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Bezahlen per Handy

Samsung Pay in Deutschland – kompatible Geräte und Banken

Hand hält Smartphone an Lesegerät zur kontaktlosen Bezahlung
Samsung Pay startet in DeutschlandFoto: Getty Images

Mit Samsung Pay gibt es neben Google Pay und Apple Pay ab sofort einen dritten, großen Dienst in Deutschland, mit dem sich mobil per Handy bezahlen lässt. Der Vorteil von Samsung Pay ist, dass sich der Dienst auch ohne eigene Kreditkarte nutzen lässt. Die Einschränkung: Er ist bislang nur mit bestimmten Samsung-Smartphones kompatibel.

Damit Smartphone-Besitzer den neuen Bezahldienst Samsung Pay nutzen können, benötigen sie ein kompatibles Samsung-Handy. Damit hat Samsung Pay starke Ähnlichkeit mit Apple Pay, das sich ebenfalls nur mit den herstellereigenen iPhones verwenden lässt. Von den drei in Deutschland verfügbaren Bezahldiensten ist somit nur Google Pay offen für eine Vielzahl an NFC-fähigen Mobiltelefonen verschiedener Hersteller. Diese müssen allerdings mindestens mit Android 5 laufen und dürfen nicht gerootet sein.

Samsung Pay ist am 28. Oktober 2020 in Deutschland gestartet. Trotz der genannten Einschränkungen klingt der Dienst vielversprechend. TECHBOOK verrät, mit welchen Smartphones und Banken sich der mobile Bezahldienst nutzen lässt.

Mit diesen Smartphones lässt sich Samsung Pay nutzen

Die Samsung-Pay-App läuft auf den meisten, aber eben nicht auf allen Samsung-Telefonen. Als kompatibel benennen die Südkoreaner beispielsweise Geräte der Galaxy-S- und der Galaxy-Note-Reihe ab der achten Generation sowie der Galaxy-A-Reihe ab dem Galaxy A6 (2018). Hinzu kommen das Modell Xcover Pro und die Faltdisplay-Telefone der Z-Serie. Die komplette Liste der Smartphones, mit denen sich Samsung Pay nutzen lässt, hat der Hersteller auf seiner Webseite veröffentlicht.

Modelle der NFC-losen Galaxy-J- und M-Serie sind allerdings ebenso von Samsung Pay ausgenommen wie gerootete Telefone oder etwa das Galaxy S6 oder das Galaxy S7, obwohl diese beiden Modelle NFC mitbringen. Besitzer dieser Geräte können aber immer noch auf Google Pay zurückgreifen, weil sie die Anforderungen für diesen Dienst erfüllen.

Wie Samsung mitteilt, soll der Bezahldienst im kommenden Jahr auch über eine Galaxy Watch nutzbar sein. In der Schweiz können Besitzer einer Samsung-Smartwatch bereits über ihre Uhr bezahlen.

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Ein Girokonto genügt

Google und Apple sind auf Kooperationen mit Banken angewiesen. Ob man über diese beiden Dienste bezahlen kann, hängt auch davon ab, bei welchem Kreditinstitut man Kundin oder Kunde ist. Samsung Pay hingegen ermöglicht es nach eigenen Angaben mit Hilfe der Partner Solarisbank und Visa, dass im Prinzip jeder Nutzer mit einem deutschen Girokonto den Dienst verwenden kann. Eine Kreditkarte müssen sie nicht zwingend haben.

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So funktioniert Samsung Pay

Um Samsung Pay nutzen zu können, müssen Smartphone-Besitzer zunächst die kostenlose App aus dem Play Store oder Galaxy Store laden. Nach der Installation der Bezahl-App erfolgt die Registrierung der eigenen Daten sowie der Bank, über die die Bezahlung erfolgen soll. Für die Registrierung verwendet die Solarisbank ein einfaches Identifizierungsverfahren, das ohne Videoidentifikation beziehungsweise Filialbesuch auskommt. Nutzer erhalten außerdem eine virtuelle Visa Debit Karte, die sie überall dort nutzen können, wo Visa kontaktlos bereits akzeptiert wird. Einmal eingerichtet, werden künftige Zahlungen mit Samsung Pay innerhalb von einem bis zwei Tagen von dem verknüpften Hausbankkonto abgebucht.

Im Geschäft bezahlt der Kunde per Smartphone, indem er sein entsperrtes Handy an das Bezahlterminal hält. Das Prinzip dahinter ist das gleiche wie bei Kredit- oder Girokarten, die mit einem NFC-Chip versehen sind. Zumindest im Inland fallen für kontaktlose Zahlungen in aller Regel keine Gebühren an.

Die verschlüsselten Bezahlinformationen der virtuellen Debitkarte per NFC verschlüsselt und kontaktlos an das Kartenlesegerät übermittelt und der offene Betrag beglichen. Über jeden Bezahlvorgang erhalten Nutzer eine Bestätigung auf ihr Handy. Sie können auf Wunsch auch einen kompletten Kontoauszug über getätigte Zahlungen in der App einsehen.

Mobiles Bezahlen mit Ratenfunktion

Zahlungen ab 100 Euro können Kunden auf Wunsch und bei vorhandener Bonität auch in Raten begleichen. Samsung bietet dafür die Option „Splitpay“ an. Bei der Ratenzahlung stehen Laufzeiten zwischen drei und 24 Monaten zur Wahl, wobei die Raten automatisch vom Bankkonto abgebucht werden. Auch nachdem die Zahlung bereits getätigt wurde, können Nutzer sich binnen 90 Tagen noch für eine Ratenzahlung über Splitpay entscheiden, so Samsung.

Aktion zum Start von Samsung Pay

Zum Start von Samsung Pay in Deutschland bietet das Unternehmen einen Startbonus für Käufer eines aktuellen Galaxy-Gerätes an. Hierbei handelt es sich um folgende Modelle:

  • Galaxy Z Fold 2 5G oder Z Flip (5G) – 200 Euro Gutschrift
  • Note 20 Ultra 5G oder Galaxy S20 Ultra 5G – 150 Euro Gutschrift
  • Galaxy Note 20 (5G), S20 (5G), S20+ (5G) oder S20 FE (5G) – 100 Euro Gutschrift

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Beim Kauf eines dieser Smartphonesim Zeitraum vom 28. Oktober bis zum 18. November, können sich Nutzer ab 18 Jahren ein Samsung Pay Guthaben von bis zu 200 Euro sichern. Die Registrierung des Aktionsgerätes muss dann bis zum 13. Dezember erfolgen. Die Gutschrift wird laut Samsung innerhalb von 45 Tagen nach Registrierung des Aktionsgerätes im Samsung-Pay-Account gutgeschrieben. Weitere Informationen zur Samsung-Pay-Aktion hat der Hersteller auf seiner Webseite veröffentlicht.