aus Deutschland ist teuer, das Produkt dafür aber hochwertig – und der Support spricht Deutsch. Die einfache Bedienung über die Eve-App und die Einbindung der wichtigsten Features wie Stromverbrauchs-Protokollierung, Integration von Zeitplänen und schnelle Verbindung zu Siri machen die smarte Steckdose aus. Zudem kann die Steuerung von unterwegs erfolgen. Die Kontrolle ist auch für viele weitere Geräte, darunter Lampen oder Jalousien, möglich.

Vorteile:

  • deutscher Hersteller (produziert aber in Asien)
  • der Klassiker fügt sich nahtlos in die Reihe der weiteren smarten Eve-Produkte ein, darunter Wetterstation, Heizkörperregelung, Rauchmelder und Luftqualitätsmonitor; alle Eve-Geräte spielen problemlos z.B. bei Szenen zusammen; ohne zusätzliche Bridge oder Gateway nutzbar (Bluetooth Low Energy macht’s möglich).

Nachteile:

  • Nur HomeKit-kompatibel
  • kostspielig im Vergleich zu ähnlichen Produkten
  • iOS 13.1 oder neuer ist Voraussetzung zur Nutzung

Das müssen Sie jetzt über Smart Home wissen!

Koogeek Steckdosenleiste (50 Euro)

Unter den Smart-Home-Zubehöranbietern hat sich Koogeek in Deutschland mit zahlreichen Produkten einen guten Namen gemacht. Dennoch ist über das chinesische Unternehmen hierzulande bisher wenig bekannt. Die praktische Steckdosenleiste bietet drei smarte Anschlüsse, die sich unabhängig voneinander steuern lassen, den Stromverbrauch über die Koogeek-App protokollieren und individuelle Timer-Einstellungen erlauben.

Vorteile:

  • gleich 3 USB-Anschlüsse zum Laden anderer Gadgets integriert
  • oft Rabattaktionen bei Amazon, dann ist die Leiste für um die 40 Euro erhältlich
  • Inbetriebnahme auch ohne Account bei Koogeek möglich
  • manuelle Bedienung direkt an der Leiste möglich

Nachteile:

  • auf welchen chinesischen Servern sie landen bzw. ob und zu welchem Zweck die Spracheingaben gespeichert werden, ist ungewiss
  • funktioniert nur mit Apples HomeKit, nicht mit Google Home und Alexa
  • funktioniert nur in 2,4 GHz-Netzen, aber nicht in 5 GHz-Netzen

Teckin WLAN (4er-Pack um 30 Euro)

Die günstigste und beliebteste deutsche Smart-Steckdose kostet im 4er-Pack nur knapp 8 Euro pro Stück. Dafür bietet sie eine Google-Home-Anbindung, sie spielt zusammen mit dem Drittanbieter-Dienst IFTTT, mit dem sich viele Automatisierungen auch von Einsteigern programmieren lassen – und sie verfügt über eine eigene App, die sogar mehrere Teckin-Steckdosen auf einmal verwaltet. Die Anwendung ist auch von mehreren Familienmitgliedern gleichzeitig nutzbar.

Vorteile:

  • besonders günstig im 4er-Pack (häufig Angebote bei amazon.de um 30 Euro)
  • Timer-Programmierung erlaubt Zeitpläne ohne Stand-by
  • Echtzeit-Analyse des Stromverbrauchs
  • dank Dreifach-Schutz und feuerfestem Material sicher

Nachteile:

  • funktioniert nicht mit Alexa und Siri, sondern ausschließlich mit Google Home

Zum Weiterlesen: Das taugen die Smart-Home-Produkte von Ikea

Laundrify (24,95 Euro)

Laundrify ist eine smarte Steckdose der anderen Art. Hauptsächlich ist dieses Gadget dazu gedacht, die Waschmaschine smarter zu machen. Die Dose informiert über den Status des Waschvorgangs und erkennt, wann der Wasch-Vorgang beendet ist. Über die dazugehörige Laundrify-App wird dann eine Push-Benachrichtigung geschickt. Der Adapter kommuniziert mittels WiFi mit dem Internet. An der Integration von weiteren Features wie Stromverbrauchs-Protokoll und einem Kostenrechner wird derzeit noch gearbeitet.

Vorteile:

  • nicht nur für die Waschmaschine, sondern auch für den Trockner geeignet

Nachteile:

  • etwas teuer;
  • kein 2er-, 3er- oder 4er-Paket verfügbar
  • benötigt zwingend WLAN
  • noch keine Integration in Drittanbieter-Plattformen von Google, Amazon oder Apple

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