Neues Handy gekauft?

So richten Sie Ihr Android-Smartphone richtig ein

Frau liegt mit Smartphone auf dem Boden
Weil die Vorfreude auf das neue Smartphone groß ist, klicken sich viele ohne groß nachzudenken durch den Einrichtungsprozess. TECHBOOK verrät, worauf Sie achten müssen.
Foto: Getty Images

Wer ein neues Smartphone hat, sollte sich nicht vorschnell durch den Einrichtungsprozess klicken: Gerade bei Android lauern einige Fallstricke. Auf was Sie unbedingt achten sollten, verrät Ihnen TECHBOOK.

– und der Nutzer muss sich lange durch die Einstellungen kämpfen. TECHBOOK verrät, was Sie beim Einrichten beachten müssen.

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Auf diese Dinge sollten Sie bei der Android-Einrichtung achten

  • Beim Einrichtung eines neuen Android-Smartphones sollten Besitzer die ersten Einstellungen ohne Internetverbindung vornehmen. So verhindern sie, dass das Gerät möglicherweise schon ungewollt Daten verschickt, berichtet das Verbraucherschutzportal „Mobilsicher.de“. Bei den Punkten „SIM-Karte einlegen“ und “Mit WLAN verbinden“ sollten Sie daher erst einmal auf „Überspringen“ tippen.
  • Beim Punkt Gerätesperre, die oft auch als Displaysperre bezeichnet wird, raten die Experten zu einer PIN oder einem Passwort, weil Wischmuster als nicht sicher gelten.
  • Kein Häkchen setzen sollten Nutzer bei den Punkten „Standortdienste aktivieren“ und „Standortdienste verbessern“, weil sonst Google den eigenen Aufenthaltsort auch dann bestimmen kann, wenn man gerade gar keine Google-Apps nutzt. Es genügt, die Standortdienste nur zeitweise zu aktivieren, wenn sie gerade tatsächlich gebraucht werden.
  • Apps, die Handybesitzer nicht nutzen möchten, deinstallieren sie am besten gleich – im Zweifel lassen sie sich später leicht neu installieren. Das gilt den Angaben zufolge aber nur für die Anwendungen unter dem Reiter „Heruntergeladen“. Unter dem Reiter „Alle“ werden dagegen auch systemrelevante Apps angezeigt, die Nutzer nur antasten sollten, wenn sie genau wissen, was sie tun.
  • Ab Android 6.0 können Anwender die Zugriffsrechte der Apps einschränken und sollten das unter „Apps/Einstellungen/App-Berechtigungen“ auch tun, empfehlen die Experten. Auf Kontakte, Standort, Telefon und SMS etwa sollte keine App ohne plausiblen Grund zugreifen dürfen.

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Erst einrichten, dann SIM-Karte einlegen

Nach diesen ersten Einstellungen wird das Gerät mit dem WLAN verbunden und die SIM-Karte eingelegt. Danach wird der Nutzer aufgefordert, ein Google-Konto anzugeben.

Weil Google in der Standardeinstellung viele Informationen rund um verbundene Geräte und deren Nutzung sammelt, ist eine Anpassung sinnvoll. Als wichtigsten Punkt raten die Experten zum Deaktivieren des Aktivitätsverlaufs. Das funktioniert auf der Seite
unter „Persönliche Daten & Privatsphäre/Google-Aktivitäten verwalten/Aktivitätseinstellungen aufrufen“, nachdem Nutzer sich bei ihrem Google-Konto angemeldet haben.