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Millionen Geräte betroffen

Auf diesen Smartphones funktioniert WhatsApp bald nicht mehr 

Smartphones mit veralteten Betriebssystemen erhalten keinen Zugriff auf WhatsApp mehr
Smartphones mit veralteten Betriebssystemen erhalten keinen Zugriff auf WhatsApp mehr Foto: AFP via Getty Images
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Adrian Mühlroth
Redakteur

27. April 2026, 12:32 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

WhatsApp passt die Mindestvoraussetzungen für die Nutzung der Messenger-App auf Android-Smartphones an. Das ist gängige Praxis, denn ältere Versionen von iOS und Android sind oft nicht mit modernen Funktionen kompatibel oder stellen aufgrund fehlender Patches ein Sicherheitsrisiko dar.

Die Erhöhung der Mindestanforderungen hat zur Folge, dass Smartphones mit nicht mehr unterstützten Betriebssystemen keine Updates und Sicherheitspatches mehr erhalten. In der Regel erscheint beim Öffnen des Messengers dann ein Warnhinweis, die Nutzung ist aber weiterhin möglich. Die App wird erst nach einiger Zeit nicht mehr nutzbar, da sie ohne Updates neuere Funktionen nicht mehr unterstützt. Außerdem kann es vorkommen, dass WhatsApp die Verbindung zu den Anmeldeservern kappt und die App somit unbrauchbar macht.

WhatsApp streicht Support für Millionen Smartphones

Am 8. September schraubt WhatsApp die Mindestanforderungen für Android-Smartphones nach oben, und zwar auf Android Version 6 (Marshmallow). Das geht aus dem aktualisierten WhatsApp-Hilfebereich hervor.

Laut StatCounter läuft Android 5 noch auf 0,7 Prozent aller Geräte mit dem Google-Betriebssystem. Bei mehr als drei Milliarden Geräten, die laut Google in aktiver Nutzung sind, verlieren dadurch mehrere Millionen Smartphones Zugriff auf WhatsApp. Unter den betroffenen Geräten, die nicht auf neuere Android-Versionen updaten können, sind damals enorm beliebte Geräte:

  • Samsung Galaxy S4 (Android 5.0.1)
  • Samsung Galaxy S5 Mini (Android 5.1.1)
  • Google Nexus 4 (Android 5.1.1)
  • LG G2 (Android 5.0.2)
  • HTC One M7 (Android 5.0.2/5.1)
  • Sony Xperia Z (Android 5.1.1)

WhatsApp teilt im Hilfebereich mit, dass betroffene Nutzer mehrfach Erinnerungen erhalten, ihre Geräte auf neuere Betriebssysteme zu aktualisieren oder ein neueres Smartphone zu verwenden.

Der Messenger hatte zuletzt die Android-Mindestanforderungen im Jahr 2023 angepasst. Seitdem ist Android 5 (Lollipop) erforderlich. Im Juni 2025 hingegen hat das Unternehmen die Einstiegshürde für iPhones hochgesetzt. Momentan muss auf einem iPhone mindestens iOS 15.1 installiert sein, um WhatsApp nutzen zu können. Damit haben iPhone 6/6 Plus und iPhone 5S Zugriff auf den Messenger verloren.

Auch interessant: So teuer soll das neue WhatsApp-Abo werden

Die neuen Systemvoraussetzungen für WhatsApp

  • Android mit der OS-Version 6 und neuer
  • iPhone mit iOS 15.1 und neuer

Ist diese Voraussetzung gegeben, ist die Verifizierung der Rufnummer zur Aktivierung des Messengers möglich. Zudem bietet WhatsApp die Möglichkeit, zahlreiche weitere „verknüpfte Geräte“ zu nutzen. Diese funktionieren allerdings nur in Verbindung mit einem bereits eingerichteten WhatsApp-Account auf einem unterstützten Smartphone.

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Das können Nutzer jetzt tun

Als Erstes sollten betroffene Nutzer auf ihrem Smartphone prüfen, ob eventuell ein Systemupdate zur Verfügung steht, das auf eine neuere Betriebssystemversion aktualisiert. Unter Umständen müssen dann auch diejenigen, die sich gegen neue Updates gewehrt haben, in den sauren Apfel beißen.

All diejenigen, die WhatsApp nicht mehr mit ihrem alten Smartphone nutzen können, haben viele günstige Alternativen zur Auswahl. Die Liste mit den besten Smartphones, die garantiert WhatsApp-kompatibel sind, findest Du hier:

Diese Betriebssysteme unterstützt WhatsApp nicht mehr

Stand 2026 ist zwingend ein iPhone oder Android-Smartphone für die Nutzung von WhatsApp erforderlich. Bis Februar 2025 war es noch möglich, Geräte wie das JioPhone mit KaiOS zu nutzen. Lange zuvor hat WhatsApp jedoch bereits den Support für Symbian, BlackBerry OS und alle mobilen Windows-Betriebssysteme eingestellt.

Besitzern der betroffenen Smartphones ist es nicht mehr möglich, neue WhatsApp-Accounts zu erstellen oder einen bestehenden Account neu zu verifizieren. WhatsApp teilte mit, dass weitere Funktionen jederzeit abgeschaltet werden können, da man nicht mehr aktiv an diesen Systemen entwickele.

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