Lange kam von Fitbit kaum etwas Neues. Nun verdichten sich Hinweise, dass Google der Marke wieder mehr Gewicht geben will und dabei offenbar auf ein anderes Konzept setzt.
Nach der Übernahme von Fitbit durch Google blieb es unter dem Markennamen vergleichsweise ruhig. Statt regelmäßig neue Tracker zu zeigen, brachte das Unternehmen vor allem Fitbit-Funktionen in die Pixel Watches. Jetzt zeichnet sich laut eines Berichts von „Bloomberg“ unter Berufung auf anonyme Insider dem Anschein nach ein neuer Schritt ab: Noch 2026 erscheint demnach ein frischer Fitbit-Tracker. Das Gerät soll keinen Bildschirm besitzen und sich damit klar von vielen bekannten Modellen unterscheiden.
Stephen Curry zeigt das Gerät bereits
Ganz ohne sichtbaren Hinweis bleibt das Thema aber nicht. US-Basketball-Star Stephen Curry wirbt auf Instagram bereits für den neuen Fitbit-Tracker, ohne ihn ausdrücklich zu nennen. Zu sehen ist ein solches Gerät dort trotzdem schon. Damit gibt es zwar weiter keine offizielle Ankündigung von Google, aber womöglich bereits erstes Werbematerial mit dem neuen Tracker.
Die Idee hinter einem solchen Armband ist im Markt nicht neu. Whoop ist mit Geräten erfolgreich, die ohne Display arbeiten. Dabei sammelt das Band Fitness- und Vitaldaten, während die Auswertung nur in der verbundenen App auf dem Smartphone sichtbar ist. Ergänzt wird das Konzept durch ein KI-System, das die erfassten Gesundheitsdaten verarbeitet und daraus persönliche Hinweise erstellt. Genau in diese Richtung soll Google dem Bericht zufolge nun ebenfalls gehen.
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Google setzt wohl auf ein anderes Modell
Trotz der erkennbaren Nähe zum Whoop-Rivalen gibt es laut Bericht einen wichtigen Unterschied. Bei Whoop erhalten Nutzer das Armband ohne Aufpreis, wenn sie den zugehörigen Abodienst buchen. Beim neuen Fitbit-Gerät soll das anders sein. Dem Bericht zufolge musst Du den Tracker zunächst kaufen und zusätzlich eine Fitbit-Premium-Mitgliedschaft abschließen, um alle Funktionen verwenden zu können. Ohne dieses Abo sollen nur grundlegende Funktionen freigeschaltet sein. Was das Armband kosten soll und was das Unternehmen fürs Abo aufruft, ist bisher nicht bekannt. Laut Bericht steht aber bereits fest, dass Googles KI Gemini bei dem neuen Produkt eine zentrale Rolle spielt.
Welche Aufgaben die künstliche Intelligenz konkret übernimmt, geht aus dem Artikel nicht hervor. Eine offizielle Vorstellung des Trackers gab es bislang ebenfalls noch nicht.
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