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Noch ein Preisanstieg

Höhere Windows-Lizenzkosten verschärfen Lage am PC-Markt

Wegen höherer Preise für Windows-Lizenzen dürften PCs teurer werden
Wegen höherer Preise für Windows-Lizenzen dürften PCs teurer werden Foto: Getty Images
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18. August 2026, 7:49 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Neue PCs könnten bald noch mehr kosten. Microsoft hat die Gebühren für Windows-Lizenzen, die Hersteller auf ihren Geräten vorinstallieren, offenbar deutlich angehoben. Für die ohnehin unter hohen Hardware-Kosten leidende PC-Branche kommt die Erhöhung zur Unzeit.

Microsoft erhöht Windows-Gebühren

Seit Juli 2026 sollen PC-Hersteller für sogenannte OEM-Lizenzen von Windows satte sieben bis zehn Prozent mehr bezahlen. Das berichten mehrere Branchenmedien unter Berufung auf Informationen aus der PC-Industrie. Üblicherweise fallen solche Anpassungen deutlich moderater aus. Die Hersteller dürften die zusätzlichen Kosten zumindest teilweise an ihre Kunden weiterreichen.

Wie teuer eine Windows-Lizenz für einen Hersteller ist, hängt unter anderem von der verbauten Hardware ab. Die Gebühren werden nach Prozessorklassen gestaffelt – leistungsstärkere Chips bedeuten also höhere Lizenzkosten. Die konkreten Preise veröffentlichen Microsoft und die PC-Hersteller allerdings nicht. Frühere Schätzungen gingen von bis zu rund 50 US-Dollar pro Lizenz aus.

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PC-Komponenten treiben Preise ebenfalls hoch

Das Problem: Die Windows-Erhöhung trifft auf einen ohnehin angespannten PC-Markt. Vor allem Arbeitsspeicher ist deutlich teurer geworden. Auch andere Komponenten verteuern sich, wodurch Hersteller ihre Gerätepreise bereits anheben mussten. Die zusätzlichen Windows-Kosten dürften für Käufer deshalb kaum als einzelner Posten sichtbar werden, sondern in höheren Gesamtpreisen aufgehen.

Für die Hersteller wird die Lage damit zunehmend schwierig. Höhere Produktionskosten treffen auf eine sinkende Nachfrage. Nach den vorliegenden Branchenangaben gingen die weltweiten PC-Verkäufe im zweiten Quartal 2026 bereits zurück. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Hersteller, ihre Margen zu schützen.

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Weitere Preiserhöhungen drohen

Noch bitterer könnte es für Verbraucher in den kommenden Monaten werden. Branchenquellen aus Taiwan zufolge planen Hersteller wie Asus und Acer weitere Preisanpassungen. Im dritten Quartal 2026 könnten PCs demnach nochmals um einige Prozent teurer werden.

Microsoft hat die Erhöhung der OEM-Gebühren bislang nicht ausführlich begründet. Fest steht aber: Windows wird für die PC-Hersteller teurer – und das könnte letztlich auch den Preis im Elektronikmarkt nach oben treiben. Wer ohnehin über einen neuen Rechner nachdenkt, sollte deshalb die Preise genau vergleichen und Angebote im Blick behalten.

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