3. Januar 2026, 7:49 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Apple reduziert die Produktion der Vision Pro VR-Brille aufgrund geringer Nachfrage. Der hohe Preis, das schwere Design und das begrenzte App-Angebot werden als Gründe für den schwachen Absatz gesehen. Die Brille ist nur in 13 Ländern erhältlich, und die internationale Expansion wurde 2025 nicht fortgesetzt. Analysten kritisieren auch den Tragekomfort und die Akkulaufzeit. Trotz einer verbesserten Version bleibt Meta mit seinen Quest-Brillen Marktführer.
Geringe Nachfrage nach Vision Pro
Erst Ende 2025 hat Apple eine aufgefrischte Version seines Virtual-Reality-Headsets Vision Pro vorgestellt. Mit dem stärkeren M5-Chip, höherer Bildwiederholfrequenz (120 Hertz) und einem bequemeren Kopfband beseitigt das Gerät eine Reihe von Problemen, die das Original von 2024 plagten. Doch das reicht anscheinend nicht aus, um die Käufe erneut anzukurbeln.
Apple hat die Produktion und das Marketing von Vision Pro deutlich reduziert. Grund hierfür ist die geringe Nachfrage, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf die „Financial Times“ berichtet. Seit der Markteinführung des Originals im Jahr 2024 wurden nur rund 390.000 Geräte verkauft, während andere Apple-Produkte oft in wenigen Tagen ähnliche Stückzahlen erreichen.
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Produktion und Marketingmaßnahmen
Der chinesische Fertigungspartner Luxshare beendete die Produktion bereits Anfang 2025. Apple hat zudem seine eigene Produktion zurückgefahren und das digitale Werbebudget für die Vision Pro in Märkten wie den USA und Großbritannien um über 95 Prozent gekürzt. Die Brille ist weiterhin nur in 13 Ländern erhältlich und kostet in Deutschland mindestens 3699 Euro.
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Herausforderungen und Konkurrenz
Analysten führen den schwachen Absatz auf den hohen Preis, das schwere Design und das begrenzte App-Angebot zurück. Auch der Tragekomfort und die Akkulaufzeit werden kritisiert. Apple hat mittlerweile die Entwicklung eines Nachfolgers und eines günstigeren Modells zugunsten von Smart Glasses mit Augmented Reality (AR) auf Eis gelegt. Rivale Meta dominiert mit seinen Quest-Headsets den VR-Markt mit etwa 80 Prozent Anteil und ist auch bei Smart Glasses Marktführer.