2. Februar 2026, 15:32 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten
Brancheninsider sind sich einig, dass Apple dieses Jahr endlich sein erstes Falt-Smartphone auf den Markt bringt. Das iPhone Fold soll im Herbst zusammen mit iPhone 18 und 18 Pro starten. Doch obwohl das erste Gerät noch gar nicht offiziell ist, plant der Konzern schon einen Nachfolger.
Einstieg in den Foldable-Markt
Falt-Smartphones sind längst im Mainstream angekommen. Allen voran Samsung hat den Weg mit seinen Fold- und Flip-Geräten geebnet. Nun wagt auch Nachzügler Apple den Einstieg in den rasant wachsenden Foldable-Markt. Dabei ahmt der Konzern die Samsung-Strategie nach. Das erste Gerät – das iPhone Fold – soll in die Fußstapfen des Samsung Galaxy Fold treten. Es handelt sich um ein sogenanntes book-style Foldable, das von außen ein normales Smartphone ist, aufgeklappt aber Zugriff auf einen größeren Innenbildschirm gibt.
Das Produkt soll als neues Aushängeschild für Apple dienen – unter anderem mit seinem falzfreien Faltdisplay und einem riesigen Akku. Ein entsprechend hoher Preis jenseits der 2000 Euro dürfte das Gerät jedoch nur für einen kleinen Nutzerkreis erschwinglich machen. Deswegen plant der Konzern derzeit bereits weitere Falt-iPhones, wie „Bloomberg“ berichtet.
Apple prüft kompaktes Flip-iPhone als Alternative
Intern prüft Apple derzeit demnach ein kompaktes Gerät im quadratischen Format, das sich horizontal zusammenfalten lässt. Diesen Formfaktor kennen wir vor allem von Samsungs Galaxy-Flip-Reihe. Die Entwicklung befinde sich jedoch in einem frühen Stadium. Apple testet dem Bericht zufolge, ob sich das Format sinnvoll in die eigene Produktpalette einfügen lässt.
Im Gegensatz zum buchähnlichen Fold-Format sind Flip-Foldables nur im aufgeklappten Zustand vollwertige Smartphones. In der Regel haben sie nur ein kleines Außendisplay, das sich zum Abrufen von Nachrichten und Widgets eignet – aber nicht für Vollformat-Apps.
Wer sehen möchte, wie ein iPhone im Flip-Format aussehen könnte, muss nicht lange suchen. Bereits 2022 bauten YouTuber das erste Falt-iPhone komplett in Eigenregie zusammen, wie TECHBOOK berichtete.
Auch interessant: Apple und Samsung machen bei iPhone Fold gemeinsame Sache
Samsungs Galaxy-Flip-Geräte sind die bislang meistverkauften Foldables. Vor allem der niedrigere Preis von unter 1000 Euro dürfte maßgeblich dazu beitragen. Um sein erstes Falt-Smartphone als Premiumprodukt zu positionieren, muss Apple daher mit den höherpreisigen Galaxy-Fold-Geräten konkurrieren. Sollte das iPhone Fold genügend Akzeptanz finden, könnte der Konzern die Produktpalette erweitern – mit verschiedenen Formaten und Größen.