28. Mai 2026, 16:46 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Es steht noch nicht einmal fest, ob Apples kommendes Falt-Smartphone „iPhone Fold“ oder „iPhone Ultra“ heißen wird. Doch bereits jetzt hat der erste Zubehörhersteller eine passende Hülle für das Gerät herausgebracht.
Nichts bleibt der Vorstellung überlassen
Die französische Blog-Seite „iPhoneSoft“ hat im Online-Shop von iFunSmart Hüllen für das iPhone Fold in mehreren Ausführungen entdeckt. Zur Auswahl stehen ein durchsichtiges, ein schwarzes sowie ein Modell mit integriertem Standfuß. Viel wichtiger jedoch: Die Bilder im Shop zeigen exakt, wie das brandneue iPhone aussehen soll.
Auf der Rückseite der Hülle ist eine lang gezogene Aussparung für das Kamera-Plateau, die stark an das iPhone Air erinnert. Die Vorlage, auf der das Design von iFunSmart basiert, zeigt jedoch zwei Kameralinsen. Dabei dürfte es sich um eine Haupt- und eine Ultraweitwinkelkamera handeln. Basierend auf vorherigen Leaks verzichtet Apple auf eine Telefotokamera, die es weiterhin nur in den Pro-Modellen geben soll.
Das Hüllen-Design bestätigt zudem das breite Reisepass-Format im geschlossenen Zustand, das beim Aufklappen Zugriff auf ein iPad-mini-ähnliches Innendisplay gibt. Auch die Positionen der Bedienungstasten zeigen die Bilder auf der iFunSmart-Seite. Am rechten Geräterand befinden sich Sperrtaste und Camera-Control-Taste. Die Lautstärketasten hingegen sind oberhalb des Displays platziert. Das iPhone Fold hat in dieser Hinsicht mehr Ähnlichkeit mit einem iPad als andere iPhone-Modelle. Eine Aussparung für den Action Button ist in der Hülle nicht zu finden.
Da das iPhone Fold aus zwei Hälften besteht, die über ein Scharnier miteinander verbunden sind, besteht auch das Schutz-Case aus zwei Teilen. Zubehör für andere Falt-Smartphones wie das Galaxy Z Fold ist bereits nach dem gleichen Schema aufgebaut.
Kein MagSafe im iPhone Fold?
iFunSmart stattet die Hüllen mit N52-Magneten aus, die Kompatibilität mit Zubehör wie „Autohalterungen, kabellosen Ladegeräten und Wallets“ gewährleisten sollen. Allerdings ist unklar, ob das iPhone Fold selbst MagSafe unterstützt.
Die beiden Gehäusehälften sollen eine Dicke von 4,5 Millimetern haben – mehr als 1 Millimeter weniger als das iPhone Air. Ob Apple eine Möglichkeit findet, trotz der flachen Bauweise Magnete in das Gehäuse zu integrieren, bleibt offen.
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Warum schon jetzt Zubehör verfügbar ist
Die grundlegenden Maße eines iPhones werden meist schon früh in der Entwicklung festgelegt. Während sich später noch Details wie Materialien, Logo-Position oder interne Komponenten ändern können, bleiben Faktoren wie Größe, Rundungen, Abstände, Tastenmaße sowie die Position von Kamera, Mikrofonen und LED in der Regel stabil.
Apple gibt diese äußeren Abmessungen oft schon mehr als 6 Monate vor dem Marktstart an Zubehörhersteller weiter. Diese brauchen die Informationen, um Maschinen und Produktionsprozesse rechtzeitig auf neue Hüllen und anderes Zubehör auszurichten.
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Genau deshalb stammen frühe Leaks zu neuen iPhones häufig aus dem Umfeld von Zubehörherstellern. Auch wenn Apple Vertraulichkeitsvereinbarungen abschließt, halten sich nicht alle Beteiligten daran. Für Leaker sind diese Daten besonders wertvoll: Auf Basis der Maße lassen sich Renderings erstellen, die oft schon recht nah am finalen Design liegen.
iFunSmart dürfte nicht der einzige Anbieter bleiben, der Hüllen für das iPhone Fold vorab anbietet. Auch beim iPhone 17 fluteten Zubehörhersteller Online-Shopping-Plattformen wie Amazon Wochen vor der offiziellen Vorstellung mit zahlreichen Cases.
Ausstattung und Start
Apple soll das erste faltbare iPhone im Herbst 2026 zusammen mit dem iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorstellen. Das Gerät soll ein 5,5 Zoll großes Außendisplay und ein 7,8 Zoll großes Innendisplay haben. Zugeklappt soll es rund 9,5 Millimeter dick sein, geöffnet etwa 4,5 Millimeter.
Erwartet werden außerdem ein A20-Pro-Chip, 12 Gigabyte Arbeitsspeicher, zwei 48-Megapixel-Kameras und Touch ID in der Seitentaste statt Face ID. Der Preis soll bei etwa 2000 US-Dollar starten.