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Technischer Kompromiss

Googles Top-Handy scheitert ausgerechnet an simpler Funktion

Größere Räume lassen sich mit der Pixel-11-Pro-Serie schlechter ausleuchten als mit einigen Konkurrenzgeräten
Größere Räume lassen sich mit der Pixel-11-Pro-Serie schlechter ausleuchten als mit einigen Konkurrenzgeräten Foto: Getty Images
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Przemyslaw Szymanski

27. August 2026, 8:57 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Die Taschenlampe gehört zu den Funktionen, die auf Smartphones längst selbstverständlich sind. Wer im Keller etwas sucht, nachts kurz ins Auto schauen oder einen Gegenstand unter dem Sofa finden möchte, schaltet meist einfach die LED auf der Rückseite des Geräts ein. Umso überraschender ist eine Beobachtung bei Googles neuer Pixel-11-Pro-Serie. Offenbar fällt die Taschenlampe schwächer aus als bei den Vorgängermodellen.

Im direkten Vergleich landet Google auf dem letzten Platz

Nach Tests des auf Google spezialisierten Portals „9to5Google“ mit dem Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold zeigt sich vor allem bei größerem Abstand ein Nachteil. Das Licht verliert vergleichsweise schnell an Intensität. Dadurch lassen sich weiter entfernte Gegenstände oder größere Räume schlechter ausleuchten.

Wie deutlich der Unterschied ausfällt, zeigt ein Vergleich mehrerer Smartphones. Das Pixel 11 Pro XL trat dabei gegen das Pixel 10 Pro XL, das Galaxy Z Fold 7 und sogar gegen das bereits drei Jahre alte iPhone 15 Pro an. Das Ergebnis fiel für Google wenig vorteilhaft aus. Unter allen getesteten Geräten erzeugte das Pixel 11 Pro XL das schwächste Licht im Taschenlampenmodus.

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Neue Technik bringt Vorteile und Nachteile zugleich

Hinter der geringeren Leuchtkraft könnte eine technische Änderung stecken. Bei der Pixel-11-Pro-Serie setzt Google auf die Funktion „HiLight“. Vor der LED befindet sich dabei ein Diffusor, der das Licht stärker verteilt.

Beim Fotografieren hat das Vorteile. Der Blitz wirkt dadurch weniger hart und erzeugt ein etwas wärmeres Licht. Ein Vergleich mit dem Pixel 10 Pro XL macht diesen Unterschied sichtbar.

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Verteiltes Licht wird bei der Taschenlampe zum Problem

Genau dieselbe Eigenschaft bringt bei der Taschenlampenfunktion jedoch Nachteile mit sich. Statt das Licht möglichst konzentriert nach vorn zu richten, verteilt der Diffusor die Helligkeit stärker. Mit wachsender Entfernung kommt dadurch weniger Licht am Ziel an.

Besonders deutlich macht sich das bemerkbar, wenn größere Räume ausgeleuchtet werden sollen. In solchen Situationen erreicht die Pixel-11-Pro-Serie nicht die Leuchtkraft, die ältere Pixel-Modelle oder Konkurrenzgeräte bieten.

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