iPhone, iPad, MacBook

10 günstige Alternativen zu teurem Apple-Zubehör

Apple Logo an Hauswand
Apple hat auf der WWDC 2020 viele neue Funktionen für seine Geräte angekündigt
Foto: Getty Images

1649 Euro kostet derzeit das teuerste iPhone-Modell: das XS Max mit 512 GB Speicher. Und selbst das günstigste der neuen iPhone-Modelle, das XR, ist mit 849 Euro in der kleinsten Speicherversion (64 GB) für viele Anwender noch zu teuer. Doch nicht nur bei den Gerätepreisen ruft Apple ordentliche Summen auf – auch beim Zubehör.

Stolze Preise, die Sie aber nicht zahlen müssen. Denn zum kompletten Line-up des Apple-Zubehörs gibt es im Netz fast überall günstigere und oft sogar genauso gute Alternativen. TECHBOOK zeigt Ihnen die zehn besten Alternativen zu teurem Apple-Zubehör.

1. Lightning-auf-USB-A-Kabel/1m (Standard-Ladekabel)

Foto: Apple

Apple verlangt für das 1 Meter lange Kabel, mit dem sich ein iPhone aufladen lässt, aktuell 25 Euro. Zufrieden sind die Apple-Kunden mit dem Produkt nicht. Auf Apples Website werden dafür nur 1,5 von 5 möglichen Sternen vergeben.

Die günstige Alternative

Deutlich günstiger und auch noch robuster ist das Syncwire Unbreakable Kabel. Derzeit kostet es zum Beispiel bei Amazon nur 9,99 Euro. Die Strippe ist von Apple MFi-zertifiziert, sie bietet eine Schnell-Ladefunktion und ist reißfest dank doppeltem Nylonmantel. Syncwire gibt eine drei Jahre Garantie.

2. Lightning-auf-USB-C-Kabel/1 m (Ladekabel)

Foto: Apple

Wer sein iPhone oder iPad auch am neuen MacBook laden möchte, braucht ein Lightning-auf-USB-C-Kabel. Kein günstiges Vergnügen, wenn Sie bei Apple das Original Lightning-auf-USB-C-Kabel in 1 Meter Länge kaufen. Auch hier werden im Apple Online Store 25 Euro fällig.

Die günstige Alternative

Von anderen Anbietern drängen in den letzten Wochen immer wieder Lightning-auf-USB-C-Kabel auf den Markt, die ebenfalls von Apple zertifiziert sind. Eine günstige und hochwertige Lösung kommt dabei von Zubehör-Anbieter Ugreen. Das 1-m-USB-C-Kabel wird derzeit für 13,99 Euro abgegeben. Immer wieder laufen bei Ugreen auch Rabatt-Aktionen. Derzeit (Stand 04.06.2020) lässt sich so noch einmal ein Euro sparen. Das Ugreen-Kabel kostet damit nur noch 12,99 Euro, 12 Euro weniger als das Apple-USB-C-Kabel.

3. Kabelloses Ladepad für iPhone und AirPods

Foto: Belkin / Apple

Apple bietet zwar selbst keine eigenen Lösungen für Wireless Charging Pads an (das Projekt „AirPower“ ist bekanntlich an technischen Problemen gescheitert) – aber das Unternehmen arbeitet bei kabellosen Lade-Optionen eng mit Zubehör-Anbieter Belkin zusammen. Das günstigste Belkin-Ladepad im Apple Online Store erhalten Sie für 29,95 Euro.

Die günstige Alternative

Ein stolzer Preis, für den Sie woanders schon zwei Ladepads dieser Art bekommen. Ein guter Tipp ist der Choetech Wireless Charger. Er ist Qi-zertifiziert und sowohl mit iPhones, als auch mit Android-Smartphones kompatibel. Der asiatische Anbieter Choetech verlangt für seine kabellose 5-Watt-Lösung gerade mal 11,99 Euro. Sie lädt also genauso schnell wie das deutlich teurere Belkin-Pad (auch 5 Watt). Übrigens: Auch Choetech listet immer wieder Rabatt-Codes, die ein solches Ladepad je nach Aktion noch mal um weitere 5 Prozent ermäßigen.

4. Apple iPhone Battery Case

Foto: Apple

Wer sein iPhone mit einer Hülle mit integriertem Akku schützen will, muss bei Apple gleich 149 Euro hinblättern. Das Smart Battery Case gibt es in drei Farben (sandrosa, weiß, schwarz). Die Form des Cases ist aber nicht Jedermanns Sache. Als Apple das erste Case dieser Art launchte, machten sich viele Kritiker über den Buckel im Case lustig, der den Zusatzakku beherbergt.

Die günstige Alternative

Akku-Cases anderer Anbieter sind extrem günstiger. So erhalten Sie das Newdery Akku-Case bereits für 34,95 Euro. Zwar lässt sich das iPhone in das Original Apple Battery Case zwar deutlich leichter integrieren (Sie klappen einfach den oberen Teil der Hülle um und das XS rutscht mühelos hinein), doch vielen Usern dürfte das nicht über 100 Euro mehr wert sein.

5. iPhone XR Clear Case

Apple Clear Case

Foto: Apple

Wer sich ein iPhone XR hat, möchte oft auch die Rückseite präsentieren. Hier eignet sich ein sogenanntes Clear Case. Es schützt das Gerät nicht nur, sondern durch die Transparenz der Hülle sieht man die Farbe des Geräts jederzeit. Apple verlangt für seine hauseigene Lösung mal kurz 45 Euro.

