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Frischzellenkur mit neuen Chips

Apple stellt neuen Mac mini und Mac Studio vor – und erhöht die Preise

Apple bietet den Mac mini und den Mac Studio mit frischen Prozessoren an
Apple bietet den Mac mini und den Mac Studio mit frischen Prozessoren an Foto: Apple
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26. August 2026, 11:48 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Apple spendiert seinen Desktop-Rechnern neue Chips mit Fokus auf künstliche Intelligenz. Mit Mac mini und Mac Studio kommen ab 22. September leistungsfähigere Modelle auf den Markt, die allerdings auch tiefer ins Portemonnaie greifen.

Mac mini bekommt kräftiges Leistungsplus

Apple hat den Mac mini überarbeitet und stattet ihn künftig mit den Chips M6 beziehungsweise M5 Pro aus. Äußerlich bleibt der kompakte Desktop-Rechner weitgehend unverändert, im Inneren soll er jedoch deutlich mehr Leistung bieten. Nach Angaben des Herstellers erledigt das Einstiegsmodell mit M6 Aufgaben rund um künstliche Intelligenz bis zu viermal schneller als die vorherige Generation.

Auch bei Prozessor, Grafik und Speicherbandbreite legt Apple nach. Der Mac mini unterstützt nun bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Wer höhere Anforderungen hat, kann zum Modell mit M5 Pro greifen. Dieser bietet bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kerne sowie maximal 64 GB Arbeitsspeicher. Gedacht ist die Variante unter anderem für Videoeditoren und Nutzer lokaler KI-Anwendungen. Neu sind zudem Wi‑Fi 7, Bluetooth 6 sowie schnellere Ethernet-Verbindungen. Je nach Ausstattung stehen Thunderbolt 4 oder Thunderbolt 5 bereit.

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Mac Studio soll sogar große KI-Modelle stemmen

Noch mehr Leistung verspricht Apple beim neuen Mac Studio. Bereits die Variante mit M5 Max bietet 18 CPU-Kerne, bis zu 40 GPU-Kerne und bis zu 256 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Der Rechner richtet sich vor allem an Kreativprofis und Anwender, die regelmäßig mit besonders rechenintensiver Software arbeiten.

An der Spitze steht das Modell mit M5 Ultra. Hier sind bis zu 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und ab Oktober bis zu 512 GB Arbeitsspeicher möglich. Damit sollen laut Apple selbst große KI-Modelle direkt auf dem Gerät ausgeführt werden können. Zur Ausstattung gehören außerdem Thunderbolt 5, Wi‑Fi 7 und Bluetooth 6. Darüber hinaus unterstützt der Mac Studio mehrere externe Monitore und lässt sich mit weiteren Systemen kombinieren, um noch mehr Rechenleistung bereitzustellen.

Preise steigen bis auf deutlich über 6000 Euro

Mit der neuen Hardware steigen auch die Preise. Der Mac mini mit M6 beginnt bei 1049 Euro, für die Version mit M5 Pro werden mindestens 1999 Euro fällig. Deutlich teurer fällt der Einstieg beim Mac Studio aus: Das Modell mit M5 Max startet bei 2999 Euro.

Wer die maximale Ausstattung mit M5 Ultra möchte, muss mindestens 6599 Euro investieren. Je nach gewählter Speicher- und Ausstattungsvariante kann der Endpreis noch deutlich höher ausfallen. Vorbestellungen nimmt Apple bereits entgegen. Die ersten Geräte sollen ab dem 22. September an Käufer ausgeliefert werden und dann auch regulär im Handel erhältlich sein.

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