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Kein Pro oder Max

Apple streicht neue Chip-Generation komplett zusammen

MacBook Pro mit Willkommens-Bildschirm
Neue Apple-Geräte könnten früher als erwartet mit Chips der nächsten Generation erscheinen Foto: SOPA Images/LightRocket via Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

30. Juni 2026, 9:17 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Nachdem Apple den Start von Künstlicher Intelligenz gehörig verschlafen hatte, versucht der Konzern nun mit allen Mitteln, zur Konkurrenz aufzuschließen. Auf der Software-Seite soll die Kooperation mit Google Siri auf die Sprünge helfen. Doch auch für die eigene Hardware gibt es große Pläne. Konkret geht es um KI-fokussierte Mac-Chips, deren Entwicklung Apple jetzt beschleunigt – und dafür bei anderen Modellen den Rotstift ansetzt.

M7 kommt früher als gedacht

Mit der Abkehr von Intel-Prozessoren ab 2020 wurden mittlerweile alle Mac- und MacBook-Modelle auf die eigenen Apple-Silicon-Chips der M-Serie umgestellt. Das Basismodell der aktuellen M5-Generation ist im Oktober 2025 erschienen, im März 2026 folgten die leistungsstärkeren M5-Pro- und M5-Max-Varianten.

Einem Bericht von „Bloomberg“ zufolge bereitet Apple bereits jetzt den Start der M7-Generation für die erste Jahreshälfte 2027 vor. Das Basismodell M7 soll im Vergleich zum M5 mit einer Speicherbandbreite von etwa 240 Gigabytes pro Sekunde statt 153 GB/s kommen. Damit soll der Chip vor allem besser für den Einsatz lokaler KI-Modelle geeignet sein.

In der zweiten Jahreshälfte könnten schon M7 Pro und M7 Max folgen, 2028 dann die stärkste Variante M7 Ultra. Die Ultra-Chips liefern in etwa doppelt so viel Leistung wie die Max-Varianten und sind exklusiv im Mac Studio zu finden. Zuletzt hatte Apple auf eine Ultra-Version des M4-Chips verzichtet. Laut „Bloomberg“ soll jedoch noch 2026 ein neuer Mac Studio mit M5 Ultra erscheinen.

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M6-Serie ohne High-End-Varianten

Obwohl Apple den Fokus auf die M7-Generation legt, soll noch 2026 ein M6-Chip erscheinen – allerdings ohne Pro-, Max- oder Ultra-Varianten. Es wäre das erste Mal seit Einführung der M-Serie, dass der Konzern auf die leistungsstärkeren Modelle verzichtet.

„Bloomberg“ zufolge könnte der M6 zuerst im günstigeren MacBook Pro 14 Zoll sowie im Mac mini, iMac, iPad Pro und iPad Air zum Einsatz kommen. Der neue Chip soll die Speicherbandbreite im Gegensatz zum M5 um rund 25 Prozent auf 200 GB/s erhöhen und mit einer neuen Speicherarchitektur kommen. Eine neue Neural Engine sowie zwei zusätzliche Grafikkerne könnten ebenfalls Teil des Upgrades sein.

Verschiebt Apple das MacBook „Ultra“?

Durch den Verzicht auf M6 Pro und M6 Max würden die nächsten MacBook-Pro-Modelle 2027 direkt mit M7 Pro und M7 Max starten. Später soll der Mac Studio mit M7 Max und M7 Ultra folgen.

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Unklar bleibt, was die neue Planung für das geplante MacBook „Ultra“ bedeutet. Das neue, über dem MacBook Pro angesiedelte Modell soll mit OLED-Display und Touchscreen kommen. Ursprünglich kursierten Gerüchte, dass das „Ultra“-Modell Ende 2026 mit M6 Pro, und M6 Max starten soll. Da diese beiden Varianten nun aber anscheinend doch nicht erscheinen, stellt sich die Frage, ob dieses Datum noch haltbar ist. Möglich wäre der Start mit M5 Pro, M5 Max oder sogar M5 Ultra. Andernfalls müsste Apple den Start auf die zweite Jahreshälfte 2027 zusammen mit M7 Pro und M7 Max verschieben.

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