27. September 2026, 8:50 Uhr |
Lesezeit: 2 Minuten
Apple könnte schon bald einen neuen Weg bei Fitness-Gadgets einschlagen: Statt einer weiteren Smartwatch soll ein kleines Armband kommen, das ganz ohne Bildschirm auskommt. Der Start könnte allerdings noch einige Jahre entfernt sein.
Apple setzt auf weniger statt mehr Technik
Während Smartwatches immer mehr Funktionen bekommen, soll Apples neuer Fitnesstracker offenbar genau das Gegenteil bieten. „Bloomberg“ liegen Insider-Informationen vor, wonach der Konzern an einem Armband ohne Display arbeitet, das sich ausschließlich auf die Erfassung von Fitness- und Gesundheitsdaten konzentriert.
Auf einen Bildschirm für Nachrichten, Musik oder andere Smartphone-Funktionen würde das Gerät verzichten. Stattdessen sammelt es beispielsweise Schritte, Schlafdaten und weitere Gesundheitsinformationen. Die Daten sollen anschließend per Bluetooth an eine Smartphone-App übertragen und dort ausgewertet werden.
Leichter, länger durchhalten und weniger Ablenkung
Der Verzicht auf ein Display hätte einige praktische Vorteile. Das Armband könnte leichter und kompakter ausfallen als eine Smartwatch und müsste weniger Energie für ein leuchtendes Display aufbringen. Dadurch wäre möglicherweise eine längere Akkulaufzeit möglich.
Besonders beim Schlafen könnte das Konzept interessant sein. Wer nachts keine Smartwatch tragen möchte, könnte trotzdem seine Schlafdaten erfassen. Auch Nutzer, die lieber eine klassische Armbanduhr tragen, müssten für die Fitnessfunktionen nicht darauf verzichten. Ein weiterer Vorteil: Ein Display gibt es nicht, das ständig zum Blick aufs Handgelenk verleitet.
Apple greift einen wachsenden Markt an
Mit einem solchen Produkt würde Apple allerdings kein völlig neues Konzept erfinden. Anbieter wie Whoop setzen bereits seit Jahren auf Fitnessarmbänder ohne Display. Auch Google ist seit Mai 2026 mit dem Fitbit Air in diesem Bereich vertreten. Garmin, Amazfit und weitere Hersteller haben ebenfalls entsprechende Geräte im Programm. Selbst Smart-Ringe wie der Oura Ring verfolgen einen ähnlichen Ansatz: möglichst unauffällig Gesundheitsdaten erfassen.
Sollte Apple tatsächlich in diesen Markt einsteigen, könnte das für die Konkurrenz spürbar werden. Nach Bekanntwerden der Pläne geriet beispielsweise die Garmin-Aktie unter Druck, während die Apple-Aktie zulegte. Wann Apples Fitnesstracker tatsächlich erscheint, ist bislang offen. Insider rechnen offenbar frühestens mit einem Start im Jahr 2028.
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