WhatsApp erweitert seine Gruppenchats um mehrere neue Funktionen. Mit verbesserten Umfragen, einer „@alle“-Erwähnung und der Möglichkeit, neue Gruppen direkt aus bestehenden Chats zu erstellen, will der Messenger die Kommunikation für Milliarden Nutzer vereinfachen.
Bessere Umfragen für schnellere Entscheidungen
Gruppenchats gehören zu den wichtigsten Funktionen von WhatsApp. Ob Familienplanung, Vereinsorganisation oder die Abstimmung mit Freunden: Oft scheitern Entscheidungen an langen Diskussionen und unübersichtlichen Nachrichtenverläufen. Genau hier setzt WhatsApp mit einem umfangreichen Update an.
Künftig können Nutzer bei Umfragen eine feste Endzeit festlegen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Abstimmung automatisch geschlossen. Zudem lassen sich die Namen der Abstimmenden verbergen, sodass Teilnehmer ihre Meinung unabhängiger äußern können. Wer sich bei einer Umfrage vertippt oder eine Frage nachträglich präzisieren möchte, erhält dafür ein 15-minütiges Zeitfenster. Laut WhatsApp sollen Gruppen dadurch schneller zu einem Ergebnis kommen und weniger Zeit mit Abstimmungen verbringen.
„@alle“ bringt wichtige Nachrichten in den Vordergrund
Besonders auffällig ist die neue Funktion „@alle“. Mit ihr können Nutzer eine Nachricht gleichzeitig an sämtliche Mitglieder eines Gruppenchats adressieren, ohne jede Person einzeln markieren zu müssen. Das soll vor allem bei zeitkritischen Informationen hilfreich sein.
Denkbar sind etwa kurzfristige Terminänderungen, wichtige Fristen oder organisatorische Hinweise. In sehr großen Gruppen mit mehr als 32 Mitgliedern steht die Funktion ausschließlich Administratoren zur Verfügung. WhatsApp weist zudem darauf hin, dass „@alle“-Nachrichten auch in stummgeschalteten Chats hervorgehoben werden können. Nutzer behalten jedoch die Kontrolle und können entsprechende Benachrichtigungen bei Bedarf deaktivieren.
Neue Untergruppen entstehen jetzt mit einem Fingertipp
Darüber hinaus erleichtert WhatsApp die Erstellung neuer Gruppen. Nutzer können künftig direkt aus einem bestehenden Gruppenchat heraus einen neuen Chat mit ausgewählten Mitgliedern starten. Das bisher notwendige manuelle Hinzufügen einzelner Personen entfällt.
Die Funktion richtet sich vor allem an Gruppen, in denen parallel verschiedene Themen besprochen werden. So lassen sich beispielsweise Organisationsaufgaben, Projektabsprachen oder private Planungen in einen separaten Chat auslagern, ohne die Hauptgruppe mit zusätzlichen Nachrichten zu überfrachten. Mit den neuen Funktionen setzt WhatsApp seinen Kurs fort, Gruppenchats stärker auszubauen. Angesichts von mehr als drei Milliarden Nutzern weltweit dürfte das Update für viele Menschen schnell im Alltag ankommen.
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