Die letzten ihrer Art

Diese Smartphones haben noch austauschbare Akkus

Akku einfach auswechseln. Bei diesen Smartphones geht das noch
Foto: TECHBOOK

Apple hat es mit dem ersten iPhone vorgemacht und strich den austauschbaren Akku, Jahre später sind fast alle Hersteller mitgezogen. TECHBOOK zeigt, bei welchen Geräten Sie den Akku noch immer selber wechseln können.

Vor ein paar Jahren noch gehörte ein Akku, den man selbst jederzeit wechseln konnte, zum Standard. Mittlerweile gibt es kein einziges Premium-Gerät mehr, bei dem der Akku ohne umständliche Handarbeit und Erlöschen der Garantie entnommen werden kann.

Das hat verschiedene Gründe: Fest verbaute Akkus erlauben ein flacheres Gehäuse und ein elegantes Design mit Glasrückseite. Zudem steigt die Bedeutung von wasser- und staubdichten Gehäusen immer mehr – ein Trend, der mit abnehmbaren Gehäuseteilen nicht vereinbar ist.

Motorola Moto G5

Quelle: motorola.com

Motorola Moto G5
Foto: Motorola

Das Moto G der 5. Generation ist zusammen mit dem Moto E4 der aktuellste Kandidat in unserer Liste. Das Gerät wurde 2017 vorgestellt und läuft mit Android 7 (Nougat), ein Update auf Android 8 (Oreo) ist laut Lenovo in Planung.

Das Smartphone hat einen 5-Zoll-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung und wird von einem schnellen Achtkern-Prozessor angetrieben. Je nach Version beträgt die Größe des Arbeitsspeichers 2 oder 3 Gigabyte (GB) und die Größe des internen Speichers 16 oder 32 GB, erweiterbar durch eine Micro-SD-Karte.

Das Moto G5 nimmt Fotos mit 13 Megapixel auf und kommt sogar mit Extras wie einem Fingerabdruckscanner. Das Dual-SIM Smartphone gehört zum Einsteigersegment und ist bereits ab 150€ zu haben.

 

Motorola Moto E4

Quelle: motorola.com

Motorola Moto E4
Foto: Motorola

Wie das Moto G5 stammt auch das Moto E der 4. Generation aus dem Jahr 2017. Beide Geräte haben Gemeinsamkeiten wie Dual-SIM Unterstützung und den 5-Zoll-Bildschirm.

Der Bildschirm des Moto E4 löst jedoch nur HD auf und der Prozessor ist ebenfalls etwas langsamer. Auch ist nur eine Version mit 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Speicher verfügbar, dieser ist jedoch auch hier per Micro-SD erweiterbar. Das Smartphone nimmt Fotos mit 8 Megapixel auf und kommt mit Extras wie einem Fingerabdruckscanner. Das Einsteiger-Smartphone läuft mit Android 7 (Nougat) und ist ab 110€ zu haben.

LG G5

Quelle: lg.com

LG G5
Foto: LG

Das G5 wurde 2016 vorgestellt und war LGs Versuch, Smartphones mit austauschbaren Modulen für immer neue Funktionen auf dem Markt zu etablieren. Wegen des komplizierten Tausches der Modulen führet das G5 allerdings immer ein Nischendasein.

Der Hersteller hat mit dem G5 aber bewiesen, dass auch Premium-Smartphones mit Aluminium-Rückseite einen austauschbaren Akku haben können. Und das G5 ist Premium durch und durch: Es bietet einen 5,3-Zoll-Bildschirm mit QHD-Auflösung (2560×1440 Pixel), einen flotten Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und einen erweiterbaren, 32 GB großen Speicher.

Die Kamera löst mit 16 Megapixel auf und kommt mit optischer Bildstabilisierung (OIS) und Weitwinkelkamera, mit der noch mehr Bildfläche eingefangen werden kann.

Der Akku ist mit 2800 mAh etwas knapp bemessen, kann aber nicht nur gewechselt, sondern durch Module wie das CAM Plus sogar erweitert werden. Funktionen wie der Fingerabdruckscanner runden das Paket ab. Das Smartphone läuft aktuell mit Android 7 (Nougat) und ist mittlerweile für 380€ zu haben.

