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Erhöht Amazon den Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferungen?

34 Prozent mehr

Erhöht Amazon den Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferungen? 

Pakete von Amazon
Hebt Amazon den Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferungen an?Foto: Getty Images

Wer kein Prime-Abo von Amazon gebucht hat, zahlt für Bestellungen unter 29 Euro Versandkosten. Diese Grenze könnte aber angehoben werden; darauf lassen zumindest erste Hinweise schließen.

Der Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferungen liegt bei Amazon seit Jahren bei 29 Euro und gilt für alle Kunden ohne Prime-Abonnement. Doch diverse Berichte lassen darauf schließen, dass Amazon den Wert womöglich bald anheben könnte. Kurzzeitig hatte der Online-Händler sogar seine Hilfeseite für Versandkosten und Lieferungen angepasst.

Versandkostenfreie Lieferungen bei Amazon künftig erst ab 39 Euro?

Amazon testet immer mal wieder neue oder etwas anders aufgestellte Angebote. Womöglich war es also auch ein Test, dass der Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferungen sowohl am 23. als auch am 30. Januar kurzzeitig angehoben worden war. Wie Screenshots belegen, zeigte die Preisliste für einige Zeit den Mindestbestellwert von 39 Euro. Das ist ein Anstieg von satten 34 Prozent gegenüber dem regulären Wert. Noch am selben Tag korrigierte Amazon die Angabe für versandkostenfreie Lieferungen aber wieder zurück auf den ursprünglichen Preis von 29 Euro.

Amazon hebt Mindestbestellwert auf 39 Euro an.
Amazon hebt Mindestbestellwert auf 39 Euro an. Foto: Screenshot TECHBOOK via Amazon

Amazon selbst nannte die Anzeige des höheren Mindestbestellwertes einen Fehler. „Kund:innen erhalten weiterhin kostenlosen Standardversand innerhalb Deutschlands für Bestellungen über 29 Euro. Abweichende Angaben, die kurzzeitig auf unserer Hilfeseite angezeigt wurden, sind falsch. Amazon Prime-Mitglieder profitieren weiterhin von kostenlosem Versand“, so das Unternehmen in einem Statement zu TECHBOOK.

Alle Kunden, deren Bestellsumme unter 29 Euro liegt und die kein Prime-Abo bei Amazon abgeschlossen haben, zahlen für eine Standardlieferung innerhalb von zwei Werktagen 3,99 Euro – Medienlieferungen und Lieferungen an Amazon Locker ausgenommen. Viele nutzen daher die Möglichkeit, mithilfe von Füllprodukten die 29 Euro zu erreichen und sich so die Versandkosten zu sparen. Das wäre allerdings um einiges schwieriger, wenn Amazon den Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferungen auf 39 Euro anheben würde.

Viel Bewegung bei Amazon

Ein höherer Mindestbestellwert wäre nicht nur deswegen ein herber Schlag für Amazon-Kunden, die in den vergangenen Wochen und Monaten bereits einige Verschlechterungen hinnehmen mussten. Aufgrund der Teuerungen in vielen Bereichen hat das Unternehmen unlängst erst das Prime-Abo sowie Amazon Music teurer gemacht und sich von Diensten, die nicht genug genutzt wurden oder ineffizient waren, verabschiedet. Im Hinblick auf all diese Anpassungen scheint es somit auch nicht unwahrscheinlich, dass Amazon den Mindestbestellwert angeht, um finanzielle Engstellen künftig besser ausgleichen zu können. Zuletzt hatte der Händler den Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferung 2014 erhöht, damals von 20 auf 29 Euro.

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Momentan ist das weitere Vorgehen aber absolut ungewiss. Der Händler lässt sich bei seiner Preisstruktur nicht in die Karten schauen. Obwohl nun bereits mindestens zweimal eine falsche Anzeige auf der Webseite zu sehen war, spricht Amazon weiterhin von einem Fehler. Ob der Mindestbestellwert für versandkostenfreie Amazon-Lieferungen also künftig wirklich auf 39 Euro angehoben wird, bleibt abzuwarten. Wir werden über alle neuen Entwicklungen berichten.

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