Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für digitalen Lifestyle und Entertainment
Computer News Sicherheit Update Windows Alle Themen
Juli-Patch ist da

Windows-Nutzer sollten handeln! Update behebt 570 Schwachstellen

Gute Nachrichten für Windows-11-User: Endlich sind die Juli-Patches da.
Gute Nachrichten für Windows-11-User: Endlich sind die Juli-Patches da Foto: Getty Images
Artikel teilen
Mats Pache
Mats Pache

21. Juli 2026, 11:04 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Microsoft hat den Juli‑Patchday ausgerollt und liefert damit ein echtes Schwergewicht an Updates. Nutzer von Windows 11 und auch viele Windows‑10‑Systeme profitieren davon. Durch die Zeitverschiebung war das Paket seit Mittwoch, dem 15. Juli 2026, auch in Europa verfügbar. Insgesamt bringt das Update nicht nur kleinere Optimierungen, sondern vor allem eine enorme Zahl an Sicherheitskorrekturen mit sich.

Im Vergleich zu früheren Patchdays fällt das Juli‑Update besonders umfangreich aus. Rund 570 Schwachstellen und Fehler hat Microsoft beseitigt. Das ist deutlich mehr als noch im Juni, als das Unternehmen etwa 200 Lücken geschlossen hat. Microsoft unterstreicht damit einmal mehr, wie wichtig regelmäßige Updates für die Systemsicherheit sind.

Wer das Update jetzt bekommt

Die Aktualisierung richtet sich in erster Linie an Geräte mit unterstützten Versionen von Windows 11. Gleichzeitig berücksichtigt es aber auch Windows‑10‑Nutzer, nachdem der Support zuletzt verlängert wurde. Microsoft empfiehlt, das Update zeitnah zu installieren, da viele sicherheitsrelevante Komponenten betroffen sind. Gerade bei einer so großen Anzahl an Fixes steigt sonst das Risiko für Angriffe.

Neben klassischen Sicherheitsupdates enthält der Patch auch Verbesserungen im Alltag. Dazu gehören Anpassungen im Systemverhalten sowie kleinere Fehlerbehebungen, die sich teilweise erst in den vergangenen Monaten gezeigt haben.

Mehr zum Thema

Das hat sich konkret verbessert

Microsoft hebt mehrere Bereiche hervor, die mit dem Update spürbar optimiert wurden. Dazu gehört unter anderem Secure Boot, das nun zuverlässiger neue Zertifikate verteilt und mehr Geräte automatisch abdeckt. Auch bei Apps gibt es wichtige Fixes, vor allem für Programme von Drittanbietern, die mit Microsoft Office zusammenarbeiten und teilweise nicht mehr richtig gestartet sind.

Bei der Eingabe hat Microsoft das Verhalten von Tastenkombinationen angepasst. In seltenen Fällen reagieren bestimmte Funktionen vorübergehend nicht mehr wie gewohnt, lassen sich aber meist durch einen Neustart schnell beheben. Im Netzwerkbereich sorgt eine neue Sicherheitsmaßnahme dafür, dass sich nicht registrierte Transportdienste blockieren lassen. Das erhöht die Sicherheit, kann aber vereinzelt zu Problemen mit älteren Anwendungen führen.

Weitere Änderungen im System

Auch kleinere Details hat Microsoft überarbeitet. So behebt das Unternehmen einen Fehler im Papierkorb, bei dem falsche Dateinamen angezeigt wurden. Zusätzlich wird das Tool curl auf eine neue Version gebracht, was ebenfalls Sicherheitsvorteile bietet. Beim Remotedesktop gibt es ein Upgrade auf modernere Zertifikate, während ältere Standards nur noch übergangsweise unterstützt werden.

Den Patchnotes zufolge aktualisiert Microsoft interne KI‑Komponenten von Windows 11. Funktionen wie Bildsuche oder semantische Analyse arbeiten dadurch effizienter. Ergänzt wird das Ganze durch ein Update des sogenannten Servicing-Stacks, das den Installationsprozess von Windows‑Updates stabiler machen soll.

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.