Die günstige Alternative

Das Spigen Liquid Crystal erfüllt den gleichen Zweck, ist überall im Netz hoch bewertet (im Schnitt 4,5 von 5 Sternen) und kostet in der Regel um acht Euro. Die Passform der Spigen-Hülle ist optimal, wir konnten bei der Verarbeitung keinen Unterschied zum Apple Clear Case entdecken. Fazit: Wer zu Spigen greift, hat um die 37 Euro mehr in der Geldbörse.

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6. Apple iPhone XS Max Leder Folio

Foto: Apple

Zugegeben, Apples aufklappbares Leder-Folio für das größte aller neuen iPhone-Modelle, das iPhone 11 Pro Max, ist sehr gut verarbeitet und wird in fünf stylischen Farben (darunter dem exklusiven Product-RED) angeboten. Dafür müssen Sie aber auch 149 Euro an der Kasse zahlen. Das Extra-Fach für Geldscheine oder Kreditkarten ist ebenfalls sehr praktibel. Das Case müssen Sie zum kabellosen Laden auch nicht abnehmen. Das große Aber: Auch andere Hersteller haben für das iPhone 11 Pro Max und weitere Modelle hochwertige Folio-Cases im Sortiment.

Die günstige Alternative

Positiv aufgefallen ist uns das OtterBox Strada Etui. Otterbox punktet von Haus aus bei vielen Produkten mit perfektem und besonders starkem Schutz, falls das iPhone mal aus Versehen hinfällt. Das Strada Etui wird derzeit um 35 Euro im Netz verkauft. Es punktet mit zertifiziertem Sturzschutz, guter Passform und einem Magnetverschluss, der das Case sicher geschlossen hält. Fazit: Über 100 Euro gegenüber dem ähnlichen Apple-Produkt eingespart.

7. Apple Watch Sportarmband

Foto: Apple

15 verschiedene coole Farben bietet Apple in der Sportband-Variante in zwei Größen (40 und 44 mm) für die Apple Watch an. Mit 59 Euro sind die Bänder, die mit ihrer Langlebigkeit und Farbtreue begeistern, gar nicht mal übermäßig teuer.

Die günstige Alternative

Aber auch in der Watch-Armbänder-Kategorie können Sie Schnäppchen machen. Das AK Sportarmband verdient sich aktuell auf Amazon das Prädikat „Bestseller“. Kein Wunder: Die Bänder in den Größen 38, 40, 42 und 44 mm werden bereits ab 8,45 Euro angeboten. Immerhin auch in elf unterschiedlichen Farben. Die Silikonbänder lassen sich angenehm tragen, die Verschlüsse sind robust – und wenn Ihnen ein solches Band doch nicht gefällt, haben Sie 60 Tage Zeit, es zurückzuschicken. Sie erhalten dann Ihr Geld zurück. Unsere Rechnung: Ausprobieren und 50 Euro sparen!

8. Air Pods

Foto: Apple

Apple hat aktuell die 2. Generation der AirPods in den Verkaufsregalen stehen. Die Version mit dem kabellosen Ladecase liegt preislich bei 229 Euro, wer die „normale Version“ mit Ladecase kauft, zahlt 179 Euro.

Die günstigen Alternativen

Seitdem die AirPods auf dem Markt sind, boomt der Markt der kleinen In-Ears. Immer mehr Unternehmen werfen kleine Kopfhörer auf den Markt. TECHBOOK hat die besten Alternativen zu den AirPods von Apple bereits ausführlich getestet und vorgestellt.

https://www.techbook.de/entertainment/sound/in-ear-kopfhoerer-bluetooth-test

 

9. Magic Mouse 2

Foto: Apple

Die Maus von Apple liegt wunderbar in der Hand, die Farb-Alternative spacegrau ist todschick, doch mit 85 Euro ist die Magic Mouse 2 kein Spontankauf. Zumal der Lightning-Anschluss zum Aufladen – warum auch immer – auf dem Boden der Maus verbaut wurde. So kann die Maus nicht während der Nutzung aufgeladen werden.

https://www.techbook.de/mobile/apple-zubehoer-ueberteuert

Die günstige Alternative

Warum also nicht zur neu erschienenen Satechi Maus M1 greifen? Dank ergonomischem Design liegt sie optimal in der Hand. Vier verschiedene Farben gibt es: Spacegrau, Silber, Roségold und Gold – passend zu bekannten iPhone-Gehäusefarben. Geladen wird die M1 via USB-C. Batterien werden nicht benötigt. Bluetooth 4 sorgt für eine Reichweite von knapp zehn Metern. Der Preis: gerade mal 34,99 Euro. 50 Euro weniger als die Magic Mouse 2!

10. iPad Pro 12,9“ Smart Keyboard

Foto: Apple

Apples Keyboard für das größere der beiden aktuellen iPads wird mit 189 Euro veranschlagt. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche übrig.

Die günstige Alternative

Doch Alternativen gibt es zum deutlich schmaleren Preis. Ein guter Tipp: die Inateck Tastatur für die 3. Generation des 12,9“ iPad Pro aus 2018. Das Keyboard dient auch als Ständer, es gibt einen Einschub für den Apple Pencil und die Hintergrundbeleuchtung können Sie individuell festlegen. Drei Aufstellwinkel sind möglich. Der Preis: gar nicht unmöglich, sondern mit 70 Euro im Vergleich zu Apples Original-Keyboard ein Schnäppchen. Sie sparen annähernd 120 Euro. Und achten Sie auf Rabattcodes: Inateck bietet immer wieder Spar-Codes, mit denen der Preis von Zubehör teilweise noch mal bis zu 30 Prozent fällt.

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