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LG V20

Quelle: lg.com

LG V20
Foto: LG

Für Video-, Audio- und Foto-Enthusiasten hat LG die V-Serie im Angebot. 2016 wurde das LG V20 vorgestellt, das mit ähnlicher Technik wie das im gleichen Jahr vorgestellte LG G5 ausgestattet ist.

Das V20 hat einen Vierkern-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher sowie eine Doppel-Kamera mit Weitwinkel-Sensor auf der Rückseite. Der Bildschirm ist mit 5,7 Zoll größer, die Auflösung mit 2560×1440 Pixeln aber gleich. Das Smartphone wird mit 32 oder 64 GB Speicher angeboten, der per microSD erweiterbar ist.

Durch die schiere Größe des Geräts findet ein großer Akku darin Platz. Wie es sich für ein Smartphone dieses Kalibers gehört, ist auch ein Fingerabdruckscanner auf der Rückseite integriert. Als Betriebssystem kommt Android in der 7. Version (Nougat) zum Einsatz. Das LG V20 ist ein Premium-Gerät, das auch heute noch für ca. 520€ über die Theke geht.

Samsung Galaxy J3/J5/J7 (2016)

Quelle: samsung.com

Samsung Galaxy J3 (2016)
Foto: Samsung

Die J-Serie von Samsung umfasst Einsteiger- bis Mittelklassegeräte, die für kleines Geld ordentliche Technik bieten. 2016 hatten alle Modelle der J-Serie noch austauschbare Akkus, 2017 wurde diese Funktion zugunsten eines Aluminium-Gehäuses gestrichen. Dennoch sind die 2016er Modelle wegen der geringen Anschaffungskosten auch heute noch zu empfehlen.

 

Quelle: samsung.com

Samsung Galaxy J5 (2016)
Foto: Samsung

Die Modelle unterscheiden sich nur in einigen Punkten wie der Bildschirm-Größe, dem Prozessor, der Kamera und der Größe des austauschbaren Akkus. Das J3 ist ab ca. 120€ zu haben. Das J5 hat einen besseren Prozessor, eine deutlich bessere Kamera sowie einen größeren Akku. Das Gerät kostet momentan um die 220€. Im J7 kommt ein noch schnellerer  Achtkern-Prozessor zum Einsatz, die Kameraauflösung ist die gleiche. Der Akku ist sogar noch etwas größer. Das J7 ist mit 240€ nur 20€ teurer als das J5.

 

Quelle: samsung.com

Galaxy Galaxy J7 (2016)
Foto: Samsung

Alle drei Geräte haben einen 2 GB großen Arbeitsspeicher und kommen mit 16 GB internem Speicher (das J3 ist auch als 8 GB Version zu haben), der per Micro-SD-Karte erweiterbar ist. Die Smartphones laufen mit Android 7 (Nougat) und sind auch als Dual-SIM Versionen verfügbar.

 

 

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Samsung Galaxy Note 4

Foto: Samsung

Das Galaxy Note 4 ist 2014 erschienen und stammt noch aus einer Zeit, in der Smartphones mit austauschbarem Akku noch weiter verbreitet waren. Das Gerät gehörte damals zur Oberklasse und ist auch heute noch technisch auf einem hohen Niveau.

Mit einem 5,7-Zoll-Bildschirm mit QHD-Auflösung und einem Stylus-Stift für den Bildschirm bietet das Galaxy Note 4 eine hervorragende Arbeitsoberfläche. Bilder werden mit der 16-Megapixel-Kamera mit optischer Bildstabilisierung aufgenommen und auf dem 32 GB großen Speicher abgelegt, der per microSD-Karte erweiterbar ist. Der austauschbare Akku hat mit 3220 Milliamperestunden eine recht hohe Kapazität. Trotz seines Alters verfügt das Gerät bereits über einen Fingerabdruckscanner auf der Vorderseite. Das Galaxy Note 4 kann auf Android 6 (Marshmallow) aktualisiert werden und ist aktuell für ca. 360€ zu haben.