Google bestätigt Preisanstieg beim Pixel 11! Vorgänger wieder attraktiv?
Die Speicherkrise macht auch vor den Pixel-Smartphones nicht halt Foto: Google
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Mats Pache
30. Juli 2026, 15:51 Uhr |
Lesezeit: 3 Minuten
Noch bevor Google die neue Pixel-11-Serie offiziell vorstellt, sorgt das Unternehmen für Gesprächsstoff. Diesmal stehen allerdings nicht neue Funktionen oder technische Innovationen im Mittelpunkt. Stattdessen bereitet Google seine Kunden auf höhere Preise vor. Damit könnte eine Ära zu Ende gehen, in der Pixel-Smartphones als vergleichsweise günstige Alternative im Premium-Segment galten.
Speicherkrise treibt die Kosten nach oben
Wie das Online-Magazin „9to5Google“ berichtet, hat Google-Vizepräsident Shakil Barkat die anstehenden Preisanpassungen bestätigt. Als Hauptgrund wird die anhaltende Speicherkrise genannt, die die Produktionskosten deutlich erhöht.
Besonders betroffen seien Arbeitsspeicher und andere Speicherkomponenten. Laut aktuellen Marktanalysen ist der Preis für 1 Gigabyte RAM innerhalb kurzer Zeit massiv gestiegen. Während Hersteller 2025 noch rund 2,80 US-Dollar pro Gigabyte zahlten, sollen inzwischen etwa 12 US-Dollar fällig sein. Diese Entwicklung macht sich nun auch bei den Endkundenpreisen bemerkbar.
Pixel 11 soll deutlich teurer werden
Von den Preiserhöhungen ist offenbar nicht nur die kommende Pixel-11-Reihe betroffen. Google plant die Anpassungen für das gesamte Pixel-Portfolio.
Insider rechnen aktuell damit, dass sowohl das Pixel 11 als auch das Pixel 11 Pro rund 100 US-Dollar teurer werden könnten. Offizielle Preise gibt es bislang noch nicht. Beim Standardmodell könnte der Aufpreis allerdings teilweise ausgeglichen werden. Denn Gerüchten zufolge verdoppelt Google den Basisspeicher von bisher 128 auf künftig 256 GB.
Weniger erfreulich sieht die Situation bei den teureren Varianten aus. Sowohl das Pixel 11 Pro als auch das Pixel 11 Pro XL sollen höhere Preise erhalten, ohne dass der Speicher ausgebaut wird.
Zudem kursieren Gerüchte, dass das Pixel 11 Pro in der Basiskonfiguration künftig nur noch mit 12 statt 16 GB Arbeitsspeicher angeboten wird. Am Preis soll sich dagegen wenig ändern. Für viele Käufer dürfte die Rechnung allerdings simpel sein. Weniger Hardware zum gleichen Preis kommt selten gut an.
Sollten sich die bisherigen Informationen bestätigen, könnte ausgerechnet die Vorgängergeneration deutlich attraktiver werden. Die Pixel-10-Pro-Modelle verfügen in allen Varianten über 16 GB Arbeitsspeicher und werden noch viele Jahre mit Software-Updates versorgt.
Gerade angesichts der steigenden Speicherpreise könnte mehr RAM langfristig ein echter Vorteil sein. Hinzu kommt, dass Smartphones der vorherigen Generation oft schon wenige Monate nach Marktstart deutlich günstiger angeboten werden. Wer nicht unbedingt das neueste Modell benötigt, dürfte hier das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis finden.
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