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Jeff Bezos warnt im Interview vor teuren Elektronik-Käufen

Schwierige Wirtschaftslage

Jeff Bezos warnt: »Aktuell sollte man lieber keinen teuren Fernseher kaufen

Bezos warnt vor teuren Anschaffungen in den kommenden Monaten
Bezos warnt vor teuren Anschaffungen in den kommenden MonatenFoto: Getty Images

Multi-Milliardär Bezos glaubt, dass uns eine schwierige Zeit bevorsteht. Wer Geld übrig hat, sollte deshalb noch an sich halten.

In einem Interview mit US-Nachrichtensender CNN warnt Amazon-Gründer Bezos davor, unüberlegt Geld für teure Anschaffungen auszugeben. Grund dafür ist die schwierige Lage der Weltwirtschaft.

„Macht die Schotten dicht“

Experten prognostizieren eine Phase des wirtschaftlichen Abschwungs und sogar einer möglichen, weltweiten Rezession. Deshalb rät Bezos dazu, größere Ausgaben in den nächsten Monaten weitestgehend zu vermeiden. Er hält Verbraucher dazu an, teure Anschaffungen wie TV-Geräte, Kühlschränke und Autos vorerst aufzuschieben. Während eines längeren wirtschaftlichen Abschwungs könne das so gesparte Geld dabei helfen, über die Runden zu kommen. Auch kleine Unternehmen sollten laut Bezos Investitionen und Übernahmen zurückstellen.

Wie Deutschland sind auch die USA „streng genommen“ noch nicht in einer wirtschaftlichen Rezession. Dennoch wirken sich die durch Inflation gestiegenen Preise vor allem für Lebensmittel auf Verbraucher ähnlich aus. In dem Interview mit CNN sagte Bezos deshalb: „Nehmen Sie etwas Risiko vom Tisch. Versuchen Sie, etwas Risiko in Ihrem Unternehmen oder in Ihrem Leben zu reduzieren.“ Bereits im Oktober riet Bezos in einem Tweet zur aktuellen Wirtschaftslage: „Macht die Schotten dicht.“

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Amazon plant Massenentlassung

Für Amazon bedeutet die gesunkene Kaufbereitschaft aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage ein verlangsamtes Wachstum. Amazon-Finanzvorstand Brian Olsavsky rechnet damit, dass Verbraucher im Weihnachtsgeschäft deutlich weniger Geld ausgeben werden.

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Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte ein Insider, dass Amazon die Massenentlassung von etwa 10.000 Angestellten plane. Das sind in etwa drei Prozent der Belegschaft in den USA. Es wäre die größte Entlassungswelle in der Geschichte des Unternehmens. Nach Walmart beschäftigt Amazon die meisten Arbeitskräfte in den USA. Derzeit sind keine entsprechenden Pläne für Amazon Deutschland bekannt.

Quelle

Mit Material von Reuters

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