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Keine Alternative

Wer diesen Fehler macht, muss sein Samsung-Smartphone löschen

Ein Tablet wird mit beiden Händen vor einem unscharfen, bunten Hintergrund gehalten. Auf dem weißen Display ist mittig das schwarze Samsung-Logo zu sehen. Im Hintergrund sind kräftige Rot-, Gelb-, Grün- und Blautöne erkennbar.
Samsung verschärft mit One UI 9 die Regeln für wiederholte falsche PIN-Eingaben Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

29. Juli 2026, 10:43 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Die PIN eines Smartphones kommt im Alltag oft nur selten zum Einsatz. Viele Nutzer entsperren ihr Gerät stattdessen per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Nach einem Neustart oder in bestimmten Sicherheitssituationen verlangt das Gerät jedoch weiterhin die hinterlegte PIN. Wer diese dann nicht mehr sicher weiß und mehrere Kombinationen ausprobiert, könnte bei künftigen Galaxy-Smartphones schneller an Grenzen stoßen als bisher.

Wartezeiten steigen mit jedem Fehlversuch

Wie Samsung auf seiner Internetseite mitteilt, verschärft das Unternehmen mit One UI 9 die Sicherheitsregeln für den Sperrbildschirm deutlich. Nach fünf falschen Eingaben blockiert das Gerät die Entsperrung zunächst für eine Minute. Anschließend verlängern sich die Pausen nach jedem weiteren Fehlversuch schrittweise. Zunächst wächst die Wartezeit auf einige Minuten, später auf bis zu eineinhalb Stunden. Danach folgen Sperrzeiten von vier, zwölf und schließlich 24 Stunden.

Auf dem Sperrbildschirm informiert das System darüber, wie viele Versuche noch möglich sind. Gibt jemand denselben falschen Code zweimal direkt hintereinander ein, wertet das System dies lediglich als einen Fehlversuch. Besonders wichtig ist jedoch die Grenze beim 13. falschen Versuch. Danach lässt sich das Smartphone nicht mehr durch weiteres Warten freischalten und bleibt dauerhaft gesperrt.

Nur ein Werksreset hebt die Sperre auf

Ist diese Grenze erreicht, bleibt nur ein vollständiges Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen. Dabei werden alle lokal gespeicherten Daten gelöscht, die vorher nicht gesichert wurden.

Samsung zufolge existiert keine alternative Möglichkeit, die Sperre zu entfernen. Das Unternehmen kann gespeicherte PINs, Muster oder Passwörter weder einsehen noch aus der Ferne wiederherstellen. Nach dem Zurücksetzen müssen Nutzer zusätzlich das zuvor verwendete Samsung- und Google-Konto verwenden, bevor die Einrichtung erneut möglich ist.

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Google hat strengere Vorgaben bereits eingeführt

Die neuen Regeln stammen nicht ausschließlich von Samsung. Bereits mit Android 16 QPR2 verschärfte Google die Vorgaben für aufeinanderfolgende Fehlversuche beim Entsperren. Je öfter eine falsche PIN, ein falsches Muster oder ein falsches Passwort eingegeben wird, desto länger bleibt das Gerät gesperrt.

Mit Android 17 wird dieser Ansatz fortgeführt. Zusätzlich ergänzt Google Hinweise zu Wartezeiten und möglichen Wegen zur Wiederherstellung des Geräts. Nach dem Google-Standard sind nach insgesamt 20 falschen Eingaben keine weiteren Entsperrversuche mehr möglich. Samsung setzt die endgültige Grenze in One UI 9 jedoch deutlich früher an.

Auch interessant: Wenn Nutzer das nicht tun, sperrt Samsung das Smartphone

Diese Galaxy-Geräte erhalten die neue Regel

Laut Samsung betrifft die Änderung zunächst Smartphones, die bereits mit One UI 9 ausgeliefert werden. Dazu gehören das Galaxy Z Fold 8 Ultra, das Galaxy Z Fold 8 sowie das Galaxy Z Flip 8.

Samsung stellte die drei Falt-Smartphones am 22. Juli 2026 vor. Alle Modelle werden ab Werk mit Android 17 und One UI 9 ausgeliefert. Ob die neue Regel später auch auf ältere Galaxy-Smartphones ausgeweitet wird, die One UI 9 per Update erhalten, hat das Unternehmen bislang nicht bekannt gegeben.

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