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Schock für Kunden!

Amazon will beliebte Zahlungsart abschaffen

Schräg aufgenommene Ansicht eines großen Amazon-Logos mit blauem Pfeil an einer Fassade aus vertikalen Metallpaneelen vor blauem Himmel.
Kunden sollen Bestellungen künftig offenbar nicht mehr gesammelt, sondern einzeln bezahlen Foto: picture alliance / BELGA
Przemyslaw Szymanski

9. September 2026, 11:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Viele Amazon-Kunden nutzen die Monatsabrechnung, um mehrere Einkäufe gesammelt zu bezahlen. Wer innerhalb kurzer Zeit verschiedene Bestellungen aufgibt, muss dadurch nicht jede Zahlung einzeln im Blick behalten. Die Funktion fasst die Einkäufe eines Kalendermonats zusammen und schafft so mehr Übersicht. Doch genau dieses Angebot könnte schon bald wegfallen.

Wie „Caschys Blog“ berichtet, plant Amazon offenbar, die Zahlungsart schrittweise bis Ende 2026 einzustellen. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens gibt es bislang nicht. Gleichzeitig führt Amazon die Monatsabrechnung auf seinen Internetseiten weiterhin als verfügbare Zahlungsoption auf.

So könnte Amazon den Rechnungskauf umstellen

Die bisherige Monatsabrechnung bündelt sämtliche Einkäufe eines Kalendermonats auf einer gemeinsamen Rechnung. Diese erstellt Amazon zu Beginn des Folgemonats. Danach bleiben Kunden 14 Kalendertage, um den offenen Betrag zu begleichen. Die Zahlung kann per Überweisung erfolgen. Bei Rechnungen in Euro steht außerdem die SEPA-Lastschrift zur Verfügung.

Anstelle dieser Lösung soll künftig ein neuer Rechnungskauf angeboten werden. Dann würde Amazon Bestellungen nicht mehr gesammelt abrechnen. Stattdessen müsste jede Bestellung einzeln bezahlt werden. Der jeweilige Betrag wäre unmittelbar fällig. Die bisherige Sammelrechnung sowie der Zahlungsaufschub bis in den folgenden Monat würden damit entfallen.

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Zeitweise womöglich kein Rechnungskauf verfügbar

Für Kunden könnte die Umstellung vorübergehend Folgen haben. Laut dem Bericht wäre zwischen dem Ende der Monatsabrechnung und der Einführung der neuen Zahlungsart möglicherweise zeitweise gar kein Rechnungskauf verfügbar.

Wer in einem solchen Zeitraum bei Amazon einkauft, müsste auf andere angebotene Zahlungsarten zurückgreifen. Dazu zählen Lastschrift, Kreditkarte, Debitkarte sowie vorhandenes Gutscheinguthaben.

Auch interessant: Amazon verkürzt Rückgabefrist drastisch!

Nutzer müssen derzeit nichts unternehmen

Aktuell besteht für Kunden mit Monatsabrechnung kein Handlungsbedarf. Nutzer sollten lediglich darauf achten, ob Amazon über die geplante Änderung informiert.

Wann genau die Umstellung beginnen soll, ist derzeit nicht bekannt. Auch eine offizielle Bestätigung der geplanten Änderungen steht bislang noch aus.